18.02.2018 15:00
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Konjunkturtermine: Datenflut zur Lage der deutschen Wirtschaft

Konjunkturkalender im Blick: Konjunkturtermine: Datenflut zur Lage der deutschen Wirtschaft | Nachricht | finanzen.net
Konjunkturkalender im Blick
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In der kommenden Woche stehen insgesamt fünf wichtige Indikatoren zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft auf der Agenda.
von Jörg Bernhard

Am Dienstag erfahren die Anleger zum Beispiel, wie sich im Januar die deutschen Produzentenpreise entwickelt haben. Außerdem soll der ZEW-Konjunkturausblick veröffentlicht werden. Vor einem Monat fiel das Update sowohl zur Beurteilung der aktuellen Lage als auch zur Einschätzung der weiteren Perspektiven deutlich besser als erwartet aus. Zur Wochenmitte dürften sich die Investoren dann für einen wichtigen Einkaufsmanagerindex stark interessieren. In der zweiten Wochenhälfte gibt es mit dem Ifo-Geschäftsklimaindex (Donnerstag) und dem BIP-Wachstum für das vierte Quartal (Freitag) noch zwei weitere konjunkturelle Highlights. Für Q3 wurde eine Wachstumsrate von 2,8 Prozent p.a. gemeldet.

Einkaufsmanagerindizes vor der Tür

Der Mittwoch steht ganz im Zeichen wichtiger Einkaufsmanagerindizes. So erfahren die Anleger, wie sich in Frankreich, in der Eurozone und in den USA die Kauflaune der Firmeneinkäufer entwickelt hat. Als konjunktureller Frühindikatoren sind diese Daten sehr gefragt. Am Mittwochabend folgt dann noch das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung. Daraus lassen sich möglicherweise Rückschlüsse über die künftige US-Geldpolitik schließen. Das FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group zeigt derzeit eine Wahrscheinlichkeit von über 83 Prozent an, dass wir im März höhere Zinsen als heute sehen werden, nachdem vor einem Monat hier lediglich ein Wert von 74 Prozent angezeigt worden war. Aktuelle Nachrichten von der "Inflationsfront" dürften am Donnerstag und Freitag noch für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen. Dann sollen nämlich entsprechende Daten aus Hongkong, Frankreich, Italien, Japan, Singapur, Kanada und der Eurozone kommuniziert werden. Derzeit herrscht hinsichtlich der drohenden globalen Geldentwertung eine starke Verunsicherung.


Bildquellen: Aleksey Klints / Shutterstock.com, gopixa / Shutterstock.com
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