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24.04.2019 09:42
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MÄRKTE EUROPA/Wenig verändert - Wirecard und SAP sehr fest

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FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börse sind am Mittwoch wenig verändert in den Handel gestartet. Auf der einen Seite sind die Kurse an der Wall Street auf neue Rekordhochs gestiegen, auf der anderen Seite geht es an den asiatischen Börsen mit den Notierungen überwiegend nach unten. "Der Markt wartet auf neue Impulse von der Berichtssaison", so ein Händler. Hier stehen am Mittwoch unter anderem die Zahlen von SAP, STMicro und der Credit Suisse im Blick. Daneben könnte der ifo-Geschäftsklima-Index die Märkte beeinflussen, erwartet wird ein weiterer Anstieg auf 99,9 von 99,6.

Der DAX steigt 0,1 Prozent auf 12.243 Punkte, bei 12.255,30 hat er ein neues Jahreshoch markiert. Der Euro-Stoxx-50 gibt dagegen um 0,1 Prozent auf 3.499 nach. Für das Wirecard-Papier geht es 8,7 Prozent nach oben. Der DAX-Konzern hat mit dem japanischen Softbank-Konzern eine strategische Partnerschaft abgeschlossen. Softbank steigt dabei mit 900 Millionen Euro über eine Wandelanleihe bei Wirecard ein, was am Markt als Vertrauensbeweis für das angeschlagene Münchener Unternehmen gewertet wird. Am Donnerstag veröffentlicht Wirecard Geschäftszahlen.

DWS und UBS sprechen über eine Fusion

Nach starken Zahlen rücken SAP um 6,1 Prozent vor. "Die Entwicklung ist deutlich besser als erwartet", sagt der Marktteilnehmer. Auch der Margen-Ausblick sei positiv. Nach Einschätzung der Citigroup befinde sich die Umstrukturierung von SAP auf gutem Weg. Die als aktivistischer Investor bekannte Elliott, die an SAP beteiligt ist, hält eine Verdoppelung des Gewinns je Aktie bis 2023 für möglich.

Für Credit Suisse geht es 2,3 Prozent nach oben. "Die Zahlen liegen deutlich über den Erwartungen, und das überrascht bei dem Umfeld positiv", sagt ein Händler. Besonders der Bereich "Global Markets" habe unerwartet gut abgeschnitten. Der Bankensektor insgesamt profitiert indes nicht von den Zahlen: dieser gibt um 0,3 Prozent nach.

Positiv beurteilen Marktteilnehmer angebliche Fusionsgespräche zwischen den Vermögensverwaltungssparten der Deutschen Bank (DWS) und der Schweizer UBS. Allerdings heißt es auch, es gebe keine Garantie für einen erfolgreichen Abschluss der Gespräche. Es gibt aber auch andere Interessenten für die DWS. Angeblich soll die Allianz ein Gebot geprüft haben. DWS gewinnen 1,2 Prozent, während es für die UBS 1 Prozent nach oben geht. Deutsche Bank geben dagegen um 0,5 Prozent nach.

Volvo gewinnen 1,4 Prozent. "Die Zahlen sind gut", sagt ein Marktteilnehmer. Der Nettogewinn liege deutlich über den Erwartungen. Volvo hat im ersten Quartal 10,62 Milliarden Kronen verdient, fast 30 Prozent mehr als erwartet. Die Margen stiegen deutlich. Besonders in China habe sich das Geschäft besser entwickelt als erwartet. Für den Autosektor insgesamt geht es indes nach einer Gewinnwarnung von Nissan um 1,1 Prozent nach unten.

Novartis hebt die Gewinnprognose an

Akzo Nobel verlieren 2,8 Prozent. Das operative Ergebnis ist zwar um 9 Prozent auf 163 Millionen Euro gestiegen. Die Analysten hätten allerdings 176 Millionen erwartet, heißt es am Markt. Novartis steigen dagegen nach guten Zahlen und einer Anhebung der Gewinnprognose um 2 Prozent.

Vinci gewinnen 0,8 Prozent. "Der Umsatzanstieg ist stark", sagt der Händler. In den drei Monaten per Ende März stieg der Umsatz auf 9,7 Milliarden Euro, von 8,85 Milliarden im gleichen Vorjahresquartal. Den Ausblick hat das Unternehmen bekräftigt.

Deutz gewinnen 4,3 Prozent. Der Konzern hat im ersten Quartal sowohl das operative Ergebnis als auch die Marge deutlich gesteigert. "Das dürfte den etwas niedrigeren Auftragseingang in den Hintergrund drängen", sagt ein Händler. Den Ausblick hat Deutz bekräftigt.

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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 3.501,11 -0,08 -2,74 16,65

Stoxx-50 3.183,05 -0,08 -2,60 15,33

DAX 12.249,54 0,11 14,03 16,01

MDAX 26.055,60 0,07 17,13 20,69

TecDAX 2.884,91 1,78 50,50 17,74

SDAX 11.736,66 0,11 13,40 23,42

FTSE 7.489,10 -0,45 -33,97 11,82

CAC 5.582,90 -0,16 -8,78 18,01

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD

Dt. Zehnjahresrendite 0,03 -0,01 -0,21

US-Zehnjahresrendite 2,55 -0,02 -0,13

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:21 Di, 17:08 % YTD

EUR/USD 1,1212 -0,09% 1,1205 1,1206 -2,2%

EUR/JPY 125,39 -0,13% 125,28 125,40 -0,3%

EUR/CHF 1,1433 -0,16% 1,1430 1,1448 +1,6%

EUR/GBP 0,8672 -0,08% 0,8671 0,8657 -3,7%

USD/JPY 111,83 -0,04% 111,80 111,90 +2,0%

GBP/USD 1,2929 -0,03% 1,2922 1,2944 +1,3%

Bitcoin

BTC/USD 5.536,76 -0,59% 5.605,63 5.573,14 +48,9%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 65,85 66,30 -0,7% -0,45 +40,3%

Brent/ICE 74,07 74,51 -0,6% -0,44 +34,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.270,24 1.272,40 -0,2% -2,17 -1,0%

Silber (Spot) 14,82 14,83 -0,1% -0,01 -4,4%

Platin (Spot) 888,86 887,00 +0,2% +1,86 +11,6%

Kupfer-Future 2,90 2,89 +0,2% +0,01 +9,9%

===

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/raz

(END) Dow Jones Newswires

April 24, 2019 03:43 ET (07:43 GMT)

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