MÄRKTE USA/Behauptet - Nvidia wieder schwächer

24.06.24 15:44 Uhr

NEW YORK (Dow Jones)--Zum Start in die neue Börsenwoche zeigt sich die Wall Street kaum verändert. Im frühen Geschäft steigt der Dow-Jones-Index um 0,2 Prozent auf 39.217 Punkte, der S&P-500 stagniert und Nasdaq-Coposite büßt 0,2 Prozent ein. Neue Impulse für den breiten Markt sind nach dem Verfall von Optionen und Futures auf Indizes und Einzelaktien zum Wochenschluss zunächst nicht in Sicht. Inwieweit die bislang treibenden Themen Künstliche Intelligenz und Zinssenkungen durch die US-Notenbank für kurzfristig weiter steigende Kurse sorgen können, wird kontrovers diskutiert. Die erst am Freitag anstehenden neuen Preisdaten, die die Spekulation über den Zeitpunkt einer ersten US-Zinssenkung anheizen könnten, dürften die nächsten Impulse setzen.

Zu den Optimistinnen am Markt zählt Marktstrategin Emily Bowersock Hill von Bowersock Capital Partners. "Der Aufwärtstrend des Aktienmarktes wird sich wahrscheinlich zumindest kurzfristig fortsetzen. Die Inflationsdaten werden den Markt wahrscheinlich weiterhin positiv überraschen und der Fed ermöglichen, die geplante einmalige Zinssenkung durchzuführen", sagt sie. Andere Stimmen warnen indes vor einer möglichen Abwärtskorrektur im heiß gelaufenen Technologiesektor. Denn irgendwann müsse der KI-Boom den Beweis antreten, dass er die Gewinne der Unternehmen auf breiter Basis beflügele, so eine Stimme aus dem Handel.

Als Alarmsignal gilt die Abwärtstendenz bei Nvidia, nachdem die Aktie von ihrem Rekordhoch kommend an den beiden vorherigen Handelstagen jeweils über 3 Prozent eingebüßt hat. Das schürt Sorgen vor einem möglichen Nachlassen des KI-Hypes - nicht nur bei Nvidia. Aktuell geht es für den Kurs um weitere 2,3 Prozent südwärts.

Hoffnung auf Einigung zwischen China und EU

Nach den moderaten Verlusten der Rentenrenditen zum Wochenschluss stagnieren diese nun. Am Zinsterminmarkt wird eine Zinssenkung im September weiterhin mit einer rund 66-prozentigen Wahrscheinlichkeit eingepreist.

Der Dollar neigt angesichts eines anziehenden Euro zur Schwäche, der Dollarindex verliert 0,3 Prozent. Gestützt wird die europäische Gemeinschaftswährung von der Hoffnung, dass ein Handelskrieg zwischen China und der EU noch abgewendet werden kann. Im Handel verweist man auf die Gespräche zwischen beiden Seiten über die geplanten Strafzölle.

Die Erdölpreise zeigen sich mit leichten Abschlägen. "Die Ölpreisrally scheint an Dynamik zu verlieren", heißt es bei der ING. "Trotzdem bleiben wir dem Ölmarkt gegenüber unterstützend, da das Defizit im dritten Quartal das Ölgleichgewicht voraussichtlich verschärfen wird." im Handel spricht man von einer Konsolidierung der zweiwöchigen Aufwärtsbewegung.

Boeing von schlechten Nachrichten nicht bewegt

Boeing steigen nach vorbörslichen Verlusten um 0,4 Prozent. Laut einem Bericht will die Staatsanwaltsschaft dem Justizministerium empfehlen, den Flugzeughersteller im Zusammenhang mit zwei tödlichen 737-Max-Abstürzen im Oktober 2018 und März 2019 strafrechtlich zu belangen.

Auch Apple (+0,1%) zeigen sich bislang unauffällig. Der iPhone-Hersteller hat zum einen laut dem Wall Street Journal Gespräche mit Meta Platforms über die Integration von deren generativem KI-Modell in Apple Intelligence geführt. Zum anderen hat die EU mitgeteilt, dass Apples Regeln für den App Store möglicherweise gegen das EU-Gesetz für digitale Märkte verstoßen.

UPS (+0,6%) zeigen sich wenig bewegt von der Nachricht, ihr Frachtvermittlungsgeschäft an RXO für etwa 1 Milliarde Dollar zu verkaufen. Das ist weniger als UPS 2015 dafür bezahlt hatte. RXO haussieren um 14,9 Prozent.

Under Armour legt gegen Zahlung von 434 Millionen Dollar einen jahrelangen Rechtsstreit bei. Dabei ging es darum, dass Mitbegründer Kevin Plank die Investoren getäuscht haben soll. Under Armour kommen um gut 2,9 Prozent zurück.

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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 39.217,42 +0,2% 67,09 +4,1%

S&P-500 5.462,75 -0,0% -1,87 +14,5%

Nasdaq-Comp. 17.660,51 -0,2% -28,85 +17,7%

Nasdaq-100 19.659,06 -0,2% -41,37 +16,8%

US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 4,74 +0,4 4,73 31,8

5 Jahre 4,27 -0,1 4,27 27,4

7 Jahre 4,26 -0,1 4,26 28,5

10 Jahre 4,25 +0,2 4,25 37,5

30 Jahre 4,39 -0,5 4,40 42,3

DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 8:18 Fr, 17:20 % YTD

EUR/USD 1,0739 +0,4% 1,0702 1,0685 -2,8%

EUR/JPY 171,15 +0,2% 170,97 170,46 +10,0%

EUR/CHF 0,9589 +0,3% 0,9564 0,9555 +3,3%

EUR/GBP 0,8469 +0,1% 0,8462 0,8460 -2,4%

USD/JPY 159,38 -0,2% 159,76 159,55 +13,1%

GBP/USD 1,2680 +0,3% 1,2648 1,2629 -0,3%

USD/CNH (Offshore) 7,2772 -0,2% 7,2878 7,2916 +2,2%

Bitcoin

BTC/USD 61.318,95 -3,9% 62.284,49 64.024,45 +40,8%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 80,64 80,73 -0,1% -0,09 +12,5%

Brent/ICE 84,79 85,24 -0,5% -0,45 +11,3%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 34,055 33,95 +0,3% +0,10 +6,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.332,65 2.322,05 +0,5% +10,60 +13,1%

Silber (Spot) 29,70 29,54 +0,5% +0,15 +24,9%

Platin (Spot) 1.004,09 996,18 +0,8% +7,91 +1,2%

Kupfer-Future 4,42 4,44 -0,4% -0,02 +12,7%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/cln

(END) Dow Jones Newswires

June 24, 2024 09:45 ET (13:45 GMT)

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24.02.2017NVIDIA UnderperformBMO Capital Markets
23.02.2017NVIDIA ReduceInstinet
14.01.2016NVIDIA UnderweightBarclays Capital
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