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16.04.2018 18:02
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MÄRKTE EUROPA/Zurückhaltender Wochenstart - WPP brechen ein

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Von Manuel Priego-Thimmel

FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen sind mit leichten Verlusten in die neue Woche gestartet. Jüngste US-Daten fielen durchwachsen aus und lieferten zumindest keinen Kaufgrund. Während die US-Einzelhandelsumsätze im März mit 0,6 Prozent klar über der Prognose von 0,3 Prozent ausfielen, blieb der Empire State Index mit 15,8 Punkten für April unter der Schätzung von 19,1. Die Daten reihten sich damit ein in die Serie zuletzt gemischt ausgefallener Daten, die eine Verlangsamung der Weltwirtschaft andeuten.

Der DAX verlor 0,4 Prozent auf 12.391 Punkte, der Euro-Stoxx-50 büßte 0,2 Prozent auf 3.441 Punkte ein. Die Furcht vor einer direkten Konfrontation zwischen den USA und Russland in Syrien hat sich zwar als unbegründet herausgestellt. Im Handel war dennoch von einer abwartenden Haltung die Rede. Nach der Ankündigung neuer US-Sanktionen ging es für die Moskauer Börse allerdings kräftiger nach unten - dort gaben die Kurse um 1,8 Prozent nach.

Sorrell schmeißt bei WPP das Handtuch

Die Aktien der größten Werbeagentur der Welt, der britischen WPP, fielen um 6,5 Prozent. Hier ist der langjährige Vorstandschef Martin Sorrell zurückgetreten, ein Nachfolger wurde noch nicht benannt. N+1 Singer sieht die Gefahr einer Aufspaltung von WPP, was den Abgang von Mitarbeitern und Klienten zur Folge hätte. Das Management müsse nun zügig handeln, um der Unsicherheit entgegen zu wirken.

Wie Barclays anmerkte, markiert das Aus von Sorrell das Ende einer Ära. Auch wenn sich die Aktie zuletzt schwächer entwickelt habe, so verringere das nicht die Verdienste, die sich Sorrell seit der Gründung von WPP vor 33 Jahren erworben habe. Sorrell stand schon längerem in der Kritik und verlässt nun das Unternehmen nach Vorwürfen persönlichen Fehlverhaltens.

Whitbread reagierten mit Aufschlägen von 7,2 Prozent auf den Einstieg des aktivistischen Investors Elliott. Elliott hat sich mit mehr als 6 Prozent an dem Restaurant- und Hotel-Betreiber beteiligt. Mit dem Einstieg werden laut CMC Markets die Rufe für eine Aufspaltung von Costa Coffee und Premier Inn in zwei unabhängige Unternehmen wieder lauter. Einige Anleger glauben, dass ein Demerger die Bewertung heben würde.

Volkswagen büßten im DAX 2,9 Prozent ein. Im Handel war von Gewinnmitnahmen nach der starken Entwicklung in der vergangenen Woche die Rede. Die Nachricht, dass VW eine vollständige Übernahme von Navistar in Erwägung zieht, spielte für die Kursfindung nur eine untergeordnete Rolle. Lufthansa erholten sich dagegen um 1,6 Prozent - hier war im Handel von einer technischen Erholung die Rede.

Software nach Zahlen unter Druck

Im TecDAX fielen Software AG nach uneinheitlichen Geschäftszahlen um 6,1 Prozent. Umsatz und Gewinn im ersten Quartal lagen deutlich unter den Erwartungen. Auf der anderen Seite wuchs das Geschäft mit der Cloud aber schneller als erwartet, auch wenn es die Verluste im "klassischen" Software-Geschäft noch nicht wett machte. Die Analysten der Commerzbank zeigten sich entspannt und bestätigten trotz des schwachen Starts in das neue Jahr ihre "Halten"-Empfehlung.

Bei Carl Zeiss Meditec senkte HSBC die Empfehlung auf "Halten", was die Aktien um 1,3 Prozent drückte. Mit einem Aktienrückkaufprogramm zogen Rocket Internet um 1,7 Prozent auf 25,30 Euro an. Das Unternehmen will mehr als 15 Millionen Aktien für 24 Euro das Stück zurückkaufen. Die Annahmefrist für das öffentliche Aktienrückkaufangebot beginnt am 17. April und endet am 2. Mai um Mitternacht. Damit wird zunächst praktisch ein Boden in die Aktie eingezogen.

Scout24 markierten ein neues Allzeithoch. Mit 41,16 Euro haben sie das bisherige Rekordhoch von 41 Euro vom 10. August 2016 nun überwunden. Damit ist die Aktie nun per Definition im Hausse-Modus. Die Index-Analysten der Commerzbank sehen gute Chancen für einen außerordentlichen Aufstieg in den MDAX im Juni. Im März waren Scout24 noch knapp gescheitert. Auch Delivery Hero könnten in den MDAX aufsteigen. Als mögliche Absteiger nennt das Haus Stada wegen der Kündigung der Mitgliedschaft im Prime Segment und die Deutsche Pfandbriefbank.

===

. Index Schluss- Entwicklung Entwicklung Entwicklung

. stand absolut in % seit

. Jahresbeginn

Europa Euro-Stoxx-50 3.441,04 -6,96 -0,2% -1,8%

. Stoxx-50 3.025,12 -17,54 -0,6% -4,8%

. Stoxx-600 377,74 -1,46 -0,4% -2,9%

Frankfurt XETRA-DAX 12.391,41 -50,99 -0,4% -4,1%

London FTSE-100 London 7.198,20 -66,36 -0,9% -5,5%

Paris CAC-40 Paris 5.312,96 -2,06 -0,0% +0,0%

Amsterdam AEX Amsterdam 546,62 -1,42 -0,3% +0,4%

Athen ATHEX-20 Athen 2.114,26 +13,14 +0,6% +1,5%

Brüssel BEL-20 Bruessel 3.868,18 -20,13 -0,5% -2,8%

Budapest BUX Budapest 38.296,28 -55,37 -0,1% -2,8%

Helsinki OMXH-25 Helsinki 4.009,05 -12,63 -0,3% +2,3%

Istanbul ISE NAT. 30 Istanbul 135.226,84 +1154,93 +0,9% -4,1%

Kopenhagen OMXC-20 Kopenhagen 966,55 -1,51 -0,2% -5,6%

Lissabon PSI 20 Lissabon 5.477,58 -23,61 -0,4% +1,2%

Madrid IBEX-35 Madrid 9.766,10 -1,20 -0,0% -2,8%

Mailand FTSE-MIB Mailand 23.329,31 -1,01 -0,0% +6,8%

Moskau RTS Moskau 1.084,93 -19,58 -1,8% -6,0%

Oslo OBX Oslo 770,74 -2,00 -0,3% +3,8%

Prag PX Prag 1.136,60 +2,33 +0,2% +5,4%

Stockholm OMXS-30 Stockholm 1.526,27 -0,39 -0,0% -3,2%

Warschau WIG-20 Warschau 2.300,20 -10,12 -0,4% -6,5%

Wien ATX Wien 3.415,54 -1,49 -0,0% -0,1%

Zürich SMI Zuerich 8.726,54 -49,63 -0,6% -7,0%

DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 7.53 Uhr Do, 17.38 Uhr % YTD

EUR/USD 1,2369 +0,30% 1,2330 1,2319 +3,0%

EUR/JPY 132,69 +0,06% 132,17 132,23 -1,9%

EUR/CHF 1,1873 -0,00% 1,1878 1,1862 +1,4%

EUR/GBP 0,8634 -0,29% 0,8654 1,1552 -2,9%

USD/JPY 107,27 -0,24% 107,19 107,35 -4,8%

GBP/USD 1,4326 +0,58% 1,4248 1,4231 +6,0%

Bitcoin

BTC/USD 7.992,48 -3,4% 8.053,75 7.591,63 -41,5%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 66,37 67,39 -1,5% -1,02 +10,1%

Brent/ICE 71,68 72,58 -1,2% -0,90 +9,4%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.347,40 1.345,43 +0,1% +1,97 +3,4%

Silber (Spot) 16,71 16,66 +0,3% +0,05 -1,3%

Platin (Spot) 928,75 930,90 -0,2% -2,15 -0,1%

Kupfer-Future 3,11 3,07 +1,2% +0,04 -6,3%

===

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/ros

(END) Dow Jones Newswires

April 16, 2018 12:03 ET (16:03 GMT)

Nachrichten zu Volkswagen (VW) AG Vz.

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07.12.2018Volkswagen (VW) vz buyKepler Cheuvreux
06.12.2018Volkswagen (VW) vz OutperformCredit Suisse Group
06.12.2018Volkswagen (VW) vz kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
06.12.2018Volkswagen (VW) vz Equal-WeightMorgan Stanley
30.11.2018Volkswagen (VW) vz buyHSBC
07.12.2018Volkswagen (VW) vz buyKepler Cheuvreux
06.12.2018Volkswagen (VW) vz OutperformCredit Suisse Group
06.12.2018Volkswagen (VW) vz kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
30.11.2018Volkswagen (VW) vz buyHSBC
28.11.2018Volkswagen (VW) vz overweightBarclays Capital
06.12.2018Volkswagen (VW) vz Equal-WeightMorgan Stanley
20.11.2018Volkswagen (VW) vz Equal-WeightMorgan Stanley
20.11.2018Volkswagen (VW) vz HaltenIndependent Research GmbH
12.11.2018Volkswagen (VW) vz Equal-WeightMorgan Stanley
02.11.2018Volkswagen (VW) vz Neutralequinet AG
31.10.2018Volkswagen (VW) vz VerkaufenDZ BANK
21.08.2018Volkswagen (VW) vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
02.08.2018Volkswagen (VW) vz VerkaufenDZ BANK
19.06.2018Volkswagen (VW) vz KaufDZ BANK
30.04.2018Volkswagen (VW) vz VerkaufenDZ BANK

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