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14.09.2018 18:51
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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MONTAG: In Japan bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Tag der Ehrung der Alten" geschlossen.

+++++ AKTIENMÄRKTE (18.48 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% +-% YTD

EuroStoxx50 3.344,63 +0,33% -4,55%

Stoxx50 3.007,89 +0,25% -5,35%

DAX 12.124,33 +0,57% -6,14%

FTSE 7.304,04 +0,31% -5,37%

CAC 5.352,57 +0,46% +0,75%

DJIA 26.100,32 -0,17% +5,59%

S&P-500 2.899,96 -0,15% +8,47%

Nasdaq-Comp. 7.998,56 -0,19% +15,86%

Nasdaq-100 7.535,16 -0,35% +17,80%

Nikkei-225 23.094,67 +1,20% +1,45%

EUREX Stand +-Ticks

Bund-Future 159,24 -23

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 69,10 68,59 +0,7% 0,51 +17,7%

Brent/ICE 78,25 78,18 +0,1% 0,07 +22,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.194,43 1.201,52 -0,6% -7,09 -8,3%

Silber (Spot) 14,10 14,16 -0,4% -0,05 -16,7%

Platin (Spot) 796,60 802,50 -0,7% -5,90 -14,3%

Kupfer-Future 2,63 2,67 -1,6% -0,04 -21,6%

Die Ölpreise erholen sich von den deutlichen Vortagesverlusten, als das größte Tagesminus seit rund einem Monat verzeichnet wurde. Allerdings geben sie einen Teil der Gewinne wieder ab. Die Erdölförderung des Kartells Opec war im vergangenen Monat gestiegen und zwar um die höchste Menge seit über zwei Jahren. Insgesamt stieg die Opec-Produktion auf den höchsten Stand seit neun Monaten. Zudem bedroht Wirbelsturm weiterhin an der Ostküste zwei wichtige Pipelines - trotz seiner Abstufung. Der Goldpreis knüpft an die Vortagesverluste an. Der gestiegene Dollar drückt auf das Edelmetalls.

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Die Wall Street verbucht am Freitag leichte Verluste. US-Präsident Donald Trump deutete an, trotz der jüngsten Annäherung zwischen China und den USA die angedrohten Strafzölle auf chinesische Importe zu verhängen. Die Aufmerksamkeit gilt darüber hinaus Wirbelsturm "Florence", auch wenn die US-Konjunkturdaten die höhere Relevanz für den Aktienmarkt haben. Bei den Konjunkturdaten stehen sich schwache Einzelhandelsumsätze und gute Daten zur Industrieproduktion gegenüber. Überzeugend zeigt sich indes die Verbraucherstimmung. Diese hat sich im September unerwartet und kräftig aufgehellt. Bei den Importpreisen setzt sich das Bild schwacher Inflationsdaten der vergangenen Tage fort, denn auch sie sind im August stärker gesunken als erwartet. Unter den Einzelwerten legen die Papiere von Sears um 7,2 Prozent zu. Im Vortageshandel war die Aktie zunächst abgesackt, nachdem das Unternehmen die Zahlenvorlage kurzfristig verschoben hatte. Der seit Jahren in der Krise steckende Einzelhändler weitete den Verlust im zweiten Quartal des Geschäftsjahres aus, wie er nach Börsenschluss bekannt gab. Auch der Umsatz fiel, bedingt durch andauernde Ladenschließungen, die Sears auch noch fortsetzen will. Positiv wirkte aber laut Beobachtern, dass sich der flächenbereinigte Umsatzrückgang verringerte gegenüber dem Vorquartal. Adobe steigen um 2,9 Prozent. Das Softwareunternehmen übertraf im Berichtsquartal zwar die Schätzungen der Analysten, blieb mit dem Gewinnausblick aber nur am unteren Rand der kursierenden Analystenprognosen.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

Es stehen keine wichtigen Daten zur Veröffentlichung an.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Europas Börsen sind am Freitag mit Gewinnen ins Wochenende gegangen. Wirkliche Kaufgründe gab es nicht. Denn trotz jüngster Entspannungssignale schwelt der Handelsstreit zwischen den USA und China weiter. Neue US-Konjunkturdaten setzen keine großen Akzente. Die Einzelhandelsumsätze sind im August schwächer ausgefallen, dafür wurde aber der Vormonatswert nach oben revidiert. Dafür fiel die Industrieproduktion leicht besser aus. Danske Bank verloren 1,0 Prozent. Wie das "Wall Street Journal" berichtete, untersuchen in der Zwischenzeit auch die US-Behörden im Geldwäscheskandal. In London stieg die Investec-Aktie um 8,4 Prozent. Das Unternehmen will sein Asset-Management-Geschäft ausgliedern und an die Börse bringen. Schon am Vortag hatten Börsianer bei der französischen Natixis eine Ausgliederung positiv aufgenommen, weil damit auch eine Sonderdividende zu erwarten ist. Der Kurs der Billigfluglinie Ryanair stieg um 1,2 Prozent. Die Gesellschaft vermeldete Fortschritte bei den Gesprächen mit den Gewerkschaften, in Italien soll sogar schon eine Einigung erzielt worden sein. Metro schlossen mit Abgaben von 1,5 Prozent im Minus. Berichte über Pläne zum Verkauf von Real hatten die Aktie zunächst angetrieben, dann setzte sich jedoch eine kritischere Sichtweise durch. So warnten die Analysten von Raymond James davor, dass die Real-Märkte in der Vergangenheit bereits nicht verkaufbar gewesen seien. Merck KGaA setzten ihre Abwärtsbewegung der vergangenen Tage mit erhöhten Volumina fort und waren mit Abgaben von 1,1 Prozent einer der Tagesverlierer im DAX. Ein Händler sah einen Zusammenhang mit der in dieser Woche stattgefundenen Global-Healthcare-Konferenz der Bank of America-Merrill Lynch in London. Dort sei die Präsentation von Merck offenbar auf kein positives Echo gestoßen. Dagegen konnten sich Bayer nach langer Durststrecke erholen und gewannen gleich 2,4 Prozent.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Fr. 7.40 Uhr Do, 17:04 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1636 -0,46% 1,1694 1,1676 -3,2%

EUR/JPY 130,35 -0,45% 130,83 130,58 -3,6%

EUR/CHF 1,1249 -0,48% 1,1287 1,1301 -3,9%

EUR/GBP 0,8900 -0,30% 0,8917 0,8917 +0,1%

USD/JPY 112,02 +0,09% 111,87 111,84 -0,6%

GBP/USD 1,3073 -0,24% 1,3115 1,3095 -3,3%

Bitcoin

BTC/USD 6.502,61 +0,3% 6.565,72 6.513,21 -52,4%

Am Devisenmarkt gab die Lira einen Teil ihrer Vortagesgewinne wieder ab - der Dollar wertete auf 6,14 auf. Nicht hilfreich waren Kommentare des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Er werde nur für einen bestimmten Zeitraum höhere Leitzinsen dulden. Seine Kommentare folgten auf die Entscheidung der Zentralbank vom Vortag, den Leitzins erstmals seit einem Jahrzehnt wieder über die Inflation hinaus anzuheben. Die Anleger haben dennoch Zweifel an der Unabhängigkeit der Zentralbank. Der Dollar legt zu, der Euro fällt deutlicher unter die Marke von 1,17 Dollar zurück. Gestützt wird der Dollar von den Daten zu Verbraucherstimmung und Industrieproduktion.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Entspannungssignale im Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie gute Vorgaben der Wall Street haben an den Börsen in Ostasien und Australien für einen freundlichen Wochenausklang gesorgt. Hinzu kam als positiver Faktor, dass die türkische Notenbank mit einer massiven Zinserhöhung Druck nicht nur von der eigenen Währung genommen hat, sondern auch von Währungen anderer Schwellenländer. Sorgen vor einer sich ausweitenden Schwellenlandkrise traten dadurch etwas in den Hintergrund. In Tokio stieg der Nikkei-225 auf ein Siebeneinhalbmonatshoch. Rückenwind kam auch vom Yen, der zum Dollar weiter nachgab. Im Hoch kostete der Dollar erstmals seit Mitte Juli wieder über 112 Yen. Nachdem in Hongkong der HSI am Donnerstag den besten Handelstag seit zwei Jahren erlebte, lag er am Freitag im Späthandel nochmals im Plus. Der Markt in Schanghai hinkte hinterher, der Schanghai-Composite lag knapp im Minus. Gebremst wurde er von Zahlen zur Wirtschaftsentwicklung in China, die durchwachsen ausgefallen sind. Während die Industrieproduktion im August die Markterwartung leicht übertraf, fielen die Investitionen auf den niedrigsten Stand seit 1992. Die Einzelhandelsumsätze stiegen etwas stärker als gedacht.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

Deutsche Bank verlängert Vertrag von Garth Ritchie - Kreise

Die Deutsche Bank bindet den Chef der Unternehmens- und Investmentbank für fünf weitere Jahre. Das Institut habe den Vertrag von Vorstandsmitglied Garth Ritchie, der auch stellvertretender Vorstandschef ist, während einer Aufsichtsratssitzung verlängert, sagte eine informierte Person. Ritchie war dieses Jahr zum alleinigen Leiter der Unternehmens- und Investmentbank und zum stellvertretenden Vorstandschef ernannt worden.

Verdi kritisiert Metro scharf wegen Verkauf von Real

Nach der Ankündigung zum Verkauf der Supermarktkette Real hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi das Metro-Management scharf kritisiert. "Erst haben die Beschäftigten auf Lohn verzichtet, um das Unternehmen zu retten, dann hat das Unternehmen den bis dahin gültigen Tarifvertrag geschreddert, und nun soll Real verkauft werden", sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger. Metro solle nun Verantwortung übernehmen und Real "als Ganzes an ein seriöses Unternehmen" verkaufen.

Staffelübergabe von Tui-Finanzchef am 30. September

Der Finanzvorstand des Touristikkonzerns Tui übergibt sein Amt bereits Ende September an seine designierte Nachfolgerin Birgit Conix. Die 52-jährige Belgierin wurde bereits im März zur Nachfolgerin von Horst Baier bestellt. Seit dem 15. Juli ist sie Mitglied des Vorstandes bei dem Touristikkonzern und arbeitet seitdem eng mit Baier zusammen. Sie übernimmt das Finanzressort nun zum Beginn des Geschäftsjahres 2018/19 am 1. Oktober, wie die Tui Group mitteilte.

Tui kauft italienischen Onlineanbieter für Ausflüge

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 14, 2018 12:51 ET (16:51 GMT)

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