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29.06.2020 16:14

Laschet: Corona-Krise ist kein parteipolitisches Spielfeld

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DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat Kritik an seinem Krisenmanagement in der Corona-Krise zurückgewiesen. Bei einem Lockdown wie nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies würden die fundamentalen Grundrechte von Hunderttausenden Menschen eingeschränkt. Da dürfe man "nicht in Schnellschüssen Entscheidungen fällen, wie sie leider im parteipolitischen Wettbewerb in diesen Tagen immer wieder gefordert werden", sagte Laschet am Montag in Düsseldorf. "Wer Grundrechte einschränkt, muss sich das sehr genau überlegen und auch sehr genau begründen können, warum er das tut. Und deshalb mein Appell an alle, dies nicht zum parteipolitischen Spielfeld zu nutzen", sagte der Ministerpräsident.

Zuletzt hatte unter anderem SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil Laschet vorgeworfen, er habe nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies "viel zu zaghaft und langsam reagiert"./mhe/DP/jha

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