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27.05.2022 17:55

MÄRKTE EUROPA/DAX weiter aufwärts - höchster Stand seit 5 Wochen

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Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag deutliche Gewinne verbucht. Der DAX stieg um 1,6 Prozent auf 14.462 Punkte und stand damit so hoch wie seit fünf Wochen nicht mehr. Der Euro-Stoxx-50 gewann 1,8 Prozent auf 3.809 Punkte. Allerdings war der Handel dünn, viele Marktteilnehmer gönnten sich einen Brückentag. In Dänemark war die Börse ganz geschlossen, am Montag dann auch die Wall Street wegen des "Memorial Day".

"Die Risikobereitschaft nimmt zu", sagte ein Marktteilnehmer. Jürgen Molnar von Robomarkets machte die Erholung im Wesentlichen an zwei Gründen fest: Zum einen wirke das jüngste Sitzungsprotokoll der US-Notenbank nach, in dem diese eine "umsichtige" geldpolitische Straffung angekündigt habe. Daneben verwies er auf Lockerungen bei den Lockdowns in China: "Sollten die Lockerungen nun zügig vonstatten gehen, dürfte dies die derzeit angespannte Lieferproblematik entspannen", so der Kapitalmarktstratege.

Der Euro und die Anleihen können die jüngsten Aufschläge am Freitag mehr oder weniger behaupten. Auch der Michigan-Index für das Verbrauchervertrauen konnte den Aufschwung am Aktienmarkt nicht stoppen. "Die Konjunktur läuft, aber sie schäumt nicht über", so ein Marktteilnehmer. Mit 58,4 lag der Index etwas unter der Prognose von 59,1.

Angeführt wurde der Kursaufschwung von den zuletzt gebeutelten Titeln aus dem Technologie-Bereich, den Einzelhandelstiteln und den ebenfalls stark zurückgekommenen Aktien der Hersteller von Konsumgütern des täglichen Bedarfs. Ihre Stoxx-Branchenindizes gewannen bis zu 3,3 Prozent.

Dagegen gaben die Aktien der Energieversorger und auch die Titel der Öl- und Gasindustrie nach. Sie verloren etwa 1 Prozent. Großbritannien hat am Donnerstag eine Energieabgabe in Höhe von 25 Prozent für Offshore-Erdöl und Erdgasförderung auf den Weg gebracht, wodurch sich der Gesamtsteuersatz für die in der Branche tätigen Unternehmen von 40 Prozent auf 65 Prozent erhöht.

Hersteller von Luxusgütern waren stark gefragt. "Sie profitieren von der Hoffnung auf ein Ende der Lockdowns in China", so ein Händler. Zudem gebe es mit den nachlassenden Zinsängsten wieder mehr Bewertungsspielräume. Und drittens hätten sich die Titel stark verbilligt: "Eine Kering gibt es unter 500 Euro, letzen August waren es fast 800 gewesen", so der Marktteilnehmer. Kering gewannen 4,3 Prozent, LVMH 3,5 Prozent, und L'Oreal 4,2 Prozent.

Vonovia erholt - Goldman bullisch

Im DAX erholten sich Vonovia um 4,4 Prozent auf 35,57 Euro, der Titel hatte zuletzt stark unter den steigenden Renditen gelitten und sich gegenüber dem Höchstkurs vom September nahezu halbiert. Goldman Sachs hat zwar das Kursziel laut Händlern nun auf 47 Euro gesenkt, das Haus habe den Immobilientiteln aber als "Conviction Buy" bestätigt.

Angeführt wurde die Liste von Sartorius, die sich um 5,9 Prozent erholten. Infineon zogen um 4,6 Prozent an. Auf der Verliererseite stachen RWE und Eon mit Abschlägen von 2 bis 3 Prozent heraus. Henkel gaben 1,7 Prozent ab, Jefferies hat die Aktie des Chemiekonzerns auf Halten von Kaufen heruntergenommen.

Die Aktie von VW konnte mit einem geringen Plus von 0,6 Prozent ebenfalls nicht mit dem DAX mithalten. Die Softwareprobleme im VW-Konzern könnten einem Bericht im Manager Magazin zufolge mehr Zeit und Geld kosten als bislang angenommen. Eine interne Analyse der Unternehmensberatung McKinsey belegt laut dem Bericht, dass die Modellverschiebungen und Mehrkosten gravierender seien als bekannt.

In der dritten Reihe brachen Auto1 um 7,2 Prozent ein auf 9,84 Euro. JP Morgan hat die Aktie auf Untergewichten von Neutral abgestuft und das Kursziel auf 9,50 von 11,60 Euro gesenkt.

Rieter mit Gewinnwarnug unter Druck

In Zürich blieb die Rieter-Aktie mit einem Mini-Plus hinter dem Markt zurück. Das Unternehmen rechnet mit einem herausfordernden ersten Halbjahr 2022 trotz eines außerordentlich hohen Auftragsbestandes. Die Analysten von Baader haben das Votum auf "Reduce" nach "Add" gesenkt und das Kursziel auf 105 Franken reduziert. Sie haben zudem ihre EBIT-Schätzung für das laufende Jahr fast halbiert.

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Index Schluss- Entwicklung Entwicklung Entwicklung

. stand absolut in % seit

. Jahresbeginn

Euro-Stoxx-50 3.808,86 +68,55 +1,8% -11,4%

Stoxx-50 3.674,51 +46,73 +1,3% -3,8%

Stoxx-600 443,93 +6,22 +1,4% -9,0%

XETRA-DAX 14.462,19 +230,90 +1,6% -9,0%

FTSE-100 London 7.585,46 +20,54 +0,3% +2,4%

CAC-40 Paris 6.515,75 +105,17 +1,6% -8,9%

AEX Amsterdam 702,28 +9,48 +1,4% -12,0%

ATHEX-20 Athen 2.154,32 +9,57 +0,4% +0,6%

BEL-20 Bruessel 3.945,31 +29,42 +0,8% -8,5%

BUX Budapest 38.644,57 -589,63 -1,5% -23,8%

OMXH-25 Helsinki 4.938,40 +80,20 +1,7% -12,8%

ISE NAT. 30 Istanbul 2.709,49 -23,08 -0,8% +33,8%

OMXC-20 Kopenhagen 0,00 0,00 0,0% -12,0%

PSI 20 Lissabon 6.305,14 -64,42 -1,0% +12,1%

IBEX-35 Madrid 8.933,60 +44,80 +0,5% +2,5%

FTSE-MIB Mailand 24.636,26 +89,76 +0,4% -10,2%

RTS Moskau 0,00 0,00 0,0% -20,2%

OBX Oslo 1.168,02 +11,69 +1,0% +9,3%

PX Prag 1.310,33 -0,25 -0,0% -8,1%

OMXS-30 Stockholm 2.058,07 +76,28 +3,8% -15,0%

WIG-20 Warschau 1.810,68 -16,33 -0,9% -20,1%

ATX Wien 3.343,91 +10,20 +0,3% -13,6%

SMI Zuerich 11.647,17 +155,37 +1,4% -9,5%

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:17 Uhr Do, 23:00 Uhr % YTD

EUR/USD 1,0707 -0,2% 1,0754 1,0728 -5,8%

EUR/JPY 136,12 -0,2% 136,35 136,40 +4,0%

EUR/CHF 1,0250 -0,4% 1,0301 1,0294 -1,2%

EUR/GBP 0,8491 -0,3% 0,8508 0,8509 +1,1%

USD/JPY 127,11 -0,0% 126,78 127,11 +10,4%

GBP/USD 1,2612 +0,1% 1,2641 1,2603 -6,8%

USD/CNH (Offshore) 6,7175 -0,7% 6,7542 6,7657 +5,7%

Bitcoin

BTC/USD 28.863,52 -2,3% 28.660,45 29.492,07 -37,6%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 114,55 114,09 +0,4% 0,46 +57,4%

Brent/ICE 117,98 117,40 +0,5% 0,58 +55,3%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.855,28 1.850,50 +0,3% +4,78 +1,4%

Silber (Spot) 22,07 22,02 +0,2% +0,05 -5,3%

Platin (Spot) 955,62 952,95 +0,3% +2,67 -1,5%

Kupfer-Future 4,30 4,26 +1,0% +0,04 -3,4%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/raz

(END) Dow Jones Newswires

May 27, 2022 11:56 ET (15:56 GMT)

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