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31.10.2018 18:10
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MÄRKTE EUROPA/Kräftige Erholung zum Ultimo - Berichtsaison gut

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FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einem starken Schlussspurt haben Europas Aktienmärkte am Mittwoch den Oktober beendet. Eindeckungskäufe zum Monatsende und eine überraschend gute Berichtsaison zogen die Börsen weltweit nach oben. Zudem stützten diesmal eher schwächere Konjunkturdaten aus den USA.

Der ADP-Arbeitsmarktbericht ließ nicht auf Inflationsdruck durch steigende Löhne schließen und der Chicago-Einkaufsmanager-Index fiel sogar auf ein Sechs-Monatstief. Das Angstthema Inflation und somit schnellere US-Zinserhöhungen trat damit in den Hintergrund. Die Volatilität an den internationalen Aktienmärkten könnte sogar dazu führen, dass die US-Notenbank ihre Zinsschritte 2019 abschwächt, meint Richard Hodges von Nomura.

Der DAX stieg um 1,4 Prozent auf 11.448 Punkte, der Euro-Stoxx-50 sogar um 1,6 Prozent auf 3.198 Punkte. Allerdings betonten Händler erneut, dass es sich trotz teils hoher Prozentgewinne in Einzelaktien weiter nur um Short-Eindeckungen handele. Nur in wenigen Titeln seien schon langfristig orientierte Schnäppchenkäufer auszumachen. Viel hänge jetzt von den Apple-Zahlen am Donnerstag ab, nachdem Facebook bereits für Erleichterung gesorgt hatte.

Zahlenflut aus Europa überrascht diesmal positiv

Die Zahlenflut aus Europa überraschte klar positiv: So sprangen die Aktien von Kosmetikkonzern L'Oreal in Paris um 6,7 Prozent. Der Umsatz auf vergleichbarer Basis war im dritten Quartal um 7,5 Prozent gestiegen. Damit war das Wachstum nicht nur stärker als erhofft, sondern zugleich das stärkste seit dem vierten Quartal 2007.

Auch bei den Tech-Werten ging es auf ganzer Breite nach oben. Hier hoffte der Markt auf gute Zahlen von Apple am Donnerstag. Im DAX stiegen Infineon um 3,8 Prozent und Wirecard um 4,1 Prozent. Im TecDAX waren die Zahlen von Dialog Semiconductor klar besser und trieben die Aktien um 9,4 Prozent. RIB Software legten nach erhöhtem Umsatzausblick über 8 Prozent zu. Nach den starken Zahlen am Vortag ging es für Aixtron um weitere 7,7 Prozent nach oben.

Airbus stiegen 4,4 Prozent dank starker Zahlen und einem weniger vorsichtigen Ausblick. Gewinn und Umsatz lagen über Erwartung. Mit den leicht reduzierten Auslieferungszielen hatte der Markt schon gerechnet. Grund waren Lieferprobleme von Triebwerksherstellern. Auch Zulieferer und Wartungsunternehmen profitierten von den guten Aussichten für die Luftfahrt: So stiegen unter anderen MTU und in Österreich FACC um jeweils fast 5 Prozent, Rolls-Royce um 3 Prozent.

Bessere Zahlen legte Air France-KLM vor, was die Aktie um 0,8 Prozent trieb. Damit zogen sie auch Lufthansa um 2,6 Prozent nach dem Kursabsturz vom Vortag nach oben.

Positiv überraschte auch Spaniens Telefonriese Telefonica, dessen Aktien um 2,8 Prozent stiegen. Hier lag der Gewinn von über 4 Milliarden Euro deutlich über den Erwartungen, auch der Umsatz war besser. Deutsche Telekom legten um 0,8 Prozent zu, da auch Sprint in den USA starke Daten auswiesen.

Das französische Pharmaunternehmen Sanofi hat vor allem dank hochpreisiger Medikamente im dritten Quartal stärker zugelegt, die Aktien stiegen 4,3 Prozent.

Deutsche Post stellten dagegen im DAX den Tagesverlierer mit einem Minus von 2,1 Prozent. Hier belastete die Netzagentur, die erneute Preiserhöhungen nicht genehmigen wollte. Gewinnmitnahmen gab es dazu in den neuen Aktien der Linde plc mit minus 0,7 Prozent.

===

. Index Schluss- Entwicklung Entwicklung Entwicklung

. stand absolut in % seit

. Jahresbeginn

Europa Euro-Stoxx-50 3.197,51 +50,38 +1,6% -8,8%

. Stoxx-50 2.947,71 +53,37 +1,8% -7,2%

. Stoxx-600 361,61 +6,08 +1,7% -7,1%

Frankfurt XETRA-DAX 11.447,51 +160,12 +1,4% -11,4%

London FTSE-100 London 7.128,10 +92,25 +1,3% -8,5%

Paris CAC-40 Paris 5.093,44 +114,92 +2,3% -4,1%

Amsterdam AEX Amsterdam 518,71 +7,98 +1,6% -4,8%

Athen ATHEX-20 Athen 1.683,67 +15,70 +0,9% -19,2%

Brüssel BEL-20 Bruessel 3.447,07 +50,59 +1,5% -13,3%

Budapest BUX Budapest 37.155,21 +710,49 +1,9% -5,6%

Helsinki OMXH-25 Helsinki 3.960,23 +56,65 +1,5% +1,1%

Istanbul ISE NAT. 30 Istanbul 112.459,25 +286,17 +0,3% -20,2%

Kopenhagen OMXC-20 Kopenhagen 902,39 +12,65 +1,4% -11,9%

Lissabon PSI 20 Lissabon 5.006,85 +23,86 +0,5% -6,6%

Madrid IBEX-35 Madrid 8.893,50 +87,40 +1,0% -11,5%

Mailand FTSE-MIB Mailand 19.050,22 +51,42 +0,3% -13,1%

Moskau RTS Moskau 1.126,21 +20,88 +1,9% -2,4%

Oslo OBX Oslo 825,60 +18,86 +2,3% +11,2%

Prag PX Prag 1.066,61 +16,79 +1,6% -1,1%

Stockholm OMXS-30 Stockholm 1.538,22 +22,22 +1,5% -2,5%

Warschau WIG-20 Warschau 2.151,88 +29,15 +1,4% -12,6%

Wien ATX Wien 3.161,09 +74,22 +2,4% -9,7%

Zürich SMI Zuerich 9.022,16 +167,88 +1,9% -3,8%

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8.30 Uhr Di, 17.34 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1309 -0,30% 1,1346 1,1365 -5,9%

EUR/JPY 127,69 -0,46% 128,42 128,15 -5,6%

EUR/CHF 1,1403 -0,00% 1,1406 1,1406 -2,6%

EUR/GBP 0,8864 -0,71% 0,8924 0,8928 -0,3%

USD/JPY 112,92 -0,15% 113,21 112,77 +0,3%

GBP/USD 1,2757 +0,40% 1,2719 1,2729 -5,6%

Bitcoin

BTC/USD 6.327,41 +0,0% 6.339,84 6.336,37 -53,7%

ANLEIHERENDITEN aktuell Vortag YTD absolut

Deutschland 2 J. -0,62 -0,63 -0,01

Deutschland 10 J. 0,39 0,37 -0,05

USA 2 Jahre 2,87 2,85 0,98

USA 10 Jahre 3,14 3,12 0,73

Japan 2 Jahre -0,12 -0,12 0,02

Japan 10 Jahre 0,12 0,12 0,07

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 66,06 66,18 -0,2% -0,12 +13,8%

Brent/ICE 75,71 75,91 -0,3% -0,20 +19,3%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.215,21 1.222,55 -0,6% -7,35 -6,7%

Silber (Spot) 14,28 14,47 -1,3% -0,19 -15,7%

Platin (Spot) 839,50 835,30 +0,5% +4,20 -9,7%

Kupfer-Future 2,66 2,66 -0,3% -0,01 -20,7%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/raz

(END) Dow Jones Newswires

October 31, 2018 13:11 ET (17:11 GMT)

Nachrichten zu Volkswagen (VW) AG Vz.

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24.04.2019Volkswagen (VW) vz OutperformBernstein Research
23.04.2019Volkswagen (VW) vz OutperformCredit Suisse Group
15.04.2019Volkswagen (VW) vz neutralIndependent Research GmbH
15.04.2019Volkswagen (VW) vz buyUBS AG
12.04.2019Volkswagen (VW) vz buyDeutsche Bank AG
24.04.2019Volkswagen (VW) vz OutperformBernstein Research
23.04.2019Volkswagen (VW) vz OutperformCredit Suisse Group
15.04.2019Volkswagen (VW) vz buyUBS AG
12.04.2019Volkswagen (VW) vz buyDeutsche Bank AG
09.04.2019Volkswagen (VW) vz kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
15.04.2019Volkswagen (VW) vz neutralIndependent Research GmbH
05.04.2019Volkswagen (VW) vz Equal-WeightMorgan Stanley
02.04.2019Volkswagen (VW) vz HoldJefferies & Company Inc.
13.03.2019Volkswagen (VW) vz HaltenIndependent Research GmbH
25.02.2019Volkswagen (VW) vz neutralIndependent Research GmbH
25.02.2019Volkswagen (VW) vz VerkaufenDZ BANK
18.02.2019Volkswagen (VW) vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
31.10.2018Volkswagen (VW) vz VerkaufenDZ BANK
21.08.2018Volkswagen (VW) vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
02.08.2018Volkswagen (VW) vz VerkaufenDZ BANK

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