MÄRKTE EUROPA/Börsen entspannt - US-Inflation im Blick

14.04.26 13:35 Uhr

DOW JONES--Fester zeigen sich Europas Börsen am Dienstagmittag. Anleger setzen weiterhin auf eine diplomatische Lösung des Kriegs im Nahen Osten. Positiv wird am Markt zur Kenntnis genommen, dass der Waffenstillstand weiter hält und von der US-Blockade der Straße von Hormus nur iranische Schiffe und Häfen betroffen sein sollen. Brent notiert wieder unter 100 Dollar das Fass, die Renditen der wichtigen Staatsanleihen kommen wieder zurück. Der DAX klettert um 1,0 auf 23.985 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 1,0 Prozent auf 5.965 Punkte nach oben.

In den Fokus rücken nun wieder Konjunkturdaten. So werden am Nachmittag in den USA die wichtigen Erzeugerpreise vorgelegt. Die infolge des Kriegs gestiegenene Energiepreise dürften die Inflation nach oben getrieben haben. Erwartet wird ein Anstieg der Erzeugerpreise im März von 1,1 Prozent gegen den Vormonat.

Auch die Berichtssaison nimmt Fahrt auf. Nach Goldman Sachs am Vortag legen JP Morgan, Wells Fargo und die Citigroup Zahlen vor. Im Fokus stehen vor allem deren Ausblicke. "Wir sehen nur begrenzten Spielraum für positive Überraschungen und prognostizieren ein aggregiertes Gewinnwachstum von 3 Prozent, was eine Übertreffungsrate deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt impliziert", äußert sich die Deutsche Bank skeptisch zu Europa. Der Bank-Sektor im Stoxx-600-Index legt um 0,6 Prozent zu.

LVMH verlieren nach den Erstquartalszahlen 2,4 Prozent. Der Umsatz ist mit 19,12 Milliarden Euro unter der Schätzung von 19,49 Milliarden geblieben. Insbesondere die wichtigste Sparte Fashion & Leather hat die Erwartungen nicht erreicht. Dazu leidet der Luxusgüterkonzern auch unter dem Krieg im Nahen Osten, er habe im Quartal mit rund 1 Prozent das organische Wachstum belastet.

Givaudan (+3,1%) hat sich im ersten Quartal besser als befürchtet geschlagen. Die Schwäche im Auftaktquartal habe sich zwar erwartungsgemäß fortgesetzt, so Vontobel. Mit einem organischen Wachstum von 2,8 Prozent wurde die Markterwartung von 1,7 Prozent aber deutlich geschlagen.

Im Windschatten ziehen Symrise im DAX um 1 Prozent an.

Sika (+8,3%) hat robuste Umsatzzahlen für das erste Quartal vorgelegt. Die Erlöse liegen laut RBC 1,6 Prozent über der Konsensschätzung. Positiv heben die Analysten das organische Umsatzwachstum in der Region APAC ex China von 5,2 Prozent hervor. Sika gilt als Peer von Saint Gobain (+2,4%).

Für einen Absturz um 7,2 Prozent sorgen Marktanteilsverluste von Imperial Brands im ersten Geschäftshalbjahr. Von RBC Capital Markets heißt es dazu, der Tabakkonzern erwarte einen leichten Rückgang des Marktanteils in den fünf wichtigsten Märkten. Einen Ausblick dazu gebe es nicht. Die Analysten äußerten sich daher "beunruhigt".

Nach einem ermutigenden Zwischenbericht steht bei Tonies der Ausblick im Fokus. Der Umsatz soll im laufenden Jahr währungsbereinigt um mehr als 20 Prozent auf über 760 Millionen Euro steigen. Die bereinigte EBITDA-Marge soll zwischen 9 bis 11 Prozent liegen. Das kommt bei den Anlegern gut an - die Aktie rückt um 2 Prozent vor.

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INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 5.964,62 +1,0 59,60 5.905,02 3,0

Stoxx-50 5.131,23 +0,7 34,39 5.096,84 4,3

DAX 23.984,91 +1,0 242,47 23.742,44 -2,1

MDAX 30.599,36 +1,2 347,45 27.039,42 0,0

TecDAX 3.541,26 +0,9 31,50 3.091,28 -2,2

SDAX 17.668,05 +2,3 397,94 13.062,07 2,9

CAC 8.292,70 +0,7 56,72 8.235,98 1,8

SMI 13.193,44 +0,4 47,53 13.145,91 -0,6

ATX 5.879,72 +1,4 81,97 5.797,75 10,4

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:20

EUR/USD 1,1796 +0,3 0,0039 1,1757 1,1706

EUR/JPY 187,34 -0,1 -0,1300 187,47 186,9600

EUR/CHF 0,9207 -0,1 -0,0007 0,9214 0,9220

EUR/GBP 0,8694 -0,1 -0,0008 0,8702 0,8698

USD/JPY 158,79 -0,4 -0,6500 159,44 159,7300

GBP/USD 1,3567 +0,5 0,0063 1,3504 1,3453

USD/CNY 6,8158 -0,2 -0,0145 6,8303 6,8303

USD/CNH 6,8097 -0,1 -0,0079 6,8176 6,8291

AUS/USD 0,7122 +0,4 0,0028 0,7094 0,7060

Bitcoin/USD 74.368,95 +1,6 1.173,11 73.195,84 71.938,85

ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 97,93 -1,2 -1,15 99,08

Brent/ICE 99,17 -0,2 -0,19 99,36

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.774,30 +0,7 35,12 4.739,18

Silber 77,42 +2,4 1,84 75,58

Platin 2.072,06 +0,1 1,50 2.070,56

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DJG/mod/cln

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April 14, 2026 07:36 ET (11:36 GMT)

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12.05.2026LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton OverweightBarclays Capital
11.05.2026LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
28.04.2026LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton OutperformBernstein Research
17.04.2026LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton OutperformBernstein Research
15.04.2026LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
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11.05.2026LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
15.04.2026LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
14.04.2026LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton Equal WeightBarclays Capital
14.04.2026LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton NeutralJP Morgan Chase & Co.
14.04.2026LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton HoldJefferies & Company Inc.
DatumRatingAnalyst
30.06.2015LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton UnderperformMerrill Lynch & Co., Inc.
29.01.2015LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton UnderperformCredit Suisse Group
26.02.2014LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton verkaufenCredit Suisse Group
04.08.2009LVMH verkaufenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
28.07.2009LVMH reduzierenIndependent Research GmbH

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