Wolters Kluwer-Aktie unter Druck - KI-Sorgen belasten weiterhin

Die Aktien von Wolters Kluwer sind im frühen Handel am Mittwoch unter Druck gekommen und haben zeitweise prozentual zweistellig nachgegeben.
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Der Kursrutsch stoppte knapp über dem Mehrjahrestief von 59 Euro aus dem Februar. Zuletzt fiel die Wolters Kluwer-Aktie via XETRA noch um 6,56 Prozent auf 63,86 Euro. Mit den Abgaben setzte sich das Kursdesaster seit über einem Jahr fort. Im Februar 2025 hatte der Wert noch bei über 180 Euro gelegen und seitdem annähernd 70 Prozent verloren. Seit Jahresbeginn beträgt der Verlust rund 30 Prozent.
Im Rahmen der Erwartungen liegende Zahlen des niederländischen Informationsdienstleisters waren nicht in der Lage, die Sorgen über die Bedrohung des Geschäftsmodells durch Künstliche Intelligenz zu zerstreuen.
So sprach Ciaran Donnelly von der Citibank zwar von soliden Zahlen im ersten Quartal, verwies aber auf die anhaltende Debatte über Künstliche Intelligenz. Das Management sei gefordert zu Produktinnovation, um der Bedrohung entgegenzusteuern.
George Webb von Morgan Stanley verwies auf eine eher schwächere Entwicklung im Bereich Steuern und Bilanzierung. Zudem habe das Management auf den Einfluss konjunktureller und geopolitischer Unsicherheiten hingewiesen.
/mf/mis
AMSTERDAM (dpa-AFX)
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