MÄRKTE EUROPA/Gut behauptet - Berichtssaison nimmt an Fahrt auf
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DOW JONES--Europas Börsen sind mit kleinen Aufschlägen in den Handel am Donnerstag gestartet. Es mehren sich die Anzeichen für eine Ännäherung der kriegsführenden Parteien im Nahen Osten. Nicht nur erwägen die USA und der Iran eine zweiwöchige Verlängerung der Feuerpause, um die Verhandlungen fortzusetzen. Auch werden die Anführer Israels und des Libanon laut US-Präsident Donald Trump am Donnerstag über einen Waffenstillstand sprechen. Es wären die ranghöchsten Gespräche zwischen den beiden Ländern seit Jahrzehnten.
Derweil kamen besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus China. Die dortige Wirtschaft hat ihr Wachstum im ersten Quartal dieses Jahres beschleunigt. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent nach einem Wachstum von 4,5 Prozent im vierten Quartal 2025, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Regierungsdaten hervorgeht. Ökonomen hatten einen Anstieg von 4,9 Prozent prognostiziert.
Der DAX gewinnt 10 Punkte auf 24.076 und notiert damit knapp unter der 200-Tagelinie bei 24.105. Während der S&P-500 am Vortag einen neuen Rekordstand markiert hat, liegt der DAX noch fast 1.500 Punkte unter dem im Januar markierten Allzeithoch von 25.507. Für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,2 Prozent nach oben. Brent zieht leicht an auf gut 96 Dollar das Fass, bleibt damit aber klar unter der wichtigen Marke von 100 Dollar. Am Devisenmarkt gibt der Euro leicht nach auf 1,1785 Dollar.
Airbus hat vor der Veröffentlichung seiner Ergebnisse für das erste Quartal 2026 nach Einschätzung von RBC zurückhaltende Kommentare zu den Margen und zum freien Cashflow (FCF) abgegeben. Das scheint den Markt aber nicht zu überraschen - die Aktie zieht um 1,1 Prozent an.
Pernod Ricard verlieren leicht um 0,3 Prozent. Zwar ist das organische Umsatzwachstum im dritten Quartal laut RBC etwas über den Erwartungen ausgefallen. Der Spirituosenhersteller, der unter dem Krieg im Nahen Osten leidet, stellt aber einen Umsatzrückgang von 3 bis 4 Prozent für das im Juni endende Geschäftsjahr in Aussicht, was unter dem Konsens liegt.
Heidelberger Druckmaschinen fallen nach vorläufigen Geschäftszahlen für 2025/2026 um 7,9 Prozent. Die bereinigte EBITDA-Marge liegt voraussichtlich bei rund 6,6 Prozent, die Prognose sah eine gegenüber dem Vorjahreswert von 7,1 Prozent verbesserte Marge vor.
Die neuen Mittelfristziele von Fuchs (+0,1%) lösen keine größeren Kursbewegungen aus. Diese bewegten sich im Rahmen der Erwartungen, so ein Teilnehmer mit Verweis auf seinen Hausanalysten. Fuchs will den Umsatz bis 2031 auf 4,0 bis 4,5 Milliarden Euro von 3,56 Milliarden im vergangenen Jahr steigern. Das EBIT soll bis 2031 auf 550 bis 600 Millionen Euro von 435 Millionen im Vorjahr zulegen. Die EBIT-Marge wird bei 13 bis 15 Prozent gesehen.
Aixtron fallen 8,7 Prozent auf 38,70 Euro zurück nach der Platzierung unbesicherter Wandelschuldverschreibungen im Gesamtwert von 450 Millionen Euro.
CTS Eventim liegen 3,5 Prozent vorne. Für Rückenwind dürfte ein Urteil gegen den US-Wettbewerber Live Nation Entertainment sorgen. Eine Bundesjury befand, dass Live Nation den Ticketing-Markt für große Konzerte in den USA illegal monopolisiert hat.
Gerresheimer (+20%) hat sich mit ihren Kreditgebern auf eine Fristverlängerung für die Vorlage des testierten Jahres- und Konzernabschlusses 2025 geeinigt. Sowohl die Bankenpartner als auch die Inhaber von Schuldscheindarlehen gewähren dem Unternehmen nun Zeit bis zum 30. September 2026. Im Zuge dieser Vereinbarung wurden laut Gerresheimer zudem wichtige Kreditbedingungen zum Verschuldungsgrad bis zum Ende des dritten Quartals 2026 ausgesetzt. Bernstein spricht von einer kurzfristigen Entspannung bei Gerresheimer.
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INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD
Euro-Stoxx-50 5.953,57 +0,2 13,23 5.940,34 2,8
Stoxx-50 5.111,82 +0,2 9,98 5.101,84 3,9
DAX 24.076,25 +0,0 9,55 24.066,70 -1,7
MDAX 30.967,59 +0,3 80,51 27.039,42 1,1
TecDAX 3.598,38 -0,1 -4,28 3.091,28 -0,7
SDAX 17.870,76 +0,3 47,14 13.062,07 4,1
CAC 8.302,33 +0,3 27,76 8.274,57 1,9
SMI 13.219,20 0,0 -0,38 13.219,58 -0,4
ATX 5.903,43 +0,4 21,26 5.882,17 10,8
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 18:00 Uhr
EUR/USD 1,1785 -0,1 -0,0013 1,1798 1,1797
EUR/JPY 187,31 -0,1 -0,2200 187,53 187,6100
EUR/CHF 0,922 -0,0 -0,0001 0,9221 0,9218
EUR/GBP 0,8692 -0,1 -0,0006 0,8698 0,8696
USD/JPY 158,95 -0,0 -0,0100 158,96 159,0200
GBP/USD 1,3555 -0,0 -0,0003 1,3558 1,3565
USD/CNY 6,8183 0,0 0,0003 6,8180 6,8180
USD/CNH 6,8172 +0,0 0,0008 6,8164 6,8173
AUS/USD 0,7174 +0,1 0,0006 0,7168 0,7158
Bitcoin/USD 74.559,78 -0,4 -303,70 74.863,48 73.854,51
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 92,55 +1,4 1,26 91,29
Brent/ICE 96,6 +1,8 1,67 94,93
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.812,28 +0,5 22,34 4.789,94
Silber 79,82 +1,0 0,77 79,05
Platin 2.125,40 +0,7 15,65 2.109,75
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/mpt/cln
(END) Dow Jones Newswires
April 16, 2026 04:18 ET (08:18 GMT)
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