07.01.2022 14:48

Airbus-Aktie gibt nach: Airbus lieferte 2021 wohl zwischen 605 und 611 Flugzeuge aus - Millionenklage in den Niederlanden

Laut Branchenkreisen: Airbus-Aktie gibt nach: Airbus lieferte 2021 wohl zwischen 605 und 611 Flugzeuge aus - Millionenklage in den Niederlanden | Nachricht | finanzen.net
Laut Branchenkreisen
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Airbus hat Informationen aus Branchenkreisen zufolge im vergangenen Jahr mindestens 605 Flugzeuge ausgeliefert.
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Die Zahl könnte sogar bis auf 611 Maschinen steigen, abhängig vom Ergebnis der abschließenden Prüfung, erfuhr Reuters von Insidern. Das Unternehmen lehnte eine Stellungnahme ab. Airbus will seine Absatzzahlen am Montag nach Börsenschluss vorlegen, der Erzrivale Boeing folgt am Dienstag. Erst vor wenigen Tagen hatte Reuters berichtet, dass Airbus sein selbstgestecktes Ziel von 600 Auslieferungen 2021 übertroffen und damit den Vorsprung vor Boeing verteidigt hat.

Zu schaffen machen den Flugzeugbauern allerdings Probleme in der Lieferkette. Insider verweisen auf Bordküchen oder Sitze, die derzeit von Verzögerungen betroffen sind, unter anderem wegen des weltweiten Chipmangels. Einige Flugzeuge könnten deswegen erst mit mehreren Monaten Verzug ausgeliefert werden. Airbus hat bislang keine Prognose zum Absatz im laufenden Jahr vorgelegt, Analysten gehen aber davon aus, dass er höher ausfallen dürfte als 2021.

Millionenklage gegen Airbus in den Niederlanden

Airbus wird in den Niederlanden auf Schadenersatz in Millionenhöhe verklagt.

In der Klageschrift, die am 3. Januar bei einem Gericht in Den Haag eingereicht wurde, geht es um Korruptionsvorwürfe. Anleger hätten Airbus-Aktien zu überhöhten Preisen gekauft und Verluste von mindestens 300 Millionen Euro erlitten, weil das Unternehmen Informationen zu Korruption zurückgehalten hatte. Auch die Wirtschaftsprüfer KPMG und Ernst & Young stehen im Fokus der Kläger. Airbus äußerte sich nicht zu dem laufenden Verfahren. Die beiden Wirtschaftsprüfer antworteten zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.

Bislang hätten sich mehr als 100 institutionelle Investoren der Klägergruppe angeschlossen, hieß es in den Gerichtsunterlagen, über die die niederländische Zeitung "Het Financieele Dagblad" zuerst berichtet hatte. "Die Erwartung ist, dass diese Zahl steigt." Sollten sich weitere Anleger an der Klage beteiligen, dürfte auch die Schadenssumme zunehmen. Eine gerichtliche Anhörung ist für den 6. April geplant.

Airbus hatte bereits im Geschäftsbericht zum dritten Quartal offengelegt, dass Zivilklagen in den Niederlanden drohen und angekündigt, sich dagegen zu wehren. 2020 hatte der Flugzeugbauer sich auf einen Vergleich mit einem Volumen von vier Milliarden Dollar mit französischen, britischen und US-Behörden geeinigt. Dabei ging es um Ermittlungen im Zusammenhang mit Bestechung und Korruption bei Verkaufspraktiken, die sich drei Jahre lang hingezogen hatten.

Die Airbus-Aktie notiert am Freitag im XETRA-Handel zeitweise 1,15 Prozent tiefer bei 117,02 Euro.

Paris (Reuters)

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20.05.2022Airbus SE (ex EADS) OverweightJP Morgan Chase & Co.
16.05.2022Airbus SE (ex EADS) Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
10.05.2022Airbus SE (ex EADS) Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
10.05.2022Airbus SE (ex EADS) OverweightJP Morgan Chase & Co.
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20.05.2022Airbus SE (ex EADS) OverweightJP Morgan Chase & Co.
16.05.2022Airbus SE (ex EADS) Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
10.05.2022Airbus SE (ex EADS) Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
10.05.2022Airbus SE (ex EADS) OverweightJP Morgan Chase & Co.
10.05.2022Airbus SE (ex EADS) BuyJefferies & Company Inc.
26.01.2022Airbus SE (ex EADS) HoldKepler Cheuvreux
11.01.2022Airbus SE (ex EADS) HoldKepler Cheuvreux
29.10.2021Airbus SE (ex EADS) HoldKepler Cheuvreux
28.10.2021Airbus SE (ex EADS) HoldKepler Cheuvreux
12.10.2021Airbus SE (ex EADS) HoldKepler Cheuvreux
09.11.2020Airbus SE (ex EADS) UnderweightJP Morgan Chase & Co.
13.10.2020Airbus SE (ex EADS) UnderweightJP Morgan Chase & Co.
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