14.03.2022 07:56

EnBW-Tochter VNG fragt offenbar Staatshilfe an

Kreditoption der KfW: EnBW-Tochter VNG fragt offenbar Staatshilfe an | Nachricht | finanzen.net
Kreditoption der KfW
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Die EnBW-Tochter Verbundnetz Gas (VNG) hat einem Zeitungsbericht zufolge Staatshilfe beantragt.
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Das Unternehmen habe bei der staatliche Förderbank KfW eine Kreditoption beantragt, um sich für einen Ausfall russischer Gaslieferungen abzusichern, berichtete das "Handelsblatt" am Sonntag und berief sich auf Branchenkreise. Die EnBW-Tochter VNG selbst erklärte auf Nachfrage, man stehe "im Kontakt mit den zuständigen Stellen der Bundesregierung und den Verbänden".

Zuvor hatte es aus Finanzkreisen geheißen, nach dem Versorger Uniper habe ein zweites Energieunternehmen wegen Liquiditätsengpässen staatliche Hilfen erhalten. Ein Insider aus dem Umfeld des Bundesfinanzministeriums sagte am Sonntag, der betroffene Konzern habe ein Darlehen von 5,5 Milliarden Euro mit kurzer Laufzeit bekommen. Es sei einer der höchsten Kredite, den die staatliche Förderbank KfW bislang an Unternehmen vergeben habe. Der Name dieses Konzerns wurde nicht genannt. Die "Welt am Sonntag" hatte zuerst darüber berichtet.

VNG teilte mit, der Krieg in der Ukraine habe massive Auswirkungen auf die globalen und europäischen Energiemärkte. Stand heute seien die Auswirkungen auf Geschäftsbetrieb und Risikolage des VNG-Konzerns außergewöhnlich und herausfordernd, aber beherrschbar. "Für die Zukunft ist jedoch nicht völlig auszuschließen, dass sich in kurzer Zeit Entwicklungen ergeben, die die aktuell komfortable Finanzsituation der VNG stark beanspruchen könnten. Um hier für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, ist die VNG in Kontakt mit den zuständigen Stellen der Bundesregierung und den Verbänden", hieß es. Über allem sehe die VNG auch ihren gesellschaftlichen und politischen Auftrag der Versorgungssicherheit, den das Unternehmen zu erfüllen habe.

Das "Handelsblatt" berichtete unter Berufung auf Branchenkreise, das Volumen der beantragten Kreditoption bewege sich maximal in dem Volumen, das der Energiekonzern Uniper mit der KfW vereinbart habe. Uniper hatte Anfang Januar mitgeteilt, wegen der Preisexplosion bei Strom und Gas den Finanzierungsrahmen zur Absicherung seiner Geschäfte um bis zu fast zwölf Milliarden Euro auszuweiten. Dazu auch eine Vereinbarung mit der KfW über eine Kreditfazilität von bis zu zwei Milliarden Euro, deren Laufzeit am 30. April 2022 ende.

Das Finanzministerium wollte sich am Wochenende nicht äußern. Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums teilte mit, zu Einzelfällen nicht Stellung zu nehmen. "Ich kann diese weder bestätigen noch dementieren. Allgemein gilt: Die bewährten Liquiditätsinstrumente der KfW stehen alle Branchen zur Verfügung und greifen gerade dort, wo kurzfristig Liquidität zu sichern ist."

Unter Druck steht auch der Energiekonzern Steag. Er hatte ebenfalls im Januar mitgeteilt, für die Absicherung seiner Geschäfte bei seinem Kreditrahmen einen zusätzlichen Bedarf in Höhe eines niedrigen dreistelligen Millionenbetrags zu haben.

Berlin (Reuters)

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