MÄRKTE EUROPA/Etwas erholt bei ruhigem Geschäft

18.06.24 15:56 Uhr

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Aktien

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7.586,6 PKT 15,7 PKT 0,21%

18.354,8 PKT -82,5 PKT -0,45%

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--An den europäischen Börsen geht es am Dienstagmittag mit den Kursen weiterhin leicht nach oben. Gestützt wird die Stimmung von der andauernden Rekordjagd der Wall Street. Händler sprechen aber auch von einer Gegenbewegung auf die jüngsten Abschläge in Europa: CAC-40 und Euro-Stoxx-50 steigen um jeweils 0,6 Prozent, der DAX um 0,3 Prozent. Besonders der CAC-40 war mit der politischen Unsicherheit um die Neuwahlen in der vergangenen Woche stark unter Druck geraten. "Nun hat sich die Stimmung merklich beruhigt, die jüngsten Verluste werden als übertrieben angesehen", so ein Marktteilnehmer.

Dass Marine Le Pen nun ankündigte, mit Präsident Emmanuel Macron zusammenzuarbeiten, falls sie die Wahl gewinne, habe die Bedenken zumindest etwas gelindert. Die Äußerungen ließen hoffen, dass sie sich im Falle eines Wahlsieges ihrer Partei benehmen werde, kommentiert die Commerzbank. Zu hoffen sei auf ein ähnliches Szenario wie nach dem Amtsantritt von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in Italien und nicht wie bei der Krise britischer Staatsanleihen beim seinerzeitigen Intermezzo von Liz Truss.

Händler warnen trotzdem, die politischen Risiken seien weiterhin nicht vom Tisch und dürften die Börsen in Europa mindestens bis zum ersten Wahlgang für das zukünftige französische Parlament am 30. Juni in Atem halten, vermutlich aber sogar bis zum zweiten Wahlgang am 7. Juli.

Am Devisenmarkt zieht der Euro leicht an auf 1,0735 Dollar, am Anleihemarkt bewegen sich die Kurse nach schwachen US-Einzelhandelsumsätzen und relativ guten Zahlen zur US-Industrieproduktion kaum noch. In der vergangenen Woche hatten vor allem Bundesanleihen von der Flucht in Sicherheit profitiert.

Beiersdorf mit Kapitalmarkttag - Carrefour lösen sich von Tiefs

Die Gewinnerseite in Europa wird am Nachmittag von den Titeln der Bauindustrie angeführt, ihr Index steigt um 1,5 Prozent. Auch Versorger, Banken und Versicherungen ziehen tendenziell deutlich an mit Aufschlägen ihrer Branchenindizes von mehr als einem Prozent. Auf der Negativseite liegen die Hersteller von Konsumgütern des täglichen Bedarfs leicht im Minus. Hier verlieren Beiersdorf an ihrem Kapitalmarkttag 2,5 Prozent, laut dem Konzern läuft das Geschäft mit teuren Hautpflegemitteln in China nach wie vor schlecht. Die Mittelfristziele hat der Konzern bekräftigt. Adidas geben weitere 1,6 Prozent ab, der Kurs war bereits am Montag mit Korruptionsvorwürfen in China gefallen.

Carrefour liegen noch 4 Prozent im Minus nach 10 Prozent, nachdem das französische Finanzministerium eine Geldstrafe von 200 Millionen für den französischen Handelskonzern wegen mutmaßlich missbräuchlicher Praktiken gegenüber seinen Franchisenehmern gefordert hat. Angesichts der 200 Millionen sei der Kursrutsch um 10 Prozent übertrieben gewesen.

Auf der Gewinnerseite im DAX steigen Qiagen mit den starken Aussagen vom Kapitalmarkttag zum Wochenauftakt weitere 2 Prozent. Deutsche Börse legen um 1,7 Prozent. Rheinmetall erholen sich um 1 Prozent, noch stärker Renk im SDAX. Rüstungsaktien waren nach der Ankündigung vorgezogener Neuwahlen in Frankreich unter verstärkten Abgabedruck geraten. Die Anleger befürchten, dass ein Sieg des Rassemblement National geplante europäische Rüstungsprojekte gefährden könnte. Renk sind zudem von Kepler auf "Kaufen" hochgestuft worden.

Bilfinger gewinnen mit einem höheren Kursziel seitens HSBC 3 Prozent. In Paris erholen sich Kering um 2,7 Prozent und Renault um 2,1 Prozent. Bei den Banken ziehen Unicredit um 2,9 Prozent an.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 4.908,19 +0,6% 27,77 +8,6%

Stoxx-50 4.511,41 +0,6% 25,96 +10,2%

DAX 18.114,62 +0,3% 46,41 +8,1%

MDAX 25.592,79 +0,4% 109,28 -5,7%

TecDAX 3.329,78 +0,2% 7,06 -0,2%

SDAX 14.531,00 +0,4% 58,64 +4,1%

FTSE 8.197,45 +0,7% 55,30 +5,3%

CAC 7.624,26 +0,7% 52,69 +1,1%

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite 2,41 -0,00 -0,16

US-Zehnjahresrendite 4,25 -0,03 +0,37

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:12 Mo, 17:20 % YTD

EUR/USD 1,0746 +0,1% 1,0726 1,0724 -2,7%

EUR/JPY 169,54 +0,2% 169,29 169,27 +9,0%

EUR/CHF 0,9489 -0,6% 0,9544 0,9563 +2,3%

EUR/GBP 0,8456 +0,1% 0,8450 0,8453 -2,5%

USD/JPY 157,75 +0,0% 157,84 157,82 +12,0%

GBP/USD 1,2710 +0,1% 1,2694 1,2687 -0,1%

USD/CNH (Offshore) 7,2725 +0,0% 7,2731 7,2715 +2,1%

Bitcoin

BTC/USD 64.797,04 -2,6% 65.668,62 65.251,24 +48,8%

ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 80,95 80,33 +0,8% +0,62 +11,6%

Brent/ICE 84,60 84,25 +0,4% +0,35 +11,0%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 34,745 34,29 +1,3% +0,45 +7,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.324,61 2.319,10 +0,2% +5,51 +12,7%

Silber (Spot) 29,45 29,45 -0,0% -0,00 +23,9%

Platin (Spot) 973,85 969,50 +0,4% +4,35 -1,8%

Kupfer-Future 4,43 4,45 -0,5% -0,02 +12,7%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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DJG/hru/cln

(END) Dow Jones Newswires

June 18, 2024 09:57 ET (13:57 GMT)

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18.07.2024Rheinmetall BuyGoldman Sachs Group Inc.
12.07.2024Rheinmetall HoldDeutsche Bank AG
11.07.2024Rheinmetall OverweightJP Morgan Chase & Co.
21.06.2024Rheinmetall BuyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
13.06.2024Rheinmetall BuyGoldman Sachs Group Inc.
DatumRatingAnalyst
18.07.2024Rheinmetall BuyGoldman Sachs Group Inc.
11.07.2024Rheinmetall OverweightJP Morgan Chase & Co.
21.06.2024Rheinmetall BuyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
13.06.2024Rheinmetall BuyGoldman Sachs Group Inc.
21.05.2024Rheinmetall BuyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
DatumRatingAnalyst
12.07.2024Rheinmetall HoldDeutsche Bank AG
16.05.2024Rheinmetall HoldWarburg Research
15.05.2024Rheinmetall NeutralUBS AG
15.05.2024Rheinmetall HoldDeutsche Bank AG
19.04.2024Rheinmetall HoldDeutsche Bank AG
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14.06.2019Rheinmetall ReduceOddo BHF
25.01.2017Rheinmetall SellDeutsche Bank AG
06.11.2015Rheinmetall SellS&P Capital IQ
12.08.2015Rheinmetall SellS&P Capital IQ
01.06.2015Rheinmetall verkaufenCredit Suisse Group

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