MÄRKTE EUROPA/Stabilisierung setzt sich fort - Sartorius bricht ein

18.04.24 18:01 Uhr

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Indizes

18.680,2 PKT -46,6 PKT -0,25%

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach dem Abverkauf seit Anfang des Monats haben sich die europäischen Aktienmärkte am Donnerstag auf dem nun erreichten Niveau stabilisiert. Seit dem Rekordhoch Anfang des Monats hat der DAX inzwischen 730 Punkte verloren. Die Risiken, die aktuell auch von dem Nahost-Konflikt ausgehen, scheinen eingepreist zu sein. Nun schauen die Anleger auf die Berichtssaison, und hier hat Sartorius heute enttäuscht, der DAX-Wert verlor mehr als 15 Prozent. Der DAX schloss 0,4 Prozent höher bei 17.837 Punkten, der Euro-Stoxx-50 legte um 0,5 Prozent auf 4.937 Zähler zu.

Mit Blick auf die Sub-Indizes gehörten die europäischen Versorger mit plus 1,5 Prozent zu den Gewinnern, mit dem Rücksetzer im Öl verlor der entsprechende Sektor-Index in Europa 0,4 Prozent. Nach einem etwas mauen Ausblick von TSMC schloss der Sektor der Technologiewerte 0,8 Prozent leichter

Börse ist zur Schaukelbörse geworden

"Wir sehen im Moment eine regelrechte Schaukelbörse", hieß es bei QC Partners. Von den bislang zwölf Handelstagen nach Ostern seien beim DAX sechs positiv ausgefallen und sechs negativ. Nach der zuvor langen Rally suche der DAX weiterhin nach einer klaren Richtung. Möglicherweise könne die Berichtssaison neue Impulse für die zukünftige Richtung am Aktienmarkt liefern.

Positiv wurde der Zwischenbericht von ABB (+6,3%) aufgenommen. Der Gewinn aus dem operativen Geschäft ist stärker gestiegen als erwartet, unter dem Strich fiel der Gewinnrückgang deutlich geringer aus als prognostiziert. Auch der Auftragseingang ist trotz eines Rückgangs besser ausgefallen als vom Unternehmen erwartet. Die Prognose für die operative Marge hat ABB nun leicht nach oben genommen.

Mit Aufschlägen von mehr als 4 Prozent reagierten Deliveroo auf die Geschäftszahlen. Diese bewegten sich zwar nur im Rahmen der Erwartungen, angesichts des schlechten Sektorsentiments und der schwachen Entwicklung reichten sie aber aus, um die Aktie kräftig nach oben zu bewegen. Laut der Citigroup entspricht der Auftragseingang den Erwartungen, während das Bruttotransaktionsvolumen 1 Prozent über der Marktschätzung liege. Der Ausblick auf das laufende Jahr wurde bestätigt.

Es ist ein eher seltenes Ereignis, dass ein DAX-Wert zweistellig abgestraft wird. Die Geschäftszahlen zum ersten Quartal von Sartorius (-15,4%) blieben klar unter den Erwartungen. Zudem belastete der Auftragseingang, der laut Berenberg 10 Prozent unter ihren Erwartungen lag. Das Erreichen der Jahresziele könnte zur Herausforderung werden, hieß es. Die Jahresprognose erschien auch den Analysten der DZ Bank vor allem beim Umsatz eher aggressiv.

Danone mit besserem organischem Wachstum

Danone (+0,9%) hat im ersten Quartal die Umsatzerwartung des Marktes laut Bernstein um 2,9 Prozent geschlagen. Das organische Wachstum sei mit 4,1 Prozent 58 Basispunkte besser als im Konsens erwartet ausgefallen. Die bessere Entwicklung sei vor allem auf das Wassergeschäft zurückzuführen. Der Ausblick wurde bestätigt.

Bei ProSiebenSat.1 wurde die erhoffte Übernahme durch den Großaktionär ausgepreist, der Titel ging 6,7 Prozent tiefer aus dem Handel.

Für Aixtron ging es dagegen 4,4 Prozent nach oben. Grund waren neue Aufträge: Wolfspeed will die Produktionskapazitäten für bestimmte Siliziumkarbid-Wafer ausbauen und hat Aixtron deshalb mehrere Aufträge erteilt. Siliziumkarbid entwickelt sich laut Wolfspeed immer mehr zur bevorzugten Technologie für Elektrofahrzeuge, KI-Rechenzentren, E-Mobility-Lösungen und Ladeinfrastrukturen weltweit.

Die Aktie von Sixt schloss nach einer Hochstufung auf Buy durch die Deutsche Bank knapp 10 Prozent im Plus. Die Analysten erwarten, dass in den nächsten zwölf Monaten das Wachstum zurückkehrt. Gleichzeitig habe Sixt bewiesen, dass der Autovermieter mit Restwertrisiken sehr gut umgehen könne.

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Index Schluss- Entwicklung Entwicklung Entwicklung

. stand absolut in % seit

. Jahresbeginn*

Euro-Stoxx-50 4.936,57 +22,44 +0,5% +9,2%

Stoxx-50 4.335,15 +8,23 +0,2% +5,9%

Stoxx-600 499,70 +1,18 +0,2% +4,3%

XETRA-DAX 17.837,40 +67,38 +0,4% +6,5%

FTSE-100 London 7.877,05 +29,06 +0,4% +1,6%

CAC-40 Paris 8.023,26 +41,75 +0,5% +6,4%

AEX Amsterdam 865,36 +0,01 +0,0% +10,0%

ATHEX-20 Athen 3.351,70 +39,72 +1,2% +7,3%

BEL-20 Bruessel 3.826,58 +32,01 +0,8% +3,2%

BUX Budapest 65.674,41 -441,01 -0,7% +8,3%

OMXH-25 Helsinki 4.400,56 +20,67 +0,5% -2,8%

ISE NAT. 30 Istanbul 10.289,39 +10,35 +0,1% +28,3%

OMXC-20 Kopenhagen 2.595,73 -20,20 -0,8% +13,7%

PSI 20 Lissabon 6.234,41 +93,29 +1,5% -1,1%

IBEX-35 Madrid 10.765,00 +131,10 +1,2% +6,6%

FTSE-MIB Mailand 33.881,50 +248,79 +0,7% +11,0%

OBX Oslo 1.256,33 -5,24 -0,4% +5,2%

PX Prag 1.550,34 +2,80 +0,2% +9,6%

OMXS-30 Stockholm 2.517,69 +12,41 +0,5% +5,0%

WIG-20 Warschau 2.460,99 +28,67 +1,2% +5,0%

ATX Wien 3.538,38 +30,41 +0,9% +2,1%

SMI Zuerich 11.230,43 -1,40 -0,0% +0,8%

*bezogen auf Schlusskurs vom Vortag

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite 2,50 +0,03 -0,07

US-Zehnjahresrendite 4,64 +0,05 +0,76

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:00 Uhr Mi, 17:20 % YTD

EUR/USD 1,0661 -0,1% 1,0680 1,0638 -3,5%

EUR/JPY 164,82 +0,1% 164,80 164,52 +5,9%

EUR/CHF 0,9717 -0,0% 0,9718 0,9707 +4,7%

EUR/GBP 0,8553 -0,2% 0,8564 0,8545 -1,4%

USD/JPY 154,61 +0,2% 154,29 154,65 +9,7%

GBP/USD 1,2464 +0,1% 1,2472 1,2450 -2,0%

USD/CNH (Offshore) 7,2505 +0,1% 7,2449 7,2540 +1,8%

Bitcoin

BTC/USD 63.537,06 +3,6% 61.189,73 61.009,59 +45,9%

ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 82,65 82,69 -0,0% -0,04 +13,8%

Brent/ICE 87,04 87,29 -0,3% -0,25 +13,6%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 32,15 31,90 +0,8% +0,25 -13,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.384,09 2.360,99 +1,0% +23,10 +15,6%

Silber (Spot) 28,36 28,28 +0,3% +0,08 +19,3%

Platin (Spot) 946,38 943,00 +0,4% +3,38 -4,6%

Kupfer-Future 4,43 4,34 +2,1% +0,09 +13,3%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/cln

(END) Dow Jones Newswires

April 18, 2024 12:02 ET (16:02 GMT)

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