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14.01.2020 18:20
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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

Opel streicht in Deutschland weitere Stellen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Traditionsautokonzerns zu verbessern. Management und Betriebsrat verständigten sich auf den Abbau von bis zu 2.100 Jobs in Rüsselsheim, Eisenach und Kaiserslautern über ein Freiwilligenprogramm, wie Opel mitteilte. Im Gegenzug sei die Jobgarantie für die in Deutschland Beschäftigten um zwei Jahre bis Juli 2025 verlängert worden.

Windeln.de will mit Kapitalerhöhung 6,2 Millionen Euro einnehmen

Der Verluste machende Onlinehändler Windeln.de will sich mit einer Kapitalerhöhung frische Mittel zur Stabilisierung der Liquiditätsposition besorgen. Wie das Unternehmen mitteilte, will es mit der Maßnahme bis zu 6,21 Millionen Euro einnehmen. Dazu sollen bis zu 5,17 Millionen neue Aktien zum Preis von 1,20 Euro das Stück platziert werden.

Niederländische Werft erhält Auftrag für Kriegsschiff der Bundeswehr

Die niederländische Damen Schelde Naval Shipbuilding BV soll von der Bundeswehr den Großauftrag zum Bau des neuen Kriegsschiffes MKS 180 erhalten. Wie die Bundeswehr auf ihrer Internetseite bekanntgab, ist die Damen-Werft aus der nun abgeschlossen Auswertung der Angebote durch die Vergabestelle als Ausschreibungssieger hervorgegangen. Das Ergebnis der Auswertung ist den Angaben zufolge aber noch nicht rechtswirksam. Unterlegenen Bietern stehe der Rechtsweg offen.

Capgemini erhöht Übernahmeofferte für Altran leicht

Der IT-Berater Capgemini hat das Übernahmeangebot für den vor allem in der Technologieberatung tätigen Wettbewerber Altran leicht erhöht. Der französische Konzern bietet nun laut Mitteilung 14,50 Euro je Aktie nach zuvor 14 Euro. Weiter erhöhen wolle die Capgemini SE die Offerte nicht. Sollte das Angebot scheitern, wolle das Unternehmen "andere strategische Möglichkeiten" verfolgen. Details dazu nannte Capgemini nicht.

Blackrock drängt Unternehmen zu mehr Umweltbewusstsein

Die Fondsgesellschaft Blackrock will härter gegen Unternehmen vorgehen, die nicht vollständig über die Umweltrisiken ihres Geschäfts aufklären. Die Gesellschaft werde zunehmend Vorstände und Manager nicht entlasten, wenn die Unternehmen nicht die Risiken des Klimawandels benennen, kündigte Blackrock an. Zudem will sich die Fondsgesellschaft bis Mitte dieses Jahres mit ihren aktiv verwalteten Fonds aus Anleihen und Aktien von Kohleförderern zurückziehen.

Citigroup übertrifft Gewinnerwartungen

Die US-Bank Citigroup hat Einnahmen und Gewinn im vierten Quartal 2019 deutlich gesteigert und dabei die Analystenprognosen übertroffen. Das New Yorker Geldhaus meldete Einnahmen von 18,4 Milliarden US-Dollar, 7 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Das Nettoergebnis legte um 15 Prozent auf 4,98 Milliarden Dollar zu. Das entsprach einem Gewinn je Aktie von 2,15 Dollar, während Analysten der Citigroup nur 1,82 US-Dollar zugetraut hatten.

Boeing erhält so wenig Aufträge wie seit 16 Jahren nicht

Der Flugzeughersteller Boeing ist mit den Auslieferungen hinter seinen europäischen Wettbewerber Airbus gefallen und hat auch beim Auftragseingang ein desaströses Jahr hinter sich. Ausgeliefert worden seien im vergangenen Jahr 380 Maschinen, teilte der US-Konzern mit. Das sind 426 Flugzeuge weniger als ein Jahr zuvor. Boeing erhielt im vergangenen Jahr Aufträge für 246 Flugzeuge. Seit 2003 hat der Hersteller nicht mehr so wenige Order erhalten.

JP Morgan steigert Gewinn um 21 Prozent

Die US-Großbank JP Morgan hat mit einem kräftigen Gewinnsprung das Schlussquartal 2019 abgeschlossen. Das New Yorker Geldhaus verdiente netto 8,5 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg um 21 Prozent, wie die JP Morgan Chase & Co mitteilte. Je Aktie erreichte das Ergebnis 2,57 Dollar, deutlich mehr als von Analysten mit 2,35 Dollar erwartet.

Wells Fargo schlägt sich weiter mit teuren Rechtskosten herum

Die US-Bank Wells Fargo hat ihren Gewinn im vierten Quartal 2019 halbiert und auch im Gesamtjahr weniger verdient. Insbesondere die Rechtsstreitigkeiten nach dem Skandal um die Vertriebspraktiken des Instituts lasteten weiter schwer auf dem Ergebnis. So reichte es nur noch für ein Nettoergebnis von 2,9 Milliarden US-Dollar, nach 6,1 Milliarden vor Jahresfrist, wie die Bank mitteilte. Mit 60 Cent Gewinn je Aktie verfehlte das Geldhaus die Erwartungen der Analysten von 1,12 US-Dollar meilenweit.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln

(END) Dow Jones Newswires

January 14, 2020 12:21 ET (17:21 GMT)

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