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12.07.2018 18:31
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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MONTAG: In Japan bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Tag des Meeres" geschlossen.

+++++ AKTIENMÄRKTE (18.30 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% +-% YTD

EuroStoxx50 3.445,49 +0,68% -1,67%

Stoxx50 3.083,02 +0,92% -2,98%

DAX 12.492,97 +0,61% -3,29%

FTSE 7.651,33 +0,78% -1,25%

CAC 5.405,90 +0,97% +1,76%

DJIA 24.919,21 +0,89% +0,81%

S&P-500 2.795,51 +0,77% +4,56%

Nasdaq-Comp. 7.804,24 +1,14% +13,05%

Nasdaq-100 7.347,12 +1,42% +14,86%

Nikkei-225 22.187,96 +1,17% -2,53%

EUREX Stand +-Ticks

Bund-Future 162,66% +2

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 69,59 70,38 -1,1% -0,79 +17,1%

Brent/ICE 73,32 73,40 -0,1% -0,08 +13,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.247,36 1.242,18 +0,4% +5,18 -4,3%

Silber (Spot) 15,98 15,81 +1,1% +0,17 -5,6%

Platin (Spot) 843,55 827,75 +1,9% +15,80 -9,3%

Kupfer-Future 2,78 2,74 +1,4% +0,04 -16,7%

Nach den Vortagesabgaben erholt sich der Goldpreis. Das Edelmetall scheint schon seit Wochen nicht auf den Handelskonflikt zu reagieren. Händler sagen, Gold spiele als vermeintlich sicherer Anlagehafen derzeit kaum eine Rolle. Vielmehr werde der Preis von der Geldpolitik getrieben. Die hohe US-Inflation könnte Gold als Schutz vor Geldentwertung attraktiv machen, heißt es.

Nach der steilsten Talfahrt seit Zweieinhalbjahren am Vortag erholen sich auch die Ölpreise zunächst etwas. Im Anschluss drehen die Ölpreise allerdings wieder nach unten ab. Hintergrund ist der Monatsbericht der Internationalen Energie-Agentur (IEA), der eine Verlangsamung der Rohölnachfrage andeutet und einen Anstieg des weltweiten Angebots aufzeigt.

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Die Hoffnungen auf eine Lösung des Handelsstreits zwischen den USA und China am Verhandlungstisch treiben die Kurse an der Wall Street an. Händler verweisen auf Berichte über die Vorbereitung neuer Gespräche. Wenig Impulse setzen die Inflationsdaten. Der Inflationsdruck in den USA hat sich im Juni verstärkt, obwohl der monatliche Anstieg der Verbraucherpreise geringer als erwartet blieb. Die Verbraucherpreise lagen 2,9 (Mai: 2,8) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats und damit auf dem höchsten Niveau seit Februar 2012. Unter den Einzelwerten stürzen Broadcom nach der Übernahme des Softwareherstellers CA um 15,3 Prozent ab. CA springen dagegen um 18,0 Prozent nach oben. Comcast legen um 1,4 Prozent zu. Das Unternehmen hat im Bieterwettstreit mit Twenty-First Century Fox seine Offerte für Sky erhöht. Fox sinken um 0,2 Prozent. Amazon legen um 1,6 Prozent zu. Die Analysten von Canaccord Genuity haben ihr Kursziel 2.000 USD angehoben. Netflix verlieren 2,0 Prozent, nachdem die UBS die Aktie abgestuft hat. Wegen hoher Kraftstoffpreise senkt Delta Air Lines den Gewinnausblick. Doch auch die reduzierte Gewinnprognose liegt noch immer über dem Vorjahreswert, weil die Fluggesellschaft bereits Sparmaßnahmen ergriffen hat. Die Aktie zieht um 1,2 Prozent an.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Im Laufe des Tages

- DE/Verdi, Fortsetzung der Tarifverhandlungen bei T-Systems

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

Keine Daten mehr angekündigt.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Nach dem deutlichen Minus am Vortag haben die Börsen wieder den Weg nach oben eingeschlagen. Investoren schichteten in defensive Sektoren um, in Folge gewann der Pharmasektor 2,1 Prozent. Das Schwergewicht Novartis legte um gut 4,1 Prozent zu. Hier gab es zudem die Nachricht, dass der schweizerische Pharmakonzern dem Branchentrend folgt und aus dem Forschungsbereich zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten aussteigen wird. Astrazeneca legten um 3,5 Prozent zu, hier war im Handel einmal mehr die Spekulation zu vernehmen, dass das Unternehmen Ziel einer Übernahme werden könnte. Der Bieterkampf um Sky ist derweil in vollem Gange. Sky stiegen nun um 3,4 Prozent. Asos wurde etwas vorsichtiger, was die Umsatzerwartung für dieses Jahr betrifft. Die Aktie brach um 10,5 Prozent ein. In Deutschland gab die Aktie des Wettbewerbers Zalando um 2,2 Prozent nach. Das englische Aus bei der Fußball-WM löste an der Londoner Börse gemischte Gefühle aus. Für die Aktie des Fernsehsenders ITV ging es 1 Prozent nach unten, da Anleger nun von geringeren Werbeeinnahmen ausgingen, als dies bei einem Sieg Englands der Fall gewesen wäre. Die Aktien von Wettanbietern zogen dagegen an, da diese bei einem englischen WM-Sieg wohl hohe Auszahlungen hätten leisten müssen. Paddy Power rückten 2,5 Prozent vor und William Hill 1,4 Prozent. Für Gerresheimer ging es um 7,6 Prozent gen Norden. Die Analysten von Berenberg erwarteten, dass die Akquisition von Sensile Medical langfristig eine Verbesserung bei Ertragskraft und Cashflow bringe.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8.11 Uhr Mi, 17.32 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1685 +0,09% 1,1674 1,1719 -2,7%

EUR/JPY 131,40 +0,55% 131,07 130,70 -2,9%

EUR/CHF 1,1697 +0,62% 1,1629 1,1643 -0,1%

EUR/GBP 0,8838 -0,02% 0,8844 1,1295 -0,6%

USD/JPY 112,44 +0,46% 112,27 111,55 -0,2%

GBP/USD 1,3222 +0,12% 1,3201 1,3235 -2,2%

Bitcoin

BTC/USD 6.200,88 -2,8% 6.347,23 6.429,14 -54,6%

Der Euro fällt zunächst, nachdem die EU-Kommission ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum des Euroraums im laufenden Jahr gesenkt und zugleich vor den Wachstumsrisiken gewarnt hat, die sich aus dem Handelskonflikt mit den USA ergeben. Mit den US-Preisdaten unter Erwartungen macht der Euro seine ohnehin moderaten Verluste wieder wett und zeigt sich praktisch auf Vorabendniveau.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Nach den heftigen Kursverlusten vom Mittwoch haben die Börsen eine Erholung verzeichnet. Angeführt wurde diese von den chinesischen Börsen, die am Vortag besonders unter der Androhung weiterer US-Strafzölle auf chinesische Produkte gelitten hatten. ZTE sprangen in Shenzhen um das Tageslimit von 10 Prozent und in Hongkong um gut 23 Prozent, nachdem das US-Handelsministerium den Zulieferstopp für den chinesischen Smartphonehersteller aufgehoben hatte. Im Gefolge von ZTE legten auch anderen chinesische Technologiewerte kräftig zu. Der japanische Aktienmarkt profitierte davon, dass die Landeswährung Yen zum US-Dollar kräftig nachgegeben hat und auf den tiefsten Stand seit einem halben Jahr gefallen ist. Am Mittwoch hatte die Nachricht von möglichen neuen US-Strafzöllen den Dollar zeitweise unter 111 Yen gedrückt. Gesucht waren aber nicht nur Aktien exportorientierter Unternehmen als typische Nutznießer eines schwächeren Yen, sondern auch die Anteilsscheine von Unternehmen, die von der Binnennachfrage abhängen. Gegen die positive Tendenz verkauft wurden in der ganzen Region die Aktien des Energiesektors, nachdem die Ölpreise am Mittwoch deutlich gefallen waren.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

Bahn-Managerin Birgit Bohle wird Telekom-Personalvorstand - Zeitung

Die Bahn-Managerin Birgit Bohle soll einem Zeitungsbericht zufolge das Vorstandsressort Personal bei der Deutschen Telekom AG übernehmen. Die 45-jährige Vorstandsvorsitzende der DB Fernverkehr AG soll den Posten spätestens im Herbst antreten, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung ohne Nennung von Quellen vorab berichtet. Sie löse den amtierenden Personalvorstand Christian Illek ab, der wie bekannt zum Jahreswechsel Thomas Dannenfeldt als Finanzvorstand folgt, der den DAX-Konzern aus persönlichen Gründen verlässt. Laut dem Bericht soll der Aufsichtsrat der Telekom die Personalie Bohle am morgigen Freitag beschließen.

Linde verhandelt mit Messer und CVC über Teile des US-Geschäfts

Die beiden Gasehersteller Linde und Praxair verhandeln mit einer Gruppe, bestehend aus der hessischen Messer Group und von CVC beratenen Fonds, über den Verkauf eines Großteils des Linde-Gasegeschäfts in Nordamerika. Gegenstand der fortgeschrittenen Gespräche seien auch einzelne Teile von Linde und Praxair in Südamerika, teilte Linde mit.

Init innovation in traffic systems verliert Finanzvorstand

Die Init innovation in traffic systems SE muss sich einen neuen Finanzchef suchen. Wie der Anbieter für IT-Lösungen im öffentlichen Personenverkehr mitteilte, wird der bisherige Finanzvorstand Herbert Bäsch das Unternehmen spätestens Ende September verlassen. Bäsch wolle sich neuen beruflichen Herausforderungen widmen, und die Trennung erfolge im besten gegenseitigen Einvernehmen, hieß es weiter. Bis spätestens Anfang Oktober soll ein neuer Finanzvorstand gefunden werden.

T-Systems legt in Tarifverhandlung Angebot vor

Im Tarifkonflikt zwischen T-Systems und der Gewerkschaft Verdi hat die Arbeitgeberseite am Donnerstag ein Angebot vorgelegt. T-Systems will den tariflich Beschäftigten demnach eine 100-prozentige Unternehmenszielerreichung für das Jahr 2018 zusichern. In den vergangenen Jahren lag die Zielerreichung aufgrund der wirtschaftlichen Situation von T-Systems deutlich darunter. Außerdem sollen die Gehälter ab dem 1. April 2019 um 1,6 Prozent steigen.

Großbritannien erlaubt Fox-Gebot für Sky

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

July 12, 2018 12:32 ET (16:32 GMT)

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