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26.03.2019 07:18
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MÄRKTE ASIEN/Tokio kräftig erholt - Samsung mit Gewinnwarnung im Fokus

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TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Nach dem Einbruch zu Wochenbeginn geht es mit den Kursen an den Aktienmärkten in Ostasien und Australien am Dienstag mehrheitlich nach oben. Allerdings fällt die Erholung, bis auf Tokio, relativ bescheiden aus, denn die Belastungsfaktoren sind geblieben. Weiter drücken Sorgen vor einer Abschwächung der globalen Konjunktur auf die Stimmung. Dazu kommen ausbleibenden Fortschritte bei den Handelsgesprächen zwischen den USA und China, sowie die undurchsichtige Lage um den Brexit.

Der Nikkei-225 legt in Tokio um 2,2 Prozent auf 21.446 Punkte zu. Er hatte mit einem Abschlag von 3,0 Prozent am Vortag das kräftigste Minus in der Region verzeichnet. Für den Kospi in Seoul geht es trotz einer Gewinnwarnung des Schwergewichts Samsung Electronics um 0,3 Prozent aufwärts. Der Hang-Seng-Index steigt um 0,2 Prozent. In Sydney schloss der S&P/ASX-200 gut behauptet.

Gegen den Trend verliert der Schanghai-Composite weitere 0,8 Prozent. Der Index hatte etwas höher eröffnet, drehte dann allerdings wieder ins Minus ab. Teilnehmer sprechen von einer Fortsetzung der negativen Tendenz des Vortages, als der Index im späten Handel seine Abgaben deutlicher ausgebaut hatte. Mit Verlusten zeigen sich hier die Werte aus dem Gesundheitssektor, der um 0,5 Prozent nachgibt. Dagegen legt der Immobiliensektor um 0,8 Prozent zu.

"Es gibt eine ziemlich offensichtliche Wachstumsschwäche, und die Märkte müssen sich damit abfinden", sagt James Athey, Senior Investment Manager bei Aberdeen Standard Investments. Mehr Klarheit über den "Zustand" der globalen Konjunktur könnten in den kommenden Tagen die anstehenden Daten zum Wirtschaftswachstum im vierten Quartal aus den USA, Frankreich, Großbritannien und Kanada liefern, heißt es.

Samsung nach Gewinnwarnung nur mit moderatem Minus

Trotz einer Gewinnwarnung für das erste Quartal zeigen sich Samsung Electronics lediglich mit einem Minus von 0,7 Prozent. Der Konzern rechnet mit einem Ergebnis unter den Erwartungen und verweist zur Begründung auf schwächere Umsätze bei Displays und Speicherchips. Die Schwäche im Chip-Sektor sei bereits bekannt, heißt es zur Begründung für das moderate Minus. Zudem habe die Aktie bereits am Vortag 2,3 Prozent verloren. Dennoch sei die Entwicklung für den größten Smartphone-Hersteller der Welt wichtig, denn immerhin 78 Prozent des operativen Gewinns entfielen auf Elektronikkomponenten. Im Fahrwasser von Samsung verlieren SK Hynix 0,3 Prozent.

In Tokio geht es für Nintendo um 5,0 Prozent nach oben. Hintergrund sind Berichte, wonach der Konzern im Sommer zwei neue Versionen seiner Spielekonsole Switch plant.

In Sydney schießt die Aktie von Lynas um 35 Prozent auf 2,10 australische Dollar nach oben. Für den Produzenten von seltenen Erden wurde ein Übernahmeangebot von 1,5 Milliarden australischen Dollar von Wesfarmers unterbreitet. Der Konzern bietet 2,25 australische Dollar je Aktie. Lynas ist einer der wenigen Hersteller von seltenen Erden außerhalb von China.

Anleihen bleiben gesucht

Vor dem Hintergrund der Konjunkturskepsis bleibt der vermeintlich "sichere Hafen" der Anleihen weltweit weiter gesucht. Die Rendite zehnjähriger japanischer Anleihen liegt mit minus 0,075 Prozent weiter in negativen Terrain. Zu Wochenbeginn war sie erstmals seit September 2016 wieder ins Minus gerutscht. Dagegen gibt der Goldpreis einen Teil seiner jüngsten Gewinne wieder ab. Der Preis für die Feinunze fällt um 0,3 Prozent auf 1.318 Dollar.

Der Yen kann seine Vortagesgewinne behaupten. Der Dollar kostet aktuell 110,13 Yen und damit soviel wie zu Wochenbeginn. Am Montag war die Devise zwischenzeitlich mit 109,71 je Dollar auf den höchsten Stand seit sechs Wochen geklettert.

===

Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende

S&P/ASX 200 (Sydney) 6.130,60 +0,07% +8,58% 06:00

Nikkei-225 (Tokio) 21.445,79 +2,23% +7,15% 07:00

Kospi (Seoul) 2.150,89 +0,28% +5,38% 07:00

Schanghai-Comp. 3.019,79 -0,76% +21,09% 08:00

Hang-Seng (Hongk.) 28.565,64 +0,15% +10,30% 09:00

Straits-Times (Sing.) 3.207,82 +0,78% +3,72% 10:00

KLCI (Malaysia) 1.649,02 -0,01% -2,45% 10:00

DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Mo, 9.27 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1308 -0,1% 1,1315 1,1299 -1,4%

EUR/JPY 124,51 -0,0% 124,52 124,36 -1,0%

EUR/GBP 0,8578 +0,1% 0,8566 0,8566 -4,7%

GBP/USD 1,3182 -0,2% 1,3210 1,3189 +3,5%

USD/JPY 110,13 +0,1% 110,04 110,07 +0,4%

USD/KRW 1132,97 -0,2% 1134,94 1135,18 +1,7%

USD/CNY 6,7101 +0,0% 6,7094 6,7128 -2,5%

USD/CNH 6,7148 -0,0% 6,7157 6,7179 -2,3%

USD/HKD 7,8488 +0,0% 7,8473 7,8483 +0,2%

AUD/USD 0,7120 +0,1% 0,7110 0,7089 +1,1%

NZD/USD 0,6902 -0,1% 0,6908 0,6881 +2,8%

Bitcoin

BTC/USD 3.908,25 +0,1% 3.902,80 3.968,75 +5,1%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 59,27 58,82 +0,8% 0,45 +27,4%

Brent/ICE 67,40 67,21 +0,3% 0,19 +23,3%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.318,32 1.322,11 -0,3% -3,79 +2,8%

Silber (Spot) 15,50 15,54 -0,3% -0,04 +0,0%

Platin (Spot) 852,50 859,00 -0,8% -6,50 +7,0%

Kupfer-Future 2,84 2,85 -0,2% -0,01 +7,9%

===

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/gos

(END) Dow Jones Newswires

March 26, 2019 02:18 ET (06:18 GMT)

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