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30.06.2020 18:43

LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MITTWOCH: In Hongkong findet wegen des Tags der Errichtung der Sonderverwaltungszone kein Handel statt.

DONNERSTAG: In den USA findet nur ein verkürzter Handel am Anleihemarkt statt.

+++++ AKTIENMÄRKTE (18:43 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% +-% YTD

EuroStoxx50 3.234,07 +0,06% -13,65%

Stoxx50 2.988,99 -0,09% -12,17%

DAX 12.310,93 +0,64% -7,08%

FTSE 6.169,74 -0,90% -17,46%

CAC 4.935,99 -0,19% -17,43%

DJIA 25.642,19 +0,18% -10,15%

S&P-500 3.080,35 +0,89% -4,66%

Nasdaq-Comp. 10.001,69 +1,29% +11,47%

Nasdaq-100 10.092,92 +1,32% +15,57%

Nikkei-225 22.288,14 +1,33% -5,78%

EUREX Stand +-Ticks

Bund-Future 176,28 -21

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 39,74 39,70 +0,1% 0,04 -31,9%

Brent/ICE 41,17 41,71 -1,3% -0,54 -34,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.782,97 1.770,40 +0,7% +12,57 +17,5%

Silber (Spot) 18,21 17,80 +2,3% +0,41 +2,0%

Platin (Spot) 827,90 815,00 +1,6% +12,90 -14,2%

Kupfer-Future 2,71 2,68 +1,0% +0,03 -3,9%

Die Ölpreise geben mit Sorgen über ein Angebotsüberhang etwas nach. Die US-Sorte WTI verliert 0,1 Prozent auf 39,65 Dollar je Barrel, Brent gibt 1,2 Prozent nach auf 41,19 Dollar. Der Goldpreis nimmt am Nachmittag Fahrt auf. Die stützenden Themen sind die alten: Unsicherheit und ultraniedrige Zinsen lassen das Edelmetall glänzen. Der Preis für die Feinunze steigt um 0,7 Prozent auf 1.783 Dollar.

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Nach dem guten Auftakt in die neue Woche legt die Wall Street am Dienstag noch eine Schippe drauf. Der Dow bleibt hinter den anderen Indizes zurück, weil deutliche Abschläge beim Index-Schwergewicht Boeing dämpfen. Die Blicke der Anleger richten sich gespannt auf die Anhörungen von Fed-Chef Jerome Powell und US-Finanzminister Steven Mnuchin vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des US-Repräsentantenhauses, wo es um die staatlichen Corona-Hilfsmaßnahmen geht. Für Bewegung sorgen weiterhin die Entwicklungen rund um die Coronavirus-Pandemie. Rund sechs Monate, nachdem die ersten Covid-19-Fälle gemeldet wurden, hat der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, vor einer weiteren Ausbreitung der Pandemie gewarnt. Und der rasante Anstieg der Zahl an Neuinfizierten vor allem in den USA schürt bei den Börsianern weiterhin die Sorge vor neuen Lockdown-Maßnahmen. Für ein gewisses Maß an Optimismus sorgen indessen überraschend gute Konjunkturdaten aus Asien. Derweil wartete in den USA der Einkaufsmanager-Index Chicago für den Monat Juni mit einer Enttäuschung auf. Dagegen kamen die Daten zum Verbrauchervertrauen - ebenfalls für Juni - über den Prognosen herein. Boeing geben 6,4 Prozent nach. Belastet wird die Aktie von Stornierungen von Norwegian Air. Die Fluggesellschaft hat 92 Maschinen des Problemfliegers 737 Max abbestellt. Micron rücken 5,6 Prozent vor. Der Halbleiterkonzern hatte im dritten Geschäftsquartal dank steigender Nachfrage die Erwartungen der Analysten sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn übertroffen. Zudem gab der Chiphersteller einen überraschend positiven Ausblick ab. Lululemon Athletica verteuern sich um 5,3 Prozent. Der Sportartikeleinzelhändler hatte die Übernahme von Mirror, einem Betreiber einer interaktiven Plattform für sportliche Aktivitäten zu Hause, angekündigt. Uber plant offenbar sein Geschäft um Essenlieferungen mit einem Milliardenkauf zu verstärken. Informierten Personen zufolge könnte Uber den Essenslieferdienst Postmates für rund 2,6 Milliarden US-Dollar übernehmen. Uber verbessern sich um 4,2 Prozent.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

- US

22:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) des privaten

American Petroleum Institute (API)

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Der Halbjahres-Ultimo hat am Dienstag die europäischen Aktienmärkte geprägt. Nachdem sie über weite Strecken des Tages kaum verändert notierten, ging es im späten Geschäft etwas nach oben. Gesucht waren die Gewinner des ersten Halbjahres und da allen vorweg die Technologie-Aktien. Der Stoxx-Technologie-Index liegt mit einem Plus von gut 5 Prozent seit Jahresbeginn klar an der Spitze. Zum Halbjahres-Ultimo werden häufig die schlechten Aktien des bisherigen Jahresverlaufs verkauft und die guten gekauft. Davon profitierten Immobilien-Titel und Versorger, Öl- und Gaswerte wurden dagegen verkauft. Technologie-Aktien profitierten auch von einem starken Ausblick von Micron. Der Sektor-Index stieg um 1,7 Prozent. Im DAX stiegen Infineon um 1,7 Prozent und SAP um 1,5 Prozent. In Paris gewannen STMicro 3,1 Prozent. Im TecDAX profitierten Compugroup mit 4,8 Prozent Plus von einer Kaufempfehlung. Teamviewer gewannen 6 Prozent und Aixtron 6,5 Prozent. Varta legten um 3,2 Prozent zu, nachdem das Unternehmen eine öffentliche Förderung von insgesamt 300 Millionen Euro für zwei Projekte der europäischen Initiative zum Aufbau einer Batteriezellenfertigung bekommen hat. Wirecard setzten ihre Mischung aus Eindeckungs- und Spekulations-Rally auch am Dienstag fort. Die Aktien sprangen um 76 Prozent nach oben auf 5,73 Euro, vorübergehend hatten sie sich allerdings sogar schon fast verdreifacht und bei über 5 Euro notiert. Positiv wirkte die Nachricht, dass der Geschäftsbetrieb in Großbritannien weitergehen kann. Dies hat die Finanzmarktaufsicht FCA genehmigt. Dazu macht sich das Nordamerika-Geschäft eigenständig auf die Suche nach einem Käufer. Deutsche Post zogen um 2,1 Prozent an. Sie profitierten unter anderem von einer Steilvorlage der niederländischen PostNL. Diese schnellten um 8,7 Prozent nach oben, nachdem sich ING zuversichtlich geäußert hat. Vonovia stiegen um 1,3 Prozent. CEO Rolf Buch zeigte sich auf der HV optimistisch, dass der Immobilienkonzern seine Jahresziele erreichen kann. Positive Analystenkommentare sorgten in der Aktie von Siemens für ein Plus von 1,0 Prozent. Ströer stiegen um 4,6 Prozent, nachdem die UBS die Aktie zum Kauf empfohlen hat.

+++++ DEVISEN +++++

zuletzt +/- % Di, 8:00 Mo, 17:35 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1246 +0,04% 1,1231 1,1242 +0,3%

EUR/JPY 121,23 +0,25% 120,99 121,10 -0,6%

EUR/CHF 1,0645 -0,46% 1,0691 1,0684 -1,9%

EUR/GBP 0,9093 -0,50% 0,9140 0,9163 +7,5%

USD/JPY 107,81 +0,23% 107,73 107,70 -0,9%

GBP/USD 1,2367 +0,54% 1,2288 1,2268 -6,7%

USD/CNH (Offshore) 7,0682 -0,15% 7,0676 7,0789 +1,5%

Bitcoin

BTC/USD 9.157,76 -0,55% 9.120,26 9.073,51 +27,0%

Am Devisenmarkt tendiert der Dollar seitwärts. Der Euro notiert wenig verändert bei 1,1243 Dollar.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

An den asiatischen Börsen haben Anleger am Dienstag den Optimismus der Wall Street geteilt. Die Hoffnung auf eine schnelle Konjunkturerholung erhielt neue Nahrung aus China, wo u.a. die Aktivität in der Industrie deutlicher als erwartet auf ein Dreimonatshoch gestiegen war. Auch Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den verarbeitenden Sektor rückte stärker in den expansiven Bereich vor. Allerdings sei sehr viel Spekulation auf eine zügige globale Konjunkturerholung im Spiel, hieß es von Marktteilnehmern. Höhere Ausschläge an den chinesischen Börsen verhinderte die politische Entwicklung: In China war laut Medienberichten das umstrittene Sicherheitsgesetz für Hongkong verabschiedet worden. Die Führung der Kommunistischen Partei will mittels des Gesetzes die chinakritischen Unruhen in der Sonderverwaltungszone unterbinden. In Tokio unterstützte die Yen-Schwäche den Anstieg des Aktienmarktes. Gesucht waren Werte aus dem Elektroniksektor, Panasonic legten um 3 Prozent zu. An der Börse in Sydney stützte die Hoffnung auf auf weitere geldpolitische Stimuli.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

Bayer: Herbizid Rejuvra erhält EPA-Zulassung in den USA

Bayer CropScience hat für ein Herbizid zur Bekämpfung invasiver Unkrautarten auf Weideland die US-weite Zulassung bekommen. Die US-Umweltbehörde EPA gab den Einsatz des Mittel Rejuvra frei, mit dem sich invasive einjährige Gräser bei einer einzelnen Anwendung über mehre Jahre eindämmen lassen - zugunsten erwünschter mehrjähriger Kräuter und Gräser, wie es in einer Mitteilung von Bayer heißt.

Commerzbank-Betriebsrat will Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen

Bei den bevorstehenden neuen Sparmaßnahmen der Commerzbank fordert der Betriebsrat einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen. "Der Stellenabbau muss sozialverträglich geschehen", sagte Uwe Tschäge, der Vorsitzende des Gesamt- und Konzernbetriebsrats, dem Handelsblatt. Die Bank müsse dafür einen angemessenen Zeitraum wählen und genügend Geld für Altersteilzeitmodelle und ähnliche Instrumente zur Verfügung stellen. "Betriebsbedingte Kündigungen darf es nicht geben, dafür werden wir kämpfen", so Tschäge, der auch stellvertretender Aufsichtsratschef ist.

Volkswagen beendet Kurzarbeit in Deutschland

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

June 30, 2020 12:44 ET (16:44 GMT)

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UBI will sich nicht von Intesa kaufen lassen. Delivery Hero verdoppelt Bestellzahlen inmitten der Pandemie. Sanofi bricht Medikamentenstudie zur Behandlung von COVID-19 ab. Mercedes-Benz muss dreistellige Millionensumme abschreiben. Airbus-Chef: Könnten mit Hilfe des Bundes 2.000 Stellen retten. Gilead Sciences: Arznei Remdesivir erhält europäische Zulassung für COVID-19.

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