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15.02.2019 07:13
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MÄRKTE ASIEN/Abgaben - Skepsis nimmt wieder zu

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Von Thomas Rossmann

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Überwiegend mit Kursverlusten zeigen sich die Börsen in Ostasien am Freitag. Die Unsicherheit bei den Investoren nehme wieder zu, heißt es. Von den Handelsgesprächen zwischen den USA und China gibt es noch keine Neuigkeiten. Offenbar arbeiten aber beide Seiten an einer Absichtserklärung. US-Präsident Donald Trump hatte angedeutet, die für den 1. März geplante Einführung neuer Strafzölle auf chinesische Waren zu verschieben, allerdings nur, wenn sich die Verhandlungen auf der Zielgeraden befinden. Danach sehe es zur Zeit nicht aus, so ein Teilnehmer.

Für Verunsicherung sorgt daneben, dass der US-Einzelhandelsumsatz für Dezember überraschend gesunken ist. Es war zugleich der stärkste Rückgang seit 2009. Allerdings wurde dies im Handel mit dem Regierungsstillstand und dem Wintereinbruch begründet, was wiederum etwas beruhigte. Weitgehend wie erwartet ausgefallene Inflationsdaten für Januar aus China haben keinen größeren Einfluß auf das Handelsgeschehen.

Der Haushaltsstreit in den USA ist derweil zwar beigelegt und US-Präsident Trump will den neuen Etat auch unterzeichnen. Allerdings kündigte er an, zugleich den nationalen Notstand auszurufen, um den von ihm geforderten Bau der Grenzmauer zu Mexiko doch durchsetzen zu können. Dies dürfte für politische Querelen sorgen.

In diesem Umfeld geht es für die Aktienmärkte in Asien abwärts. Der Nikkei-225 in Tokio reduziert sich um 1,3 Prozent auf 20.861 Punkte. Nachdem der Index im Wochenverlauf um knapp vier Prozent zugelegt hat, kommt es zu verstärkten Gewinnmitnahmen. Der Schanghai-Composite fällt um 1,0 Prozent auf 2.693 Punkte zurück.

Die rote Laterne hat die Börse in Hongkong, wo es für den Hang-Seng-Index um 1,8 Prozent nach unten geht. Gegen den Trend hat der Aktienmarkt in Sydney, wo der Handel bereits beendet ist, ein kleines Plus ins Ziel gerettet. Der S&P/ASX 200 schloss 0,1 Prozent höher. Händler verwiesen auf eine leichte Erholung bei den Finanzwerten, nach den deutlichen Abgaben im Wochenverlauf. Auch die Energiewerte legten zu.

Preisdaten aus China kein Impulsgeber

"Der Markt ist in einem defensiven Modus und die Anleger sind besorgt, dass die jüngsten Einzelhandelsumsätze aus den USA der Auftakt zu weiteren schlechten Nachrichten sein könnten", sagt Ökonom Song Seng Wun von CIMB Private Banking.

Der Anstieg der Verbraucher- und Erzeugerpreise in China hat sich im Januar zwar verlangsamt, insgesamt bewegten sich die Daten damit aber im Rahmen der Erwartungen von Ökonomen. Der Zentralbank dürften sie gleichwohl mehr Spielraum geben, um das sich abkühlende Wirtschaftswachstums zu stimulieren, heißt es.

Technologiewerte belasten Hongkong

Hintergrund für das deutlich Minus in Hongkong sind kräftige Abgaben bei den Technologiewerten. Sunny Optical reduzieren sich um weitere 3,8 Prozent, nachdem der Hersteller von Kameralinsen für Smartphones den Markt zur Wochenmitte mit einer Gewinnwarnung verschreckt hatte. Die Aktie des Smartphone-Zulieferers AAC Technologies fällt um weitere 5,0 Prozent zurück. Tencent geben um 2,5 Prozent nach.

Great Wall Motor verbilligen sich um 1,2 Prozent. Der Absatz der kleinen Marke WEY des Autoherstellers hat sich im Januar im Vergleich zum Vorjahr zwar nahezu halbiert, doch wurde dies durch eine Zunahme von 10 Prozent bei der Marke Haval ausgeglichen. Seit Wochenbeginn steht für die Aktie ein Plus von knapp 9 Prozent zu Buche, seit Jahresbeginn sind es 31 Prozent.

===

Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende

S&P/ASX 200 (Sydney) 6.066,10 +0,11% +7,43% 06:00

Nikkei-225 (Tokio) 20.861,00 -1,32% +4,23% 07:00

Kospi (Seoul) 2.194,16 -1,42% +7,50% 07:00

Schanghai-Comp. 2.692,60 -1,00% +7,97% 08:00

Hang-Seng (Hongk.) 27.911,59 -1,82% +9,94% 09:00

Straits-Times (Sing.) 3.241,72 -0,35% +5,74% 10:00

KLCI (Malaysia) 1.689,27 +0,01% -0,09% 10:00

DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Do, 9.40 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1285 -0,1% 1,1295 1,1253 -1,6%

EUR/JPY 124,52 -0,2% 124,81 124,97 -1,0%

EUR/GBP 0,8817 -0,1% 0,8822 0,8780 -2,0%

GBP/USD 1,2799 +0,0% 1,2796 1,2814 +0,4%

USD/JPY 110,34 -0,1% 110,49 111,06 +0,6%

USD/KRW 1128,05 -0,1% 1129,30 1126,90 +1,2%

USD/CNY 6,7774 +0,1% 6,7722 6,7736 -1,5%

USD/CNH 6,7871 +0,1% 6,7791 6,7850 -1,2%

USD/HKD 7,8474 -0,0% 7,8475 7,8471 +0,2%

AUD/USD 0,7091 -0,2% 0,7104 0,7104 +0,6%

NZD/USD 0,6825 -0,2% 0,6836 0,6821 +1,7%

Bitcoin

BTC/USD 3.578,26 +0,3% 3.565,95 3.569,06 -3,8%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 54,60 54,41 +0,3% 0,19 +19,4%

Brent/ICE 64,85 64,57 +0,4% 0,28 +19,3%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.312,31 1.312,49 -0,0% -0,18 +2,3%

Silber (Spot) 15,58 15,62 -0,2% -0,04 +0,5%

Platin (Spot) 784,50 787,50 -0,4% -3,00 -1,5%

Kupfer-Future 2,76 2,77 -0,6% -0,02 +4,8%

===

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/gos

(END) Dow Jones Newswires

February 15, 2019 01:13 ET (06:13 GMT)

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