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04.12.2019 18:17
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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

Fitch hat die Bonität der Deutschen Post AG mit 'BBB+' bestätigt. Der Ausblick für diese Einstufung sei stabil, teilte die Ratingagentur mit. Mit der Einstufung werde die regional breite Aufstellung des Logistikkonzerns gewürdigt und die Balance zwischen wachsenden Geschäftsfeldern und dem strukturellem Rückgang im klassischen Briefgeschäft.

SHW rechnet 2019 nur mit organischem Wachstum von 2 Prozent

Der Autozulieferer SHW AG traut sich im aktuellen Marktumfeld lediglich noch ein organisches Umsatzwachstum von rund 2 Prozent im laufenden Geschäftsjahr zu. Die bisherige Umsatzguidance werde angepasst, teilte SHW mit. Bislang hatte das Unternehmen einen Konzernumsatz von 440 bis 480 Millionen Euro angekündigt, 2018 lagen die Einnahmen bei 420,9 Millionen Euro.

EU erlaubt Varta Übernahme von Energizer-Geschäften unter Auflagen

Der Batteriehersteller Varta darf das Geschäft für Haushaltsgeräte-Batterien unter anderem der Marke Varta vom US-Konzern Energizer kaufen. Die EU-Kommission genehmigte die im Mai angekündigte Transaktion. Die ebenfalls zum Verkauf stehenden Aktivitäten bei Hörgerätebatterien darf Varta ebenfalls kaufen, allerdings nur unter der Auflage, dass Großhändler solcher Batterien mit einer Eigenmarke unter bestimmten Bedingungen und für einen bestimmten Zeitraum von Varta zu beliefern sind. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Händler nicht unter Belieferungsengpässen leiden können.

Biotest erwartet weniger Verlust

Der Anbieter von Plasmaproteinen Biotest erwartet 2019 einen geringeren operativen Verlust als bisher vorhergesagt. Auch wenn die Bemühungen, einen Co-Vermarktungs- und Co-Entwicklungspartner zu finden, in diesem Jahr nicht erfolgreich abgeschlossen werden könnten, rechne der Vorstand nun mit einem operativen Verlust (EBIT) von 3 bis 13 Millionen Euro. Voraussetzung sei, dass sich die derzeitigen Handelskonflikte nicht weiter verschärfen. Mitte November hatte Biotest mit einem EBIT-Verlust von 15 bis 35 Millionen Euro geplant, vorausgesetzt es würden keine Partner gefunden.

Dr. Hönle verdient deutlich weniger

Die Hönle Gruppe hat in ihrem Geschäftsjahr 2018/19 einen Umsatz von 107,7 Millionen Euro erzielt, 14,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Das Betriebsergebnis (EBIT) ging von 30,7 Millionen auf 17 Millionen Euro zurück, wie der Spezialist für UV-Technologie mitteilte. Mit dem Umsatz erreichte das Unternehmen etwa die Mitte, mit dem EBIT den unteren Rand der im Juli gesenkten Jahresprognose. Ausschlaggebend für den Ergebnisrückgang war vor allem ein deutlich geringerer Umsatz mit einer Klebstoffanwendung im Bereich Sensorik.

Ryanair senkt wegen MAX-Lieferverzögerung Passagierprognose

Die Verzögerung bei der Auslieferung von Boeing-Maschinen des Typs 737 MAX wird das Passagieraufkommen bei der Ryanair Holdings plc dämpfen. Der irische Billigflieger erwartet nach eigenen Angaben nun eine Zunahme im Geschäftsjahr 2020/21 (31. März) auf 156 Millionen statt auf 157 Millionen. Ryanair werde nun 10 MAX-Maschinen statt der geplanten 20 erhalten, hieß es.

Expedia-CEO und CFO gehen - Unstimmigkeiten mit dem Board

Der Online-Reisedienstleister Expedia Group Inc verliert seinen CEO und seinen CFO. Nach gut zwei Jahren im Amt sind CEO Mark Okerstrom und CFO Allan Pickerill mit sofortiger Wirkung zurückgetreten, wie das Unternehmen mitteilte. Board und Vorstand hätten sich nicht auf eine gemeinsame Strategie verständigen können, hieß es.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz

(END) Dow Jones Newswires

December 04, 2019 12:17 ET (17:17 GMT)

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