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27.02.2019 09:08
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25. Februar: Die Jagd nach Rendite hat wieder begonnen

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Auch in der vergangenen Woche blickten die Anleger durch eine rosarote Brille auf die Märkte.
Den Aktien tat das gut. Deren Kurse stiegen unisono. Selbst in der wirtschaftlich schwächelnden Eurozone. Vor dem Hintergrund wahrscheinlicher weiterer Unterstützungsmaßnahmen durch die EZB wurden schlechte Nachrichten eher positiv bewertet. So könnte ein erneutes TLTRO-Programm (Targeted Long-term Refinancing Operation) bereits zu Beginn des kommenden Monats verkündet werden. Und in den USA lassen die Protokolle des Offenmarktausschusses vermuten, dass die Fed ihre Bilanzverkürzung erst zum Ende des Jahres abschließen wird.

Die in dieser Woche veröffentlichten Wirtschaftsdaten werden vermutlich einen leichten Rückgang der US-Konjunktur bestätigen, wobei sich der Privatkonsum nach wie vor als kräftiger Wachstumstreiber darstellt. Mit Blick auf den Handelsstreit zwischen den USA und China dürften die Anleger darauf hoffen, dass die Verhandlungen so weit vorangeschritten sein sollten, dass die Strafzölle von 10 bis 25 Prozent auf chinesische Importe vom Tisch sind. Insgesamt ist nach wie vor zur Vorsicht geraten, insbesondere im Hinblick auf die jüngste Rallye bei risikobehafteten Assets.

Unsere Strategieempfehlungen für die Woche vom 25. Februar

US Hochzinsanleihen erscheinen attraktiv

Wenn Fed-Chef Powell am Mittwoch dem US-Kongress seinen halbjährlichen Bericht zur Geldpolitik vorlegt, wird er die inzwischen wieder moderatere Politik der Notenbank bestätigen. Die Wirtschaftszahlen zum vierten Quartal (am Donnerstag) dürften einen leichten Rückgang der Konjunktur testieren. Und dann sind da noch die für Dienstag erwarteten Zahlen zur Entwicklung des Verbrauchervertrauens sowie am Freitag die neuen Daten zum Einkaufsmanagerindex (ISM) und zur Einkommens- bzw. Ausgabenentwicklung der Verbraucher.

In Europa geht die Renditejagd weiter

Die Bund-Renditen sind so niedrig wir zuletzt im Jahr 2016. Und neue Daten zur Wirtschaftsentwicklung lassen erwarten, dass die EZB die Märkte weiter mit reichlich Geld versorgen wird. Für Donnerstag erwarten wir aktuelle Zahlen zum Konsumentenpreisindex, die vermutlich bestätigen, dass die Preise nur sehr mäßig steigen. In Italien dürften die neuesten Zahlen zum Einkaufsmanagerindex am Freitag den Konjunkturrückgang bestätigen. Und in Großbritannien gibt es immer noch keine Klarheit zum Brexit, dafür aber eine neue Parlamentssitzung am Mittwoch.

China bleibt unser Favorit in den Schwellenländern

Solange für Präsident Trump die Chance auf einen "real deal" mit den Chinesen besteht, dürfte er kein weiteres Öl ins Feuer kippen. Am Freitag wird er daher weitere Strafzölle wohl vorerst hinausschieben. In China steht am Donnerstag die Veröffentlichung aktueller Daten zum Einkaufsmanagerindex an. Diese dürften nicht positiv ausfallen und damit weitere Unterstützung durch die Politik erforderlich machen. Auch in Indien scheint sich das Wachstum zu verlangsamen. Die Reserve Bank of India wird vor diesem Hintergrund die Zinsen in den kommenden Monaten voraussichtlich weiter senken.

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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Lyxor
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