17.09.2021 18:39

LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

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Die Schizophrenie-Behandlung "Byannli" der Johnson-&-Johnson-Tochter Janssen Pharmaceuticals steht vor der Zulassung in der Europäischen Union. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur EMA hat die Genehmigung für eine zweimal jährliche Erhaltungstherapie bei Erwachsenen Patienten empfohlen. Die Europäische Kommission, die im Allgemeinen den Empfehlungen des CHMP folgt, wird die Empfehlung nun überprüfen

MERCK & CO

Merck & Co. hat von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) die Empfehlung für eine erweiterte Zulassung des Blockbuster-Krebsmedikaments Keytruda bekommen. Wie der US-Pharmakonzern mitteilte, hat der EMA-Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) Keytruda für bestimmte Patienten mit dreifach negativem Brustkrebs empfohlen.

NETFLIX

Die georgische Schachspielerin Nona Gaprindaschwili hat den Streamingdienst Netflix wegen ihrer Darstellung in der erfolgreichen Mini-Serie "Das Damengambit" auf 5 Millionen Dollar (4,24 Millionen Euro) Schadenersatz verklagt. Die Darstellung ihrer Person sei "sexistisch und herabsetzend", heißt es in der Klageschrift, die Gaprindaschwili bei einem kalifornischen Gericht einreichte.

TENCENT

Der Technologiekonzern Tencent hat Nutzungsbedingungen seiner Chat-App WeChat auf Druck der chinesischen Regierung geändert. Nutzer könnten somit Verlinkungen auf Angebote von Wettbewerbern wie etwa Alibaba teilen, so die Tencent Holdings Ltd. In der WeChat App könnten somit dann auch die externen Links geöffnet werden.

UNITED AIRLINES

Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat ihren Flugverkehr in den USA und Kanada wegen technischer Probleme kurzzeitig unterbrochen. Das Flugverbot dauerte nach Angaben der US-Flugaufsichtsbehörde von 6:45 Uhr bis 7:30 Uhr ET. "Heute Morgen traten technische Systemprobleme auf, die unseren Betrieb beeinträchtigten und inzwischen behoben sind", teilte das Unternehmen mit. Alle Systeme funktionierten jetzt wieder normal.

DAIMLER

Beim weltgrößten Lastwagenhersteller Daimler Truck spitzen sich die Engpässe in der Versorgung mit wichtigen Halbleiter-Bauteilen zu. "Seit den Sommermonaten hat sich die Lage für uns noch einmal verschärft", sagte Vorstandschef Martin Daum der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung laut Vorabbericht. Von dem Engpass betroffen sei die Produktion in Deutschland und den Vereinigten Staaten. Die Auftragslage sei hervorragend, doch mangels Bauteilen habe Daimler massenweise Lastwagen auf Halde gefertigt.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf

(END) Dow Jones Newswires

September 17, 2021 12:40 ET (16:40 GMT)

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