MÄRKTE EUROPA/Konsolidierung zum Wochenausklang

17.05.24 18:09 Uhr

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Aktien

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Indizes

18.139,1 PKT -126,6 PKT -0,69%

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag noch etwas nachgegeben. Der DAX bröckelte um 0,2 Prozent auf 18.704 Punkte ab und setzte damit die am Donnerstag eingeleitete Konsolidierung fort. Nachdem die Anleihenmärkte ihre Kurserholung abgebrochen hatten, stockte nun auch die Rekordjagd am Aktienmarkt etwas. "Vor dem Wochenende gibt es ein paar Gewinnmitnahmen", so ein Marktteilnehmer während der Sitzung. Daneben scheine der Verfall der Mai-Optionen mit dem kleinen Hexentanz am Freitag die Kurse in etwa auf dem aktuellen Niveau zu halten, sagte er. Der Euro-Stoxx-50 verlor 0,2 Prozent auf 5.064 Punkte.

Für leichten Gegenwind über die Zinsseite sorgten Loretta Mester und Thomas Barkin, denn die beiden US-Notenbanker haben länger anhaltende hohe US-Zinsen signalisiert. In China sind die Einzelhandelsumsätze im April und die Anlageinvestitionen in den ersten vier Monaten weniger stark gestiegen als erwartet, die Industrieproduktion übertraf im April allerdings die Prognosen. Die Daten könnten in Summe Zweifel aufkommen lassen, dass das Schlimmste für Chinas Wirtschaft wirklich vorbei sei, meinten die Marktexperten von IG.

Allerdings führten die von China stark abhängigen Basic Resources die Gewinnerseite an: Ihr Stoxx-Branchenindex stieg um 1,6 Prozent. Dabei legten Rio Tinto um 2,4 Prozent zu, Anglo American um 1,8 Prozent und BHP um 2,0 Prozent.

Weiter waren mit einem Index-Plus auch die Banken, die mit einem Index-Plus von 0,7 Prozent von den höheren Renditen profitierten. Im DAX stiegen Commerzbank um 2 Prozent, und Deutsche Bank schlossen bereinigt um den Dividendenabschlag ebenfalls im Plus.

Daneben waren auch antizyklische Nahrungsmittel- und Getränkeaktien gesucht. Unilever stiegen mit dem Start ihres neuen Aktienrückaufprogramms um 0,8 Prozent, AB Inbev setzten ihren Aufschwung mit einem Plus von 1,4 Prozent fort und markierten neue Mehrjahreshochs.

Umschichtungen aus Technologie - Siemens fallen weiter

Im DAX gaben Siemens um weitere 1,4 Prozent nach. Die Aktie war bereits am Donnerstag nach den Quartalszahlen stark unter Druck geraten. Infineon fielen um 0,2 Prozent: "Offensichtlich schichten Marktteilnehmer aus Technologietiteln in defensivere Titel um", so ein Händler. ASML verloren 0,7 Prozent, der Stoxx-Index der Technologieaktien ging um 0,4 Prozent zurück.

Richemont widerstandsfähig

Die Erstquartalsberichtssaison der Unternehmen in Europa hat unterdessen den Höhepunkt überschritten, von dieser Seite werden die Impulse also weniger. Richemont gewannen nach der Zahlenvorlage 5,3 Prozent. Umsatzseitig schnitt das Luxusunternehmen etwas besser als erwartet ab. Der Schmuckbereich hat laut den Jefferies-Analysten mit einem Plus von 3 Prozent im Rahmen der Erwartungen gelegen, das Geschäft mit Uhren habe mit einem fast stabilen Ergebnis von minus 1 Prozent überrascht. Richemont hat zudem Nicolas Bos, derzeit Chef der französischen Schmuckmarke Van Cleef & Arpels, zum Vorstandsvorsitzenden ernannt.

Scor knickten nach Zahlen dagegen um 6,1 Prozent ein. Die Analysten von Jefferies stellten den Nettogewinn heraus, der bei dem Rückversicherer 6,4 Prozent unterhalb des Konsens ausgefallen sei.

Platzierungen häufen sich

Der Finanzinvestor Triton nutzte das aktuell gute Börsenumfeld und verkaufte einen Teil seiner Renk-Aktien. Am Vortag hatte es bereits Platzierungen von Evonik-Aktien durch die RAG-Stiftung und von Eni-Aktien durch den italienischen Staat gegeben. Dazu trennte sich nun GSK von einem Haleon-Paket.

Bei Renk handelt es sich um 10 Millionen Aktien, die zu 25 Euro je Aktie bei Investoren platziert wurden. Der Abschlag von rund 5 Prozent gegenüber dem Schlusskurs deute auf ein gutes Kaufinteresse hin, hieß es im Handel. Renk drehten nach zeitweise deutlichen Verlusten ins Plus und gewannen schließlich 0,4 Prozent auf 26,40 Euro. Haleon gaben mit der Platzierung durch GSK um 1,0 Prozent nach, GSK fielen um 0,5 Prozent.

Lanxess schwach - Lufthansa leichter

Schwach notierten Lanxess: Sie verloren 4,1 Prozent, Grund war eine Abstufung durch Jefferies. Lufthansa fielen um 0,7 Prozent, die EU-Kommisson soll bei der Übernahme der italienischen ITA-Fluggesellschaft Nachbesserungen verlangen. Redcare gaben um 9,1 Prozent nach, mit charttechnisch orientierten Käufen, wie ein Marktteilnehmer sagte. Dagegen setzten SFC Energy ihre Aufwärtswelle mit einem Plus von 8,1 Prozent fort, als Kurstreiber wurde weiterhin der jüngste Zwischenbericht angeführt.

Aus dem DAX sind am Freitag Adidas, Eon, Deutsche Bank und Heidelberg Materials ex Dividende gehandelt worden. In Norwegen blieb die Börse wegen des Verfassungstags geschlossen.

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Index Schluss- Entwicklung Entwicklung Entwicklung

. stand absolut in % seit

. Jahresbeginn*

Euro-Stoxx-50 5.064,14 -8,31 -0,2% +12,0%

Stoxx-50 4.521,92 +0,50 +0,0% +10,5%

Stoxx-600 522,94 -0,68 -0,1% +9,2%

XETRA-DAX 18.704,42 -34,39 -0,2% +11,7%

FTSE-100 London 8.420,26 -18,39 -0,2% +9,2%

CAC-40 Paris 8.167,50 -20,99 -0,3% +8,3%

AEX Amsterdam 913,25 -0,31 -0,0% +16,1%

ATHEX-20 Athen 3.621,54 +2,08 +0,1% +16,0%

BEL-20 Bruessel 4.004,80 +9,70 +0,2% +8,0%

BUX Budapest 68.088,24 -766,41 -1,1% +12,3%

OMXH-25 Helsinki 4.706,54 -4,87 -0,1% +3,5%

ISE NAT. 30 Istanbul 11.563,15 +395,80 +3,5% +44,2%

OMXC-20 Kopenhagen 2.729,17 -23,42 -0,9% +19,5%

PSI 20 Lissabon 6.920,62 -33,24 -0,5% +7,7%

IBEX-35 Madrid 11.327,70 +28,40 +0,3% +12,1%

FTSE-MIB Mailand 35.398,82 -11,31 -0,0% +16,8%

OBX Oslo 1.327,03 0,00 0,0% +11,2%

PX Prag 1.561,39 +4,74 +0,3% +10,4%

OMXS-30 Stockholm 2.602,20 -6,62 -0,3% +8,5%

WIG-20 Warschau 2.574,96 +12,13 +0,5% +9,9%

ATX Wien 3.750,48 +42,77 +1,2% +7,9%

SMI Zuerich 12.037,99 +91,33 +0,8% +8,1%

*bezogen auf Schlusskurs vom Vortag

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:17 Do, 17:10 % YTD

EUR/USD 1,0869 +0,0% 1,0866 1,0870 -1,6%

EUR/JPY 169,08 +0,1% 169,23 168,70 +8,7%

EUR/CHF 0,9869 +0,2% 0,9851 0,9831 +6,4%

EUR/GBP 0,8556 -0,2% 0,8579 0,8581 -1,4%

USD/JPY 155,56 +0,1% 155,73 155,20 +10,4%

GBP/USD 1,2703 +0,3% 1,2667 1,2668 -0,2%

USD/CNH (Offshore) 7,2318 +0,1% 7,2248 7,2250 +1,5%

Bitcoin

BTC/USD 67.291,39 +2,8% 65.668,12 65.772,87 +54,5%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 79,52 79,23 +0,4% +0,29 +9,6%

Brent/ICE 83,55 83,27 +0,3% +0,28 +9,3%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 30,76 30,58 +0,6% +0,19 -11,5%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.408,99 2.376,78 +1,4% +32,21 +16,8%

Silber (Spot) 30,67 29,58 +3,7% +1,10 +29,0%

Platin (Spot) 1.078,03 1.062,00 +1,5% +16,03 +8,7%

Kupfer-Future 5,05 4,89 +3,2% +0,16 +29,2%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 17, 2024 12:10 ET (16:10 GMT)

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DatumRatingAnalyst
13.06.2024Lufthansa Market-PerformBernstein Research
13.06.2024Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.
06.06.2024Lufthansa Market-PerformBernstein Research
31.05.2024Lufthansa Market-PerformBernstein Research
30.05.2024Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.
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10.05.2024Lufthansa OverweightBarclays Capital
08.05.2024Lufthansa OverweightBarclays Capital
30.04.2024Lufthansa BuyUBS AG
17.04.2024Lufthansa BuyUBS AG
16.04.2024Lufthansa KaufenDZ BANK
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13.06.2024Lufthansa Market-PerformBernstein Research
06.06.2024Lufthansa Market-PerformBernstein Research
31.05.2024Lufthansa Market-PerformBernstein Research
07.05.2024Lufthansa Market-PerformBernstein Research
02.05.2024Lufthansa NeutralGoldman Sachs Group Inc.
DatumRatingAnalyst
13.06.2024Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.
30.05.2024Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.
01.05.2024Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.
30.04.2024Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.
22.04.2024Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.

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