finanzen.net
29.06.2020 18:35

LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Folgen
Werbung

Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

===

+++++ AKTIENMÄRKTE (18:35 Uhr) +++++

Stand +-% +-% YTD

EuroStoxx50 3.232,02 +0,87% -13,70%

Stoxx50 2.991,61 +0,35% -12,09%

DAX 12.232,12 +1,18% -7,68%

FTSE 6.225,77 +1,08% -18,34%

CAC 4.945,46 +0,73% -17,27%

DJIA 25.469,64 +1,82% -10,75%

S&P-500 3.046,45 +1,24% -5,71%

Nasdaq-Comp. 9.855,93 +1,01% +9,84%

Nasdaq-100 9.932,48 +0,84% +13,73%

Nikkei-225 21.995,04 -2,30% -7,02%

EUREX Stand +-Ticks

Bund-Future 176,52 -16

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 39,67 38,49 +3,1% 1,18 -32,0%

Brent/ICE 41,84 41,02 +2,0% 0,82 -33,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.769,94 1.771,35 -0,1% -1,41 +16,6%

Silber (Spot) 17,83 17,78 +0,3% +0,05 -0,1%

Platin (Spot) 817,35 807,23 +1,3% +10,13 -15,3%

Kupfer-Future 2,68 2,66 +0,8% +0,02 -4,7%

Die Ölpreise notieren fester - trotz der hohen Infektionszahlen in den USA. Händler verweisen auf positiv aufgenommene Konjunkturdaten aus China, dem weltweit größtem Öl-Importeur. Die US-Sorte WTI gewinnt 1,5 Prozent auf 39,07 Dollar je Barrel, Brent legt 0,8 Prozent zu auf 41,35 Dollar. Etwas auf die Stimmung schlägt der am Sonntag von Chesapeake Energy eingereichte Insolvenzantrag.

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Nach den kräftigen Verlusten am Freitag ist die Wall Street am Wochenbeginn schon wieder in Kauflaune. Das Umfeld bleibt indessen volatil. Einerseits ist die Sorge vor neuen Covid-19-Ausbrüchen bei den Anlegern ungebrochen. Andererseits sorgen die geldpolitischen Lockerungen der Notenbanken weltweit und die vielfältigen Stimulierungsprogramme gepaart mit einem schrittweisen Wiederhochfahren der Wirtschaft in einigen Ländern weiter für Hoffnung, dass sich die Weltkonjunktur bald erholt. Facebook bleiben mit plus 0,1 Prozent hinter dem Markt zurück. Angesichts von Hass und Hetze im Internet will nun auch die Cafe-Kette Starbucks vorerst auf Werbung bei Facebook und anderen Online-Netzwerken verzichten. Starbucks rücken 1,5 Prozent vor. Boeing legen 6,3 Prozent zu. Mehr als ein Jahr nach dem weltweiten Flugverbot für das Passagierflugzeug Boeing 737 MAX steht die US-Flugaufsichtsbehörde FAA offenbar kurz davor, einen ersten Testflug der überarbeiteten Maschine zu genehmigen. Biontech steigen nach einer Privatplatzierung um 9 Prozent. Unter anderem der Staatsfonds Temasek aus Singapur hat sich an dem deutschen Biotech-Unternehmen beteiligt, das einen Covid-19-Impfstoff entwickelt.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Europas Börsen sind am Montag mit Aufschlägen in die neue Woche gestartet. Als hilfreich erwiesen sich positive Vorgaben der Wall Street. Stützend wirkte auch der nahende Halbjahresultimo. Institutionelle Anleger haben ein Interesse an hohen Kursen zu diesem Stichtag. Die Nachrichtenlage bleibt angespannt. Die USA werden mittlerweile zum weltweiten Hotspot der Coronavirus-Pandemie. Positiv wurde aufgenommen, dass Großbritannien die Reisebeschränkungen lockern will und in Folge Quarantäneregeln zunächst aussetzen könnte. In Hoffnung auf mehr Geschäft im Sommer legten Tui um 7,3 Prozent, Easyjet um 5,3 Prozent und Ryanair um 3,9 Prozent zu. Lufthansa blieben mit Aufschlägen von 0,2 Prozent hinter der Entwicklung im Reisesektor zurück. Nach Einschätzung von Großaktionär Heinz Hermann Thiele wird die Sanierung der Airline fünf bis sechs Jahre dauern. Positiv wurde auch aufgenommen, dass BP sein Petrochemie-Geschäft für 5 Milliarden Dollar an Ineos verkauft hat. Für BP ging es 3,4 Prozent nach oben. Drax gewannen an der Londoner Börse gleich 14,3 Prozent auf 255 Pence. Die Aktie profitierte von Medienberichten, laut denen der Versorger zum Übernahmeziel werden könnte. Genannt wurde ein möglicher Preis von 340 Pence. Wie RBC anmerkte, sei der Bericht sehr vage, auch werde ein möglicher Käufer nicht genannt. Übergeordnet kämen RWE, Enel und Engie als mögliche Bieter in Betracht. RWE fielen nur optisch 2,4 Prozent wegen ihrer Dividendenausschüttung von 0,80 Euro. Auch Siltronic, Software AG und Sartorius schlossen deswegen im Minus. Wirecard sprangen um optisch spektakuläre 154 Prozent nach oben auf 3,26 Euro. Grund seien aber nur Eindeckungskäufe durch die Leerverkäufer, hieß es im Handel. Die Aktie bleibt hochspekulativ. Prosiebensat1 gewannen 3,8 Prozent. Hier hatte die Citi das Kursziel deutlich erhöht auf 13,30 Euro und sieht die Aktien als "Buy". Ströer verloren derweil 4 Prozent - hier belastete eine angebliche Herunterstufung durch Goldman Sachs.

+++++ DEVISEN +++++

zuletzt +/- % Mo, 8:12 Fr, 17:36 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1239 +0,15% 1,1241 1,1208 +0,2%

EUR/JPY 121,10 +0,70% 120,56 120,15 -0,7%

EUR/CHF 1,0692 +0,51% 1,0654 1,0630 -1,5%

EUR/GBP 0,9148 +0,57% 0,9094 0,9093 +8,1%

USD/JPY 107,72 +0,55% 107,12 107,21 -1,0%

GBP/USD 1,2290 -0,39% 1,2374 1,2326 -7,3%

USD/CNH (Offshore) 7,0802 -0,10% 7,0763 7,0892 +1,6%

Bitcoin

BTC/USD 9.105,01 -0,13% 9.092,51 9.136,51 +26,3%

Am Devisenmarkt gibt der Dollar mit den rasant steigenden Neuinfektionen nach. Der Dollar-Index verliert 0,2 Prozent. Der Euro profitiert unterdessen von den deutsch-französischen Regierungskonsultationen. Devisenhändler sprechen von Hoffnungen auf eine zügige Konjunkturerholung in der Eurozone. Investoren fühlten sich etwas beruhigt, wie die EU die Coronavirus-Pandemie handhabe und das Wiederhochfahren der Wirtschaft vonstatten gehe, sagte Analyst Ricardo Evangelista von ActivTrades. Der Euro legt um 0,2 Prozent auf 1,1244 US-Dollar zu.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich am Montag durch die Bank mit Abgaben. Während manche Marktteilnehmer noch von der Furcht vor neuen Corona-Infektionswellen sprachen, waren diese für andere Teilnehmer längst im Anrollen. So wurden in Peking wegen neuer Ausbrüche wieder ganze Stadtteile aberiegelt. Zu ihrem Börsendebüt haussierten Hygeia Healthcare und Kangji Medical im Pharmasektor. Unter Druck standen die Titel chinesischer Wertpapierhandelshäuser. Laut Medienberichten dürften die Branchenunternehmen verstärkte Konkurrenz aus dem Bankensektor erhalten. Die Regierung will entsprechende Lizenzen an Banken vergeben. Citic Securities und Guotai Junan Securities büßten 3,1 bzw. 2.4 Prozent ein. In Australien kämpfen die Unternehmen noch immer mit den Folgen der Pandemie. 60 Prozent haben sich daher externe Beratung geholt, um mit der Krise fertig zu werden, wie aktuelle Daten zeigen. Gegen den regionalen Trend stieg der neuseeländische NZX-50 um 1,1 Prozent. Gute Geschäftszahlen, ein überzeugender Ausblick und eine höhere Dividende trieben die Aktie von Fisher & Paykel um 4,7 Prozent. Laut Analysten sieht sich Singapore Airlines wegen der Liquidierung der in Thailand beheimateten NokScoot hohen Abschreibungen gegenüber. Die Aktien verloren 1,6 Prozent in Singapur.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

Moody's bestätigt Bayers Investmentgrade-Rating ebenfalls

Nach Standard & Poor's hat auch die Ratingagentur Moody's das für den Bayer-Konzern wichtige Investmentgrade-Rating bestätigt. Die Kreditbewertung bleibt bei Baa1, wie Moody's mitteilte. Bayer-Anleihen gelten damit weiter als durchschnittlich gute Anlagen. Den Ausblick hob die Agentur mit Blick auf erwartete Fortschritte bei der Entschuldung von Negativ auf Stabil an.

Lufthansa-Airlines bieten bis Ende Oktober 40% des Flugprogramms an

Die Airlines der Deutschen Lufthansa bieten in den kommenden Monaten bis zum 24. Oktober über 40 Prozent ihres ursprünglich geplanten Flugprogramms an. Insgesamt werden dafür bis Ende Oktober über 380 Flugzeuge eingesetzt, 200 mehr als noch im Juni. Damit sei wieder die Hälfte der Flotte der Lufthansa Group in der Luft, teilte der Konzern mit.

Varta erhält 300 Millionen Euro Fördermittel

Die Varta AG erhält eine öffentliche Förderung von insgesamt 300 Millionen Euro für zwei Projekte der europäischen Initiative zum Aufbau einer Batteriezellenfertigung. Beide Projekte seien vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als direktem Fördergeber endgültig bewilligt worden, teilte der Batteriehersteller mit.

Borussia Dortmund erwartet erheblichen Verlust im Geschäftsjahr

Die Corona-Pandemie hat dem Fussballclub Borussia Dortmund in dem kurz vor dem Abschluss stehenden Geschäftsjahr 2019/20 einen erheblichen Verlust eingebrockt. Die im SDAX notierte Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA sieht sich angesichts der guten Kapitalsituation aber in der Lage, die Verluste zu tragen. Das Unternehmen hatte im März angekündigt, voraussichtlich keinen Gewinn zu erzielen.

Chesapeake beantragt Gläubigerschutz

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

June 29, 2020 12:36 ET (16:36 GMT)

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- US-Börsen im Feiertag -- Chefwechsel bei Commerzbank voraus -- Deutsche Bank: Interesse an Wirecard-Teilen -- QIAGEN, Rolls-Royce, Lufthansa, Vonovia im Fokus

UBI will sich nicht von Intesa kaufen lassen. Delivery Hero verdoppelt Bestellzahlen inmitten der Pandemie. Sanofi bricht Medikamentenstudie zur Behandlung von COVID-19 ab. Mercedes-Benz muss dreistellige Millionensumme abschreiben. Airbus-Chef: Könnten mit Hilfe des Bundes 2.000 Stellen retten. Gilead Sciences: Arznei Remdesivir erhält europäische Zulassung für COVID-19.

Umfrage

Wie gehen Sie angesichts der ausgesprochen volatilen Börsen in diesem Sommer mit Ihrem Depot um?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Deutsche Bank AG514000
TeslaA1CX3T
Daimler AG710000
NEL ASAA0B733
Lufthansa AG823212
Deutsche Telekom AG555750
BioNTech SE (spons. ADRs)A2PSR2
Amazon906866
BASFBASF11
BayerBAY001
Allianz840400
Microsoft Corp.870747
Infineon AG623100
TUITUAG00