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22.01.2019 18:27
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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ AKTIENMÄRKTE (18.24 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% +-% YTD

EuroStoxx50 3.112,80 -0,39% +3,71%

Stoxx50 2.864,74 -0,45% +3,79%

DAX 11.090,11 -0,41% +5,03%

FTSE 6.901,39 -0,99% +3,60%

CAC 4.847,53 -0,42% +2,47%

DJIA 24.413,58 -1,19% +4,66%

S&P-500 2.636,09 -1,30% +5,16%

Nasdaq-Comp. 7.050,43 -1,49% +6,26%

Nasdaq-100 6.677,91 -1,57% +5,50%

Nikkei-225 20.622,91 -0,47% +3,04%

EUREX Stand +-Ticks

Bund-Future 164,52 +35

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 52,18 53,90 -3,0% -1,62 +14,9%

Brent/ICE 61,03 62,74 -2,7% -1,71 +12,7%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.283,22 1.280,28 +0,2% +2,94 +0,1%

Silber (Spot) 15,33 15,27 +0,4% +0,06 -1,1%

Platin (Spot) 788,50 796,00 -0,9% -7,50 -1,0%

Kupfer-Future 2,65 2,68 -2,4% -0,06 +0,9%

Die Ölpreise geben nach. Marktteilnehmer verweisen hier auf die Sorgen vor einer Abschwächung der globalen Konjunktur - befeuert durch das schwache Wirtschaftswachstums in China und die gesenkte IWF-Weltwirtschaftsprognose. Von der Risikoaversion der Investoren wird dagegen der Goldpreis gestützt. Doch begrenze der Dollar-Anstieg das Aufwärtspotenzial, so ein Teilnehmer.

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Nach der Freitagsrally und den am Vortag feiertagsbedingt geschlossenen US-Börsen nehmen Anleger an der Wall Street am Dienstag Gewinne mit. Teilnehmer verweisen auf wieder zunehmende Sorgen hinsichtlich der globalen Konjunkturentwicklung, nachdem China das schwächste Wirtschaftswachstum seit 1990 verbucht und der Internationale Währungsfonds mit einer Prognosesenkung für das Weltwirtschaftswachstum aufgewartet hat. US-Präsident Donald Trump forderte China im Handelsstreit unterdessen auf, einen "echten Deal" einzugehen und nicht "herumzuspielen". Zugleich dementierte Trump Spekulationen, die China-Zölle in den USA könnten fallen. Meldungen legen vielmehr nahe, dass beide Staaten noch weit von einer Einigung im Handelskonflikt entfernt sind. Immerhin für etwas Zuversicht sorgt, dass es Ende Januar weitere Gespräche mit der chinesischen Seite in Washington geben soll. Ins trübe Konjunkturbild passen stärker als erwartet gesunkene Verkäufe bestehender Häuser im Dezember. Die Papiere von Johnson & Johnson fallen um 1,6 Prozent. Der US-Pharma- und Konsumartikelhersteller hat im vierten Quartal zwar bei Gewinn je Aktie und Umsatz die Schätzungen der Analysten übertroffen, doch der Umsatzausblick für 2019 enttäuscht. Nach der Schlussglocke folgt IBM mit Viertquartalszahlen. Am Donnerstag legt Intel dann die Ergebnisse für das Schlussquartal 2018 vor. Für die Aktien geht es um 0,8 bzw. 1,3 Prozent nach unten. Die Ebay-Aktie schießt dagegen um 7,2 Prozent auf 33,23 Dollar nach oben. Die Beteiligungsgesellschaft Elliott hat sich mit einem Brief an das Management der Internet-Handelsplattform gewandt, um Pläne für eine Verbesserung von deren Geschäftsentwicklung vorzustellen. Dies soll die Ebay-Aktie bis 2020 auf eine Bewertung von 55 bis 63 Dollar je Aktie treiben, wie aus dem von Elliott öffentlich gemachten Brief hervorgeht.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

22:07 US/International Business Machines Corp (IBM), Ergebnis 4Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

Es stehen keine wichtigen Daten zur Veröffentlichung an.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Überwiegend etwas leichter tendierten am Dienstag die Kurse an den europäischen Aktienmärkten. Händler verwiesen auf Konjunktursorgen, hervorgerufen durch niedrigere Wachstumsprognosen des IWF, aber auch von sehr schwachen Daten vom US-Immobilienmarkt. Im Anschluss an die Daten übernahmen Rohstoff- und Öl-Aktien die rote Laterne von den Bankaktien. Diese wurde von schwachen Zahlen der UBS belastet. Die Aktie verlor 3,2 Prozent. Der Index der Rohstoff-Titel fiel um 1,2 Prozent. Hier fielen BHP Billiton mit enttäuschenden Produktionszahlen um 1,9 Prozent. Gewinner Nummer eins war der Index der Reise- und Freizeitaktien. Er stieg um 0,9 Prozent. Für Easyjet ging es um 6,3 Prozent nach oben. Laut Analysten ist das Unternehmen auf einem guten Weg zum Erreichen seiner Ziele. Lufthansa gewannen 1,4 Prozent und Air France-KLM 4,7 Prozent. Morgan Stanley hat zudem sowohl Lufthansa als auch Air France-KLM auf "Overweight" erhöht. Die Hugo-Boss-Aktie verteuerte sich um 5,6 Prozent. Der bereinigte operative Gewinn des vergangenen Jahres soll laut dem Unternehmen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres von 491 Millionen Euro liegen. Dem steht eine Konsens-Schätzung von 486 Millionen Euro gegenüber. Warburg sprach von einer Wachstumsbeschleunigung beim Umsatz im vierten Quartal. Um 1,3 Prozent nach oben ging es mit Linde. Der Gaskonzern kauft eigene Aktien im Wert von bis zu 6 Milliarden US-Dollar zurück. Das Volumen wurde an der Börse als hoch eingestuft und dürfte die Aktie nachhaltig stützen.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:31 Mo, 18:30 % YTD

EUR/USD 1,1366 -0,04% 1,1351 1,1371 -0,9%

EUR/JPY 124,29 -0,29% 124,19 124,65 -1,2%

EUR/CHF 1,1331 -0,08% 1,1325 1,1339 +0,7%

EUR/GBP 0,8766 -0,56% 0,8825 0,8817 -2,6%

USD/JPY 109,37 -0,25% 109,38 109,64 -0,3%

GBP/USD 1,2966 +0,53% 1,2866 1,2897 +1,6%

Bitcoin

BTC/USD 3.581,00 +1,51% 3.520,50 3.542,75 -3,7%

Der Yen profitiert angesichts der Negativ-Schlagzeilen zum globalen Wachstum von seinem Status als sicherer Hafen. Nach Ansicht von RBC macht sich bei den Investoren eine erhöhte Risikoscheu breit. Der Dollar fällt von 109,60 Yen am späten Montag im Tagestief auf 109,32 Yen zurück und liegt aktuell nur knapp über diesem Niveau. Von der Vorsicht der Anleger profitiere auch der Dollar, zumindest gegenüber anderen Währungen als dem klassischen Fluchthafen Yen, heißt es weiter.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

An den Börsen in Ostasien und Australien haben am Dienstag die negativen Vorzeichen dominiert. Händler machten dafür wachsende Konjunkturskepsis verantwortlich, nachdem der Internationale Währungsfonds (IWF) die Prognosen für das Weltwirtschaftswachstum gesenkt hatte. Der IWF begründete dies mit dem Handelsstreit und steigenden Zinsen. Erst am Montag hatte China das schwächste Wachstum seit 1990 gemeldet, wenngleich es den Erwartungen entsprach. Unterdessen verschärft sich der Streit um Huawei. Die USA wollten formal die Auslieferung der Finanzchefin des chinesischen Telekommunikationsausrüsters beantragen, so kanadische Medien. Huawei-CFO Meng Wanzhou war auf Betreiben der US-Behörden in Kanada verhaftet worden. Dies dürfte den laufenden Verhandlungen im Handelsstreit nicht zuträglich sein. Die chinesischen Aktienmärkte führten die Verlierer in der Region an. In Seoul ging es ebenfalls nach unten. Die südkoreanische Wirtschaft wuchs im vierten Quartal des Vorjahres zwar stärker als erwartet, doch war dies vor allem Wirtschaftsstimuli der Regierung zu verdanken. Beobachter zweifeln daher, dass sich ein Wachstum auf diesem Niveau wiederholen lässt, zumal das Land am Montag einen drastischen Rückgang seiner Exporte seit Jahresbeginn gemeldet hatte. Unter den Einzelwerten verloren Tencent in Hongkong 1,7 Prozent. Unter den jüngst von Peking genehmigten Computerspielen war keines von Tencent.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

Carrefour steigert operativen Gewinn nur auf bereinigter Basis

Der französische Einzelhandelskonzern geht davon aus, den bereinigten operativen Gewinn im vergangenen Jahr um 4 Prozent auf 1,93 Milliarden Euro gesteigert zu haben. Dies sei gelungen, nachdem im vierten Quartal der flächenbereinigte Umsatz gestiegen sei, teilte Carrefour mit. Allerdings würden ungünstige Wechselkurse das Ergebnis 2018 mit 160 Millionen Euro belasten, und nur bereinigt darum sei der operative Gewinn um 85 Millionen Euro gestiegen. Den Umsatz erhöhten die Franzosen flächenbereinigt um 4 Prozent auf 22,64 Milliarden Euro.

RWE meldet Tauschgeschäfte mit Eon bei EU-Kartellbehörden an

RWE hat den geplanten Erwerb der Geschäfte mit den erneuerbaren Energien von Eon und Innogy bei der Europäischen Kommission angemeldet. Der Energiekonzern gab damit den Startschuss für das vielfältige Fusionskontrollverfahren seines Tauschs von Geschäftsfeldern mit dem Konkurrenten Eon. Die Kartellwächter in Brüssel haben die Transaktion bereits vorab über mehrere Monate geprüft, um sich frühzeitig ein genaues Bild von den wettbewerblichen Auswirkungen zu machen, wie die RWE AG mitteilte.

Deag kauft Axel Springers Anteil an Myticket

Die Deag Deutsche Entertainment Aktiengesellschaft erwirbt die restlichen 24,9 Prozent der Anteile an der Mytic Myticket AG. Verkäuferin ist die Axel Springer SE, wie Deag mitteilte, ohne einen Kaufpreis zu nennen. Damit gehört der Vermarkter von Eintrittskarten nun vollständig zu Deag.

Chinesische CNBM stockt bei Singulus auf

Der Singulus-Minderheitsaktionär China National Building Material (CNBM) hat seine Beteiligung an dem deutschen Maschinenbauunternehmen Singulus aufgestockt. Nach dem Einstieg im September 2018 mit dem Kauf von 13,11 Prozent der Aktien seien nun 3,64 Prozent des Grundkapitals erworben worden, teilte Singulus mit.

Apollo scheitert mit Übernahme von Metallverarbeiter Arconic

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

January 22, 2019 12:28 ET (17:28 GMT)

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