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22.09.2020 15:00

Großbanken: Branchenkonsolidierung wird Fahrt aufnehmen - Deutsche Bank bereitet sich auf Fusionswelle vor

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Neue Nahrung für Fusionsspekulationen in der Bankenbranche: Deutsche-Bank-Finanzchef James von Moltke sagte am Dienstag, das größte deutsche Geldhaus bereite sich auf mögliche Fusionen vor und wolle Gelegenheiten am Schopf ergreifen.
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Auch der Chef der Schweizer Konkurrentin Credit Suisse, Thomas Gottstein, sieht in Zusammenschlüssen von Banken "sehr viel Sinn". In der Schweiz hatte es zuletzt in Medienberichten geheißen, die Großbank UBS spiele ein Zusammengehen unter anderem mit den Rivalen Credit Suisse und Deutsche Bank durch.

"Wir fokussieren uns auf die Umsetzung unserer eigenen Strategie und wir sind der Überzeugung, dass uns diese Strategie auf Fusionen vorbereitet, wenn die Zeit gekommen ist und sich die richtigen Gelegenheiten ergeben", sagte von Moltke bei einer Online-Analystenkonferenz. Das Institut arbeite "hart" daran, sich auf eine Fusionswelle vorzubereiten. "Die Konsolidierung wird in Europa an Fahrt aufnehmen." Die industrielle Logik hinter Bankenfusionen sei groß. Übernahmen im Heimatmarkt seien aber nach wie vor schwierig. 2019 hatte die Deutsche Bank eine Fusion mit der Commerzbank ausgelotet, die Gespräche wurden aber nach einigen Wochen wieder gestoppt.

Auch CS-Chef Gottstein sieht Hürden bei Zusammenschlüssen innerhalb der Landesgrenzen. Diese seien mittlerweile komplizierter als früher, weil Aufsichtsbehörden Widerstände hätten gegen zu große heimische Banken. Doch die anhaltend niedrigen Zinsen belasteten die Erträge und erhöhten den Fusionsdruck auf die Banken. "Schauen wir mal, wie sich das entwickelt", sagte der Manager bei einer Branchenveranstaltung. "Aber prinzipiell machen sie sehr viel Sinn."

Die deutsche Finanzaufsicht BaFin hält Fusionen jedoch nicht für ein Allheilmittel. Zusammenschlüsse könnten dabei helfen, Kosten zu senken und mehr Spielräume für Preiserhöhungen geben, sagte Raimund Röseler, Exekutivdirektor für Bankenaufsicht, bei einer Bankentagung in Frankfurt. "Aber glauben wir wirklich, dass sich die Probleme des deutschen Bankenmarktes lösen würden, wenn wir statt 1.400 nur noch 700 oder 500 Banken haben? Ich glaube nicht." Banken müssten sich vielmehr darum kümmern, neue Strategien umzusetzen. Die Kosten im Verhältnis zum Ertrag seien im Vergleich zu anderen Ländern zu hoch.

Im Zentrum der Medienberichte zu Großbanken-Deals stand in letzter Zeit die UBS. Mitarbeiter von UBS-Präsident Axel Weber hätten in den vergangenen Monaten die Möglichkeit einer Fusion mit dem Rivalen Credit Suisse durchgespielt, sagte eine mit der Sache vertraute Person. Das hatte auch das Online-Portal "Inside Paradeplatz" berichtet. Anderen Medien zufolge gehören auch die Deutsche Bank, die britische Barclays und die französische BNP Paribas zu einer "Wunschliste" möglicher Fusionspartner für das grösste Schweizer Institut. Konkrete Gespräche für einen Deal laufen dem Insider zufolge aber nicht.

UBS-Chef - Branchenkonsolidierung ist "unvermeidlich"

Der scheidende Chef der Schweizer Großbank UBS, Sergio Ermotti, begrüßt eine Branchenkonsolidierung in Europa.

"Der Zug hat den Bahnhof verlassen, und eine Konsolidierung ist unvermeidlich", sagte er am Dienstag auf einer Investorenkonferenz der Bank of America. "Das ist gut für die Märkte." Aber Größe an sich sei bedeutungslos. Entscheidend sei, in einem Bereich groß zu sein, um nachhaltigen Aktionärswert zu schaffen.

In der Vergangenheit sei die Debatte in Europa zu stark von der Frage geprägt gewesen, welche Risiken für das Finanzsystem von großen Banken ausgehe. Zu wenig sei dabei beachtet worden, dass Institute auch zu klein sein könnten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Spätestens mit der Coronavirus-Krise habe ein Umdenken eingesetzt. Die Regulatoren seien nun bereit, diese Fragen neu zu bewerten. "In diesem Sinne glaube ich nicht, dass die Regulierungsbehörden im Laufe der Zeit per se ein Hindernis darstellen; sie haben sich in den letzten Monaten sogar ziemlich lautstark dafür ausgesprochen, offen für Dinge zu sein, die Sinn machen", sagte Ermotti. Natürlich sei es angebracht, dass sie Dinge stoppten, die keinen Sinn machten.

Frankfurt/Zürich (Reuters)

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