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19.06.2019 18:22
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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ AKTIENMÄRKTE (18.20 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% +-% YTD

EuroStoxx50 3.454,70 +0,05% +15,10%

Stoxx50 3.181,77 +0,02% +15,28%

DAX 12.308,53 -0,19% +16,57%

FTSE 7.403,54 -0,53% +10,63%

CAC 5.518,45 +0,16% +16,65%

DJIA 26.491,95 +0,10% +13,57%

S&P-500 2.918,00 +0,01% +16,40%

Nasdaq-Comp. 7.952,75 -0,01% +19,86%

Nasdaq-100 7.628,42 -0,09% +20,51%

Nikkei-225 21.333,87 +1,72% +6,59%

EUREX Stand +-Ticks

Bund-Future 172,23 -53

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 53,90 53,90 0% 0,00 +14,0%

Brent/ICE 62,13 62,14 -0,0% -0,01 +12,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.345,98 1.346,40 -0,0% -0,43 +4,9%

Silber (Spot) 14,99 15,02 -0,2% -0,03 -3,3%

Platin (Spot) 808,28 804,00 +0,5% +4,28 +1,5%

Kupfer-Future 2,68 2,70 -0,7% -0,02 +1,6%

Am Ölmarkt drehen die Ölpreise mit den offiziellen wöchentlichen US-Öllagerdaten ins Plus. Diese sind stärker gesunken als erwartet. Sie fielen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 3,106 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Analysten hatten einen Rückgang um 1,6 Millionen Barrel vorhergesagt. Es war der erste Rückgang in den vergangenen drei Wochen. Auch der Iran-Konflikt könnte mit neuen Nachrichten die Ölpreise weiter nach oben treiben. Das Barrel der US-Sorte WTI gewinnt 0,3 Prozent auf 53,73 Dollar, Brent zeigt sich kaum verändert bei 62,14 Dollar.

Gold gibt nach seiner jüngsten Rally etwas nach. Die Feinunze verliert 0,1 Prozent auf 1.345 Dollar, nachdem sie am Vortag noch auf den höchsten Stand seit 14 Monaten geklettert war. Auch bei Anleihen kommt es zu einer Gegenbewegung nach unten, so dass die Zehnjahresrendite um 3,5 Basispunkte steigt auf 2,09 Prozent.

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Wenig verändert - Die Wall Street tritt kurz vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank auf der Stelle. Die Spannung ist groß, ob die Währungshüter einer Senkung im Juli verbal den Weg bereiten werden. An den Märkten wird ein solcher Schritt aktuell mit einer Wahrscheinlichkeit von über 80 Prozent eingepreist. Dagegen dürfte eine Zinssenkung bereits am Abend eher unwahrscheinlich sein. Es mehren sich allerdings auch die mahnenden Stimmen, die noch keine Notwendigkeit für eine Zinssenkung durch die Fed sehen. Bei den Einzelwerten legen Adobe um 4,7 Prozent zu. Der Softwarekonzern übertraf für das zweite Quartal die Erwartungen, beim Ausblick auf das laufende dritte Quartal enttäuschte Adobe aber etwas. Der Apple-Zulieferer Jabil hat einen Umsatz über Erwartungen ausgewiesen. Die Aktie gewinnt 9,4 Prozent. Die Analysten von Suntrust erhöhen Tripadvisor auf "Buy". Das Unternehmen habe das Angebot für online buchbare Produkte ausgeweitet und Nutzerwachstum generiert. Die Titel rücken um 2,1 Prozent vor.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

22:02 US/Oracle Corp, Ergebnis 4Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

- US

20:00 Fed, Ergebnis der FOMC-Sitzung, Projektionen zu

Zinsen, Wachstum, Inflation und Arbeitslosenquote;

20:30 PK mit Fed-Chef Powell, Washington

Fed-Funds-Zielsatz

PROGNOSE: 2,25% bis 2,50%

zuvor: 2,25% bis 2,50%

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Wenig verändert - Starke Vorlagen beflügelteneuropäische Halbleiterwerte. Mit der Aussicht auf neue geldpolitische Lockerungen wurden zyklische Werte wieder stärker nachgefragt. STMicro gewannen 2,1 Prozent, Infineon 2,3 und ASML 0,8 Prozent. Deutsche Immobilienwerte wurden weiter links liegen gelassen bzw. verkauft. Der Branchenindex verlor 1,9 Prozent. "Die Gefahr besteht, dass das Berliner Beispiel Schule macht", sagte ein Händler. Der Berliner Senat hatte am Dienstag Eckpunkte für ein fünfjähriges Mieterhöhungsverbot beschlossen. Deutsche Wohnen und Ado Properties, zuletzt bereits regelmäßig unter den größten Verlierern zu finden, fielen um weitere 4,8 bzw. 4,4 Prozent. Im DAX gaben Vonovia um 3,3 Prozent nach. Telecom Italia stiegen um 0,8 Prozent. Wie es hieß, suchen Vivendi und Elliott einen Kompromiss im Streit um die Zukunft des Unternehmens. In der Vergangenheit war mehrfach über eine Aufspaltung von Telecom Italia spekuliert worden. Gemieden wurden Airline-Aktien. Der Gewinnwarnung der Lufthansa dürften weitere aus der Branche folgen, hieß es im Handel. Air France verloren 3,6 Prozent, IAG 3,2 Prozent, Easyjet 3,6 Prozent, Ryanair 0,5 Prozent und Lufthansa 1,4 Prozent.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 9:51 Di, 17:30 % YTD

EUR/USD 1,1209 +0,13% 1,1197 1,1198 -2,2%

EUR/JPY 121,46 +0,02% 121,32 121,38 -3,4%

EUR/CHF 1,1160 -0,34% 1,1189 1,1197 -0,9%

EUR/GBP 0,8879 -0,42% 0,8917 0,8920 -1,4%

USD/JPY 108,35 -0,11% 108,36 108,38 -1,2%

GBP/USD 1,2625 +0,55% 1,2556 1,2546 -1,1%

Bitcoin

BTC/USD 9.108,50 +1,17% 9.160,75 9.013,99 +144,9%

Auch am Devisenmarkt herrscht noch gespannte Erwartung und demzufolge sind nur geringe Bewegungen zu verzeichnen. Der Euro pendelt um die Marke von 1,12 Dollar, nachdem er am Vortag im Gefolge der taubenhaften Anmerkungen von EZB-Präsident Mario Draghi unter Druck gekommen war.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Die Hoffnung auf Fortschritte im Handelskonflikt zwischen den USA und China gepaart mit Zinssenkungsfantasie haben in Ostasien und Australien auf breiter Front für deutliche Aufschläge gesorgt. In Hongkong lag der Hang-Seng-Index im späten Handel um 2,3 Prozent vorn. Stützend wirkte hier zusätzlich, dass sich am Vortag nach Börsenschluss die Regierungschefin Carrie Lam für die Unruhen in der Vorwoche entschuldigt hat, die durch ihren umstrittenen Entwurf für ein Auslieferungsgesetz ausgelöst worden waren. Im chinesischen Kernland ging es für den Schanghai-Composite um rund 1 Prozent aufwärts. Tokio verzeichnete Aufschläge von 1,7 Prozent auf 21.334 Punkte. Das Index-Schwergewicht Samsung legte um 2,3 Prozent zu. Sydney schloss mit einem Plus von 1,2 Prozent auf einem neuen Elfeinhalbjahreshoch. Unter den Einzelwerten sprangen in Tokio Japan Display um 10,9 Prozent nach oben, nachdem aus Kreisen bekannt geworden war, dass Apple offenbar dazu bereit sei, dem unter schwachen iPhone-Verkäufen leidenden Unternehmen finanziell unter die Arme zu greifen. Für Nomura ging es um 10,5 Prozent aufwärts. Das japanische Finanzinstitut hatte am Vortag nach Börsenschluss einen Aktienrückkauf angekündigt. Softbank legten 4,0 Prozent zu. Der Beteiligung des japanischen Technologiekonzerns an dem Zahlungsdienstleister Wirecard steht nach der Hauptversammlung des DAX-Konzerns nichts mehr im Wege.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

Fitch stuft Unilever herab auf A - Ausblick stabil

Fitch hat Unilevers Langfrist-Rating auf A von A+ gesenkt. Den stabilen Ausblick behielt die Ratingagentur laut Mitteilung bei. Die Herabstufung begründete Fitch Ratings damit, dass Unilevers Schuldenabbau nun langsamer erfolge als erwartet - und vor allem werde der Verschuldungsgrad in den kommenden vier Jahren unvereinbar mit einem A+Rating bleiben.

Mobotix erhöht EBIT-Prognose für laufendes Geschäftsjahr

Mobotix ist nach einem guten ersten Geschäftshalbjahr, in dem der Hersteller von Video-Sicherheitssystemen operativ die Rückkehr in die schwarzen Zahlen schaffte, optimistischer für das Geschäftsjahr. Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll nun am Ende des laufenden Geschäftsjahres 2018/19 per Ende September zwischen 1,4 und 1,8 Millionen Euro betragen. Im Mai hatte Mobotix noch 1,4 Millionen Euro prognostiziert.

American Airlines ordert 50 Airbus A321XLR

Airbus hat von American Airlines einen Auftrag für 50 Maschinen des den neuen Langstreckenfliegers A321XLR erhalten. Im Rahmen der Order werde ein Vertrag für 30 A321neo in das neue Modell umgewandelt. Zudem werden 20 neue Maschinen der A321XLR bestellt, wie der europäische Flugzeughersteller anlässlich der Luftfahrtmesse in Paris mitteilte.

Qatar Airways ordert 5 weitere Boeing 777 Frachtmaschinen

Qatar Airways kauft fünf weitere Frachtmaschinen des Typs Boeing 777 zum Listenpreis von 1,8 Milliarden US-Dollar. Ein entsprechender Auftrag wurde auf der Pariser Luftfahrtschau unterzeichnet. Qatar Airways hat bereits 16 Frachtmaschinen dieses Typs in seiner Flotte.

Rio Tinto senkt Prognose für Eisenerz-Lieferungen aus Pilbara-Minen

Wegen "operativer Herausforderungen" im Eisenerzgeschäft muss der Bergbaukonzern Rio Tinto seine Prognose für die Eisenerz-Lieferungen aus der australischen Pilbara-Region zurücknehmen. Wie das Unternehmen mitteilte, geht es nur noch von einer Lieferung von 320 bis 330 Millionen Tonnen im laufenden Jahr aus. Bisher hatte die Prognose auf 333 bis 342 Millionen Tonnen gelautet. Rio Tinto und Vale aus Brasilien sind die weltgrößten Exporteure von Eisenerz.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz

(END) Dow Jones Newswires

June 19, 2019 12:23 ET (16:23 GMT)

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