MÄRKTE EUROPA/Etwas leichter - Rohstoffwerte mit China-Sorgen schwach

22.05.24 18:18 Uhr

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FRANKFURT (Dow Jones)--Der europäische Aktienmarkt hat am Mittwoch den Handel mit kleinen Abgaben beendet. Der DAX verlor 0,2 Prozent auf 18.680 Punkte. Für den Euro-Stoxx-50 ging es 0,4 Prozent 5.025 nach unten, hier drückten schwache Rohstoffaktien.

Die Märkte wurden dominiert von Aussagen der US-Notenbank und den mit Spannung erwarteten Geschäftszahlen von KI-Ikone Nvidia am Abend. Die Anleger warteten auch auf das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung nach Börsenschluss. Denn zahlreiche Fed-Mitglieder haben seit Wochenbeginn klargemacht, dass die Erwartung von drei Zinssenkungen in diesem Jahr übertrieben sei. Nun versuchen Marktteilnehmer, Informationen für wenigstens zwei Senkungen in das Protokoll hinein interpretieren zu können.

Die Quartalszahlen des Chipherstellers Nvidia sind nach Einschätzung von CMC Markets der nächste Test für die Rally an den Börsen. Seit Jahresstart konnte die Aktie um über 90 Prozent zulegen und ist zum drittgrößten US-Unternehmen nach Marktkapitalisierung aufgestiegen. "Die letzten Quartalsberichte von Nvidia waren in der Regel ein bullischer Katalysator. In 14 von 21 Veröffentlichungen schloss die Aktie am Tag nach den Zahlen höher und nach 15 Bilanzvorlagen notierte sie nach fünf Tagen höher", heißt es.

Im Vorfeld waren Techaktien gesucht: Infineon rückten 3,7 Prozent vor oder Elmos 5,4 Prozent. Techaktien gewannen europaweit 0,6 Prozent.

Angst vor eskalierendem Handelsstreit zwischen USA, Europa und China

Unter Druck standen Automobilaktien. Diese litten unter Berichten zu möglichen Zöllen Chinas auf Autos aus der EU. Marktteilnehmer befürchten, dass der Streit um die Untersuchungen zu wettbewerbsverzerrenden Subventionen in China eskaliert und China dann Zölle bis zu 25 Prozent einführen könnte. Die Sorge vor einem eskalierenden Handelsstreit zwischen den USA, Europa und China drückte auch auf die Rohstoffpreise und zog auch Chemietitel nach unten. BMW verloren 1,7 Prozent oder Mercedes 1,6 Prozent. BASF büßten 1,5 Prozent ein, Covestro 4,1 Prozent oder Aurubis 4,8 Prozent. Rohstoffwerte büßten 2,1 Prozent ein.

Der Bergbaukonzern Anglo American hat zwar auch das dritte Übernahmegebot von BHP zurückgewiesen. Zugleich haben sich aber Anglo und BHP darauf geeinigt, die Annahmefrist bis zum 29. Mai zu verlängern. Offenbar sind die Minengiganten weiter darum bemüht, ein für beide Seiten akzeptables Gebot zu finden. Die Anglo-American-Aktie (+0,4%) reagierte auf die Verlängerung mit leichten Aufschlägen, die BHP-Aktie verlor dagegen 4,2 Prozent - das ergibt Sinn, dürfte doch jede Einigung teurer für BHP werden.

Marks & Spencer (M&S) sprangen in London um 5,2 Prozent. Positiv ragte bei den Geschäftszahlen hervor, dass sich gerade die neuen Einzelhandelsgeschäfte noch besser entwickeln als erwartet. "Die Verbraucher kommen zurück", so ein Marktteilnehmer. Positiv seien auch die steigenden Margen.

Bei Evotec ging es nach Zahlenausweis und nach volatilem Verlauf 0,7 Prozent nach oben. Der Umsatz ist zwar etwas weniger deutlich zurückgegangen als erwartet, der Gewinn auf EBITDA-Basis sank aber noch schneller als prognostiziert. Für das Gesamtjahr strebt Evotec den Umschwung an. Hornbach verloren nach Zahlenvorlage 1,9 Prozent - die DZ Bank sprach von einem konservativem Ausblick. Nach Geschäftszahlen für das erste Quartal gewannen Einhell 4,9 Prozent.

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Index Schluss- Entwicklung Entwicklung Entwicklung

. stand absolut in % seit

. Jahresbeginn*

Euro-Stoxx-50 5.025,17 -21,82 -0,4% +11,1%

Stoxx-50 4.502,99 -26,83 -0,6% +10,0%

Stoxx-600 521,18 -1,77 -0,3% +8,8%

XETRA-DAX 18.680,20 -46,56 -0,2% +11,5%

FTSE-100 London 8.369,07 -47,38 -0,6% +8,9%

CAC-40 Paris 8.092,11 -49,35 -0,6% +7,3%

AEX Amsterdam 910,52 -0,99 -0,1% +15,7%

ATHEX-20 Athen 3.590,16 -51,87 -1,4% +15,0%

BEL-20 Bruessel 3.996,70 +5,70 +0,1% +7,8%

BUX Budapest 67.957,08 +90,95 +0,1% +12,1%

OMXH-25 Helsinki 4.707,93 -1,92 -0,0% +4,4%

ISE NAT. 30 Istanbul 11.937,78 -18,24 -0,2% +48,8%

OMXC-20 Kopenhagen 2.762,25 -9,24 -0,3% +21,0%

PSI 20 Lissabon 6.905,51 +44,60 +0,6% +8,7%

IBEX-35 Madrid 11.329,00 -5,90 -0,1% +12,1%

FTSE-MIB Mailand 34.460,52 -143,09 -0,4% +14,1%

OBX Oslo 1.332,38 -7,45 -0,6% +11,6%

PX Prag 1.574,12 +7,23 +0,5% +11,3%

OMXS-30 Stockholm 2.634,51 +3,01 +0,1% +9,9%

WIG-20 Warschau 2.552,70 -14,82 -0,6% +9,0%

ATX Wien 3.758,87 -16,62 -0,4% +9,3%

SMI Zuerich 11.958,67 -42,83 -0,4% +7,4%

*bezogen auf Schlusskurs vom Vortag

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 7:55 Uhr Di, 17:09 % YTD

EUR/USD 1,0838 -0,2% 1,0856 1,0858 -1,9%

EUR/JPY 169,60 +0,0% 169,67 169,43 +9,0%

EUR/CHF 0,9904 +0,2% 0,9892 0,9877 +6,7%

EUR/GBP 0,8511 -0,3% 0,8540 0,8537 -1,9%

USD/JPY 156,49 +0,2% 156,30 156,04 +11,1%

GBP/USD 1,2733 +0,2% 1,2712 1,2719 +0,1%

USD/CNH (Offshore) 7,2541 +0,1% 7,2475 7,2469 +1,8%

Bitcoin

BTC/USD 70.291,65 +0,8% 69.808,15 70.217,79 +61,4%

ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 77,75 78,66 -1,2% -0,91 +7,2%

Brent/ICE 82,01 82,88 -1,0% -0,87 +7,3%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 34,7 32,90 +5,5% +1,80 -11,5%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.392,29 2.417,67 -1,1% -25,39 +16,0%

Silber (Spot) 31,36 31,98 -1,9% -0,61 +31,9%

Platin (Spot) 1.045,47 1.051,50 -0,6% -6,03 +5,4%

Kupfer-Future 4,83 5,10 -5,4% -0,27 +23,2%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/err

(END) Dow Jones Newswires

May 22, 2024 12:19 ET (16:19 GMT)

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