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14.03.2019 13:45
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Lufthansa hätte ohne A380-Deal weniger Maschinen bei Airbus bestellt

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FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Lufthansa hat ihren jüngsten Großauftrag bei Airbus mit der Rücknahme von mehreren A380 verknüpft. "Ohne den A380-Deal mit Airbus hätten wir nicht mehr bei Boeing bestellt, aber weniger bei Airbus", sagte CEO Carsten Spohr auf der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt.

Am Vortag hatte der Konzern die Bestellung von je 20 Langstreckenmaschinen bei Boeing und Airbus bekanntgegeben, die ab 2022 ausgeliefert werden sollen. Airbus nimmt im Gegenzug in den Jahren 2022 und 2023 sechs Exemplare des Riesenjumbos A380 von der Lufthansa zurück. Der Preis entspreche in etwa dem Buchwert der Maschinen, deshalb habe die Veräußerung keine Auswirkungen auf das Ergebnis, sagte Spohr. Zur Höhe des Buchwertes wollte er sich nicht äußern. Airbus hatte vor kurzem angekündigt, die A380-Fertigung wegen mangelnder Nachfrage 2021 einzustellen.

Derzeit sind bei den Lufthansa-Airlines 14 A380 im Einsatz. Mit den verbleibenden acht Maschinen werde der Konzern ab Mitte des nächsten Jahrzehnts eine gute Flottengröße haben, sagte der CEO weiter. Zu der Frage, warum die Lufthansa mit der Boeing 787-9 und dem Airbus A350-900 zwei Modelle bestellt habe, die technisch so eng beieinander lägen, sagte Spohr, der Konzern wolle im Langstreckenbereich mehr Wettbewerb haben, nachdem er sich auf der Kurzstrecke für Airbus entschieden habe. Bei den mittelgroßen Flugzeugen auf der Langstrecke werde in den nächsten Jahren mit Sicherheit das meiste Wachstum stattfinden. "Das war nicht die letzte Bestellung, die wir in diesem Segment beschlossen haben", sagte Spohr.

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