+++ Mögen Sie uns? Unseren Service, unsere Produkte, unser Pricing? Dann freuen wir uns über Ihr Lob und Ihre Wahl von BNP Paribas zu Ihrem Lieblings-Emittenten +++-w-
28.09.2021 13:45

Litauen will an Grenze zu Belarus weiter Migranten zurückweisen

Folgen
Werbung

VILNIUS (dpa-AFX) - Litauen will trotz zunehmend kälterem Wetter weiter Migranten zurückweisen, die illegal über die Grenze zum benachbarten Belarus in das EU-Land kommen wollen. "Wir werden die Strategie nicht ändern, weil die Entscheidung zum Schutz unserer Grenzen getroffen wurde und wir sie schützen werden. Das muss ich klar festhalten", sagte Innenministerin Agne Bilotaite der Agentur BNS zufolge am Dienstag in Vilnius. Mit Blick auf an der Grenze zu Belarus festsitzende Migranten fügte sie hinzu: "Natürlich muss humanitäre Hilfe geleistet werden, und sie wird bereitgestellt".

Die Regierung in Vilnius beschuldigt den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko, in organisierter Form Flüchtlinge an die EU-Außengrenze zu bringen. Lukaschenko hatte Ende Mai angekündigt, dass Minsk Migranten nicht mehr an der Weiterreise in die EU hindern werde - als Reaktion auf verschärfte westliche Sanktionen.

Litauen hat seitdem mit einem Andrang von Migranten aus dem Nahen Osten über Belarus zu kämpfen - fast 4200 Flüchtlinge überquerten illegal die grüne Grenze. Das EU-Land hat deshalb den Ausnahmezustand ausgerufen und mit dem Bau eines Zauns begonnen. Seit Anfang August weist der litauische Grenzschutz Migranten ab, die bisher angekommenen Flüchtlinge wurden in Auffanglager gebracht.

Nach Angaben des Innenministeriums sollen bis zum 1. Oktober alle Migranten aus vorübergehenden Einrichtungen in richtige Unterkünfte überführt werden - darunter auch eine vormalige Justizvollzugsanstalt und Wohnheime. Aus Unzufriedenheit mit den Lebensbedingungen kam es wiederholt zu Protesten unter Migranten - erst am Wochenende entkamen gut 20 Flüchtlinge aus einem Lager in Rukla. Nicht alle von ihnen konnten bislang von der Polizei wieder aufgegriffen werden./awe/DP/men

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

US-Börsen unentschlossen -- DAX geht tiefer in den Feierabend -- Deutsche Bank steigert Quartalsgewinn -- BASF hebt Jahresziele erneut an -- Spekulation um Ionos-IPO -- Alphabet, Microsoft im Fokus

EU-Kommission will Übernahme von ARM durch NVIDIA genauer prüfen. Spotify zieht neue Abonnenten an. 'Dreamliner'-Probleme brocken Boeing Quartalsverlust ein. Chip-Krise lässt Gewinn von General Motors einbrechen. Coca-Cola wächst kräftig. AMD-Aktie stärker: Wachstumssprung in Zeiten der Chip-Knappheit. US-Expertengremium spricht sich für BioNTech-Impfung für Kinder aus.

Umfrage

Würden Sie eine verpflichtende Corona-Impfung gutheißen?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln