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19.09.2019 14:52
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MÄRKTE USA/Börsen nach diffusem Fed-Ausblick knapp behauptet erwartet

NEW YORK (Dow Jones)--Mit kleinen Abgaben wird die Wall Street am Donnerstag zum Start erwartet. Am Tag nach der Fed-Entscheidung verdauen die Anleger nochmals die Aussagen. Fed-Chef Jerome Powell hat angedeutet, dass es weniger Sicherheit über den Zinspfad gebe als noch im Juli. Die Entscheidungen müssten Sitzung für Sitzung getroffen werden. Hinzu kommt, dass die Notenbanker bei der Zinssenkung um 25 Basispunkte und beim Zinsausblick geteilter Meinung sind. Ein deutliches Bekenntnis zu weiteren Lockerungsmaßnahmen gab es nicht.

Investoren hatten sich eine stärkere Indikation für die künftigen Aktionen der Währungshüter erhofft, wie Chefmarktanalyst Michael Hewson von CMC Markets sagt. Die Unsicherheit sei angesichts des Handelskriegs, des Brexits und der Irankrise ohnehin groß: "Wir sind nicht wirklich weiter als vor 24 Stunden", so Hewson.

In dieser Lage könnte etwas Orientierung von Konjunkturdaten kommen. Der Philadelphia-Fed-Index und die wöchentlichen Daten zum Arbeitsmarkt fielen etwas besser aus als erwartet, die Leistungsbilanz entsprach den Erwartungen. Nach Handelsstart folgen Daten zum Immobilienmarkt und der Index der Frühindikatoren.

Ölpreis steigt - Saudis müssen importieren

Die starken Schwankungen im Ölpreis setzen sich fort. Nach der Schwäche am Vortag geht es nun nach oben. Hintergrund ist ein Bericht des Wall Street Journal, wonach die saudische Ölgesellschaft Aramco verarbeitete Ölprodukte wie Diesel und Benzin für den heimischen Konsum nachfragt, um Rohöl für den Export anbieten zu können. Außerdem soll Saudi-Arabien Irak nach 20 Millionen Barrel Öl gefragt haben. "Die Saudis versuchen verzweifelt den Eindruck zu erwecken, dass sie zuverlässige Exporteure von Öl für die Kunden weltweit sind", sagt Marktexperte Bjarne Schieldrop von SEB Markets. Das Land tue was es könne, um die Exporte aufrecht zu erhalten. Der Preis für die US-Sorte WTI steigt um 2,1 Prozent auf 59,35 Dollar, Brent verteuert sich um 2,7 Prozent auf 65,33 Dollar.

Am Devisenmarkt fällt der Dollar nach den Gewinnen, die er am Vortag mit der Fed-Entscheidung eingeheimst hatte. Offenbar hatten einige Teilnehmer mit stärkeren Lockerungssignalen gerechnet, nun kommt es zu einer Gegenbewegung. Gegenwärtig steht der Euro bei 1,1060 Dollar nach 1,1030 Dollar am Vorabend. Daneben steht eine Reihe von Zinsentscheidungen im Blick. Die japanische Notenbank ließ ihre Geldpolitik unverändert, was dem Yen Auftrieb verleiht. Auch der Franken profitiert davon, dass die Schweizerische Nationalbank die Füße stillhielt. Die norwegische Krone reagiert volatil auf eine Zinsanhebung, tendiert aktuell aber wie zuvor. Das britische Pfund erholte sich leicht nach dem von der Bank of England unverändert belassenen Leitzins, hatte aber im Vorfeld deutlich nachgegeben.

Der Goldpreis erholt sich von den Verlusten am Mittwoch, als die Entscheidung der US-Notenbank ihn unter Druck brachte. Aktuell steigt die Feinunze um 0,4 Prozent auf 1.500 Dollar und bewegt sich damit wie seit knapp zwei Wochen um die 1.500er-Marke.

US-Anleihen setzen ihren Anstieg fort. Die Zehnjahresrendite fällt im Gegenzug um 2,2 Prozent auf 1,77 Prozent.

Microsoft legen zu

Microsoft steigen vorbörslich um 1,2 Prozent mit der Ankündigung einer 11 Prozent höheren Quartalsdividende und dem Rückkauf von eigenen Aktien im Volumen von bis zu 40 Milliarden US-Dollar. Es ist das dritte Mal, dass das Board des Konzerns ein Rückkaufprogramm dieser Größe genehmigt hat.

Für die noch nicht aktiven Cisco-Aktien ging es nachbörslich um ein halbes Prozent nach unten. Das Unternehmen hatte angekündigt, den Cloud-Spezialisten Datadog zu übernehmen, der gerade im Begriff ist, an die Börse zu kommen. Cisco bot dafür zwar mehr als die 7 Milliarden Dollar an, die Datadog bei seinem Börsengang anstrebt, das Unternehmen lehnte die Offerte laut informierten Personen aber ab und will den Börsengang durchziehen.

Für die Aktie des Stahlherstellers U.S. Steel geht es um 10,4 Prozent abwärts. U.S. Steel hat die Prognose für die Auslieferungen im laufenden Jahr erneut gesenkt.

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US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 1,74 -1,6 1,75 53,6

5 Jahre 1,65 -2,5 1,68 -27,3

7 Jahre 1,73 -2,7 1,76 -51,9

10 Jahre 1,77 -2,2 1,80 -67,0

30 Jahre 2,22 -2,7 2,24 -85,0

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 7:35 Uhr Mi, 17:26 % YTD

EUR/USD 1,1066 +0,30% 1,1040 1,1063 -3,5%

EUR/JPY 119,50 -0,08% 119,09 119,69 -5,0%

EUR/CHF 1,0976 -0,17% 1,0998 1,1002 -2,5%

EUR/GBP 0,8876 +0,35% 0,8851 0,8862 -1,4%

USD/JPY 107,99 -0,39% 107,87 108,19 -1,5%

GBP/USD 1,2468 -0,05% 1,2474 1,2484 -2,3%

USD/CNY 7,0944 +0,12% 7,103 7,0860 +3,1%

Bitcoin

BTC/USD 9.863,34 -3,17% 9.868,82 10.158,94 +165,2%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 59,35 58,11 +2,1% 1,24 +23,5%

Brent/ICE 65,33 63,60 +2,7% 1,73 +18,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.499,57 1.494,00 +0,4% +5,57 +16,9%

Silber (Spot) 17,79 17,78 +0,1% +0,01 +14,8%

Platin (Spot) 934,12 932,50 +0,2% +1,62 +17,3%

Kupfer-Future 2,59 2,60 -0,3% -0,01 -2,1%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/err

(END) Dow Jones Newswires

September 19, 2019 08:53 ET (12:53 GMT)

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