M1 Kliniken: Gewinnsprung zum Jahresauftakt
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Den M1 Kliniken gelingt in Q1 ein beeindruckender Gewinnsprung. Trotz moderatem Umsatzwachstum bleibt die günstige Aktie ein spannender Value-Case.
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Mit einer starken Ergebnisentwicklung im ersten Quartal 2026 haben sich die M1 Kliniken zu Wort gemeldet. Zwar ging das Konzern-EBIT nominal von 8,8 auf 5,0 Mio. Euro zurück. Darin enthalten war jedoch ein Verlust der zum 31. Januar verkauften Großhandelssparte Haemato Pharm. Das nunmehr ausschließlich betriebene Beauty-Geschäft, also der Betrieb von Schönheitskliniken, konnte hingegen einen satten EBIT-Sprung um 37,6 Prozent auf 9,2 Mio. Euro verzeichnen.
Mäßiges Umsatzwachstum
Ein wenig verhaltener entwickelte sich die Top-Line. Auch hier hat der Einbruch der Konzernerlöse um rund 50 Prozent auf 46,8 Mio. Euro wegen der Entkonsolidierung von Haemato wenig Aussagekraft. Maßgeblich ist vielmehr die Entwicklung der Kliniksparte, und die konnte ihren Umsatz zumindest um 5,7 Prozent auf 27,1 Mio. Euro steigern.
EBIT-Prognose konservativ
Leider gibt das Management wie üblich keine Jahresprognose heraus, was die Einordnung der Zahlen ein wenig erschwert. Bekräftigt wurde jedoch die Mittelfristprognose, die bis 2029 eine regelrechte Umsatzexplosion auf 200 bis 300 Mio. Euro bei einer nachhaltigen EBIT-Marge von mindestens 20 Prozent vorsieht. Letzteres kann man inzwischen schon als ziemlich konservativ einstufen, schließlich lag die EBIT-Marge in Q1 bereits bei 34 Prozent.
Umsatzziel anspruchsvoll
Umsatzseitig hingegen werden sich die Düsseldorfer noch strecken müssen, denn selbst zur Erreichung der Prognoseuntergrenze von 200 Mio. Euro wäre ein Durchschnittswachstum von rund 18 Prozent p.a. in den nächsten Jahren nötig. Gut möglich allerdings, dass hierzu auch Akquisitionen beitragen sollen, denn die Kriegskasse ist mit über 30 Mio. Euro prall gefüllt.
Wenig eingepreist
Sollte das hohe Margenniveau von über 30 Prozent gehalten werden können, würde allerdings auch eine geringere Umsatzdynamik reichen, um weiteres Aufwärtspotenzial zu begründen, schließlich dürfte das KGV der Aktie für 2026 derzeit bei weniger als 13 liegen. Somit bleibt das Papier auch nach den Q1-Zahlen ein spannender Value-Case.
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Erstellung am 03.06.26 um 10:32 Uhr.
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