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04.06.2019 21:18
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KORREKTUR: RWE lehnt höhere CO2-Bepreisung ab

(In der am Dienstag um 18.00 Uhr MESZ gesendeten Meldung muss die Überschrift wie folgt richtig lauten: RWE lehnt höhere CO2-Bepreisung für Energie ab. Damit wird klargestellt, dass es sich nicht um eine grundsätzliche Ablehnung handelt. Zudem wurde am Ende des dritten Absatzes der folgende Satz hinzugefügt: "In anderen Sektoren neben der Energie lehnt der RWE-Konzern eine CO2-Bepreisung dagegen nicht ab". Es folgt eine korrigierte Fassung.)

RWE lehnt höhere CO2-Bepreisung für Energie ab

BERLIN (Dow Jones)--Der Energieversorger RWE hat angesichts der Forderungen nach einer Verteuerung von Kohlendioxid vor politischen Maßnahmen gewarnt. Es brauche keine "staatlichen Eingriffe", sagte Vorstandsvorsitzender Rolf Martin Schmitz am Dienstag anlässlich des "Wirtschaftstages" des CDU-Wirtschaftsrates. "Packen wir es an, koste es, was es wolle, das kann nicht unsere Devise sein."

Um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren, will die CDU noch im Herbst ein Konzept zur Energie-Besteuerung vorlegen. Auch über eine CO2-Steuer wird diskutiert, wie Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer am Montag angekündigt hatte.

RWE-Chef Schmitz dagegen forderte, das bestehende System erst einmal wirken zu lassen: "Das wäre die billigere Lösung." Denn der europäische Emissionshandel sehe bereits eine Minderung der CO2-Emissionen von rund 90 Prozent bis 2050 vor. Schmitz mahnte, bei der Energiewende auch die Finanzierbarkeit und den volkswirtschaftlichen Wohlstand zu berücksichtigen. "Wir müssen die soziale Akzeptanz beim Bürger im Auge behalten." Es brauche eine Transformation "mit sauberer, sicherer Energie". Innovationen aus "immer neuen Schattenhaushalten zu finanzieren", führe dagegen in "ein immer planwirtschaftlicheres System, mit dem wir nicht weiterkommen". In anderen Sektoren neben der Energie lehnt der RWE-Konzern eine CO2-Bepreisung dagegen nicht ab.

Der RWE-Vorsitzende rief dazu auf, die Energiewende breiter aufzustellen und auch andere Sektoren wie den Verkehr in den Blick zu nehmen. Das Unternehmen selbst habe die Energiewende bereits eingeleitet, betonte Schmitz. So sei der CO2-Ausstoß zwischen 2012 und 2018 um 34 Prozent reduziert worden, wodurch 60 Millionen Tonnen an Emissionen eingespart werden konnten.

Um auf diesem Weg weiterzukommen, dürfe die Politik "nicht auf jedes Individualrecht Rücksicht nehmen. So werden wir die Trassen niemals durchbekommen, und nie das Ziel erreichen", ergänzte Schmitz mit Blick auf den Widerstand vieler Gemeinden gegen die großen Stromleitungen.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/sha/ros

(END) Dow Jones Newswires

June 04, 2019 15:18 ET (19:18 GMT)

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