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16.05.2019 09:41
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MÄRKTE EUROPA/Etwas leichter - Autowerte korrigieren schon wieder

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FRANKFURT (Dow Jones)--Etwas leichter sind Europas Börsen am Donnerstag in den Handel gestartet. Bereits die asiatischen Märkte folgten der Erholung der US-Börsen nur bedingt. Stützend hatte am Vortag die Entspannung um die europäischen Autobauer gewirkt, hier zeigen sich jedoch am Morgen Gewinnmitnahmen. Impulse dürften am Nachmittag vom Philly-Fed ausgehen, dem Konjunkturindex der Notenbankfiliale in Philadelphia. In Europa steht nach wie vor die Berichtssaison im Blick.

Der DAX gibt 0,4 Prozent ab auf 12.056 Punkte, der Euro-Stoxx-50 fällt 0,4 Prozent auf 3.373 Zähler. "Wir befinden uns in einem Trader-Markt mit starken und schnellen Intraday-Bewegungen", sagt Thomas Altmann von QC Partners. Auch andere Marktanalysten sehen die Weichen nun seitwärts gestellt, nachdem der DAX den kurzfristigen Konsolidierungs-Abwärtstrend gebrochen hat. Nach oben bremst jedoch der bevorstehend Mai-Verfalltag an den internationalen Terminbörsen am Freitag.

Autowerte weiter im Fokus

Die Autoaktien notieren im Minus. BMW, Daimler und VW verlieren zwischen 0,7 und 1 Prozent. Händler sehen die erwartete Aufschiebung von Strafzöllen gegen Europas Autohersteller durch die USA nur als Taktik, um keinen Zweifrontenkrieg mit Europa und China zugleich führen zu müssen. Zudem werde damit nur ein zusätzliches Problem abgewendet - eine Besserung der Absatzsituation finde dadurch noch lange nicht statt.

Quartalszahlen verursachen in einzelnen Fällen heftige Kursbewegungen. So brechen Thomas Cook in London um 15 Prozent ein. Der Reiseveranstalter hat im ersten Geschäftshalbjahr die Verluste ausgeweitet, weniger umgesetzt und die Margen verschlechtert. Als "Sahnehäubchen" gab er auch für das zweite Halbjahr einen düsteren Ausblick. Die Aktien des Konkurrenten Tui geben nur 0,7 Prozent nach.

Der Kurs des Computerspiele-Anbieters Ubisoft bricht um 12 Prozent ein. Die Hoffnungen auf den Erfolg der Spielefortsetzung Division 2 haben sich nicht erfüllt.

Modekonzern Burberry hat im vergangenen Geschäftsjahr zwar mehr verdient, der Umsatz ging aber leicht zurück. Die Aktien fallen um 4,3 Prozent.

Bouygues-Zahlen nicht so schwach wie befürchtet

Mit Erleichterung werden die Zahlen von Bouygues aufgenommen, die Aktien legen um 2 Prozent zu. Der Konzern hat im ersten Quartal einen Verlust von 59 Millionen Euro ausgewiesen, die Schätzungen gingen jedoch von weitaus höheren 87 Millionen Euro aus.

Der bevorstehende Verkauf der Dermatologiesparte lässt Nestle 0,4 Prozent steigen. Die Schweizer führen exklusive Verkaufsgespräche mit Finanzinvestoren. Nestle sehe nun einen Wert von 10,2 Milliarden Franken für die Sparte, der Markt habe bislang nur mit rund 7 Milliarden Dollar gerechnet.

Renault notieren 0,7 Prozent tiefer. Der Automobilkonzern hat im April einen globale Absatzrückgang um 8,1 Prozent verzeichnet.

Thyssenkrupp erholen sich über 5 Prozent vom Kursabsturz am Vortag. Hier stützen Presseberichte über ein angebliches Interesse des finnischen Konkurrenten Kone an der Aufzugssparte. Die Analysten von Jefferies bevorzugen aber klar den geplanten Börsengang, da sich alles andere in den Mühlen der EU-Kartellbehörden verfangen dürfte.

Chip-Aktien notieren europaweit schwächer nach einer Branchenstudie. Die Halbleiterumsätze dürften 2019 nach dem Wachstum in drei aufeinander folgenden Jahren einen starken Rückgang erleiden. befürchtet das Analysehaus International Data Corp. (IDC). Der Chip-Umsatz könne dieses Jahr um 7,2 Prozent zurückgehen. Im DAX fallen Infineon um 1,7 Prozent, AMS geben 2,5 Prozent nach, STMicro um 2,6 Prozent.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 3.372,76 -0,38 -13,02 12,37

Stoxx-50 3.092,40 -0,33 -10,25 12,04

DAX 12.056,45 -0,36 -43,12 14,18

MDAX 25.589,17 0,11 28,57 18,53

TecDAX 2.828,55 0,14 3,84 15,44

SDAX 11.227,07 0,08 8,69 18,07

FTSE 7.278,01 -0,26 -18,94 8,45

CAC 5.358,21 -0,30 -16,05 13,26

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite -0,11 -0,02 -0,35

US-Zehnjahresrendite 2,36 -0,02 -0,32

DEVISEN zuletzt +/- % 0.00 Uhr Mi, 18:27 Uhr

EUR/USD 1,1211 +0,1% 1,1206 1,1203

EUR/JPY 122,66 -0,1% 122,81 122,67

EUR/CHF 1,1297 -0,0% 1,1300 1,1305

EUR/GBR 0,8738 +0,2% 0,8725 0,8709

USD/JPY 109,42 -0,2% 109,59 109,49

GBP/USD 1,2828 -0,1% 1,2843 1,2865

Bitcoin

BTC/USD 8.030,26 -1,37 8.142,01 7.990,01

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 62,25 62,02 +0,4% 0,23 +32,6%

Brent/ICE 72,01 71,77 +0,3% 0,24 +30,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.298,24 1.296,67 +0,1% +1,57 +1,2%

Silber (Spot) 14,81 14,81 0% 0 -4,4%

Platin (Spot) 850,04 846,41 +0,4% +3,63 +6,7%

Kupfer-Future 2,76 2,75 +0,2% +0,00 +4,6%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/cln

(END) Dow Jones Newswires

May 16, 2019 03:41 ET (07:41 GMT)

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20.05.2019Daimler buyOddo BHF
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20.05.2019Daimler buyOddo BHF
14.05.2019Daimler buyMerrill Lynch & Co., Inc.
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26.04.2019Daimler overweightJP Morgan Chase & Co.
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11:41 UhrDaimler market-performBernstein Research
11:31 UhrDaimler NeutralUBS AG
13.05.2019Daimler market-performBernstein Research
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29.04.2019Daimler NeutralCredit Suisse Group
30.04.2019Daimler VerkaufenDZ BANK
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