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13.07.2018 18:28
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MÄRKTE USA/Dow wieder über 25.000 Punkten - Banken mit Licht und Schatten

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NEW YORK (Dow Jones)--Die Wall Street rafft sich am Freitag bis zum Mittag (Ortszeit) zu moderaten Gewinnen auf - der Dow springt wieder über die Marke von 25.000 Punkten. Damit marschieren die US-Börsen Richtung ordentlicher Wochenaufschläge. Die Hoffnung auf eine Verhandlungslösung im Handelsstreit zwischen den USA und China stützt die Börsen noch etwas. Allerdings hat sich der Handelsüberschuss Chinas im Juni unerwartet stark ausgeweitet, was eine Verhandlungslösung nicht einfacher machen dürfte. Eine Reaktion aus dem Weißen Haus gibt es zu den neuen Daten noch nicht. Der Dow-Jones-Index gewinnt 0,4 Prozent auf 25.019 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite legen um jeweils 0,2 Prozent zu. Letzterer hat erneut ein Allzeithoch markiert.

"Wir sind insgesamt für den Markt sehr positiv eingestellt. Das 20-prozentige Ergebniswachstum, welches wir für das Quartal erwarten, sollte Aktien fundamental stützen. Während Finanzkonzerne übergeordnet einen positiv Ausblick aufweisen, fallen die Geschäftszahlen des Tages eher durchwachsen aus und das Sektorwachstum dürfte möglicherweise im Quartal unter dem des S&P-500 bleiben", sagt Marktstratege Anthony Saglimbene von Ameriprise Financial mit Blick auf die aktuellen Geschäftszahlen von JP Morgan, Wells Fargo und Citigroup.

Mikrodaten wichtiger als Markrodaten

Wenig Unterstützung kommt von der Konjunkturseite: Die Verbraucherstimmung in den USA hat sich Anfang Juli deutlicher als erwartet eingetrübt. Dagegen stieg aber der Index der Erwartungen leicht, während die Inflationserwartungen sanken. Letzteres deckt sich mit den Importpreisen. Denn der Inflationsdruck von der Importseite hat in den USA im Juni wegen gesunkener Öleinfuhrpreise abgenommen, während Volkswirte eine Stagnation auf Monatssicht prognostiziert hatten.

Das Hauptaugenmerk ruht eindeutig auf den Geschäftszahlen im Finanzsektor. Diese fielen teilweise schwächer als vom Markt erwartet aus. Am Montag folgen Bank of America, am Dienstag Goldman Sachs und am Mittwoch Morgan Stanley. Am ehesten überzeugen kann JP Morgan, auch wenn Analysten bei einigen Aspekten Grund zum Tadel finden. Die Großbank hat den Gewinn im zweiten Quartal kräftig gesteigert und die Markterwartungen übertroffen. Eine gute Konjunktur, vor allem im Inland, steigende Zinsen und niedrigere Steuern haben der Bank zu einer kräftigen Gewinnsteigerung verholfen. Nach anfänglichen Abgaben steigt der Kurs nun um 0,1 Prozent.

Citigroup geben nach Bekanntgabe der Zweitquartalszahlen um 2,1 Prozent nach. Der Gewinn je Aktie ist zwar über der Schätzung ausgefallen. Die Einnahmen stiegen allerdings einen Tick schwächer als vorausgesagt. Außerdem gehe die Gewinnentwicklung ganz entscheidend auf die Steuerquote zurück, moniert ein Händler. Wenig Positives wissen Händler über den Geschäftsausweis von Wells Fargo zu berichten, für die Titel geht es um 2,0 Prozent nach unten. Die Bank hat im zweiten Quartal unerwartet wenig verdient. Der Finanzkonzern hat immer noch mit regulatorischen Problemen zu kämpfen. Der Bankensektor im S&P-500 zählt mit einem Abschlag von 1,1 Prozent zu den Branchenschlusslichtern.

Aktie von AT&T mit Berufung bei Time Warner unter Druck

Die Aktie von AT&T verliert 2,1 Prozent. Das US-Justizministerium hat Berufung gegen die Übernahme von Time Warner durch AT&T eingelegt. Die Regierung hatte sich das Recht vorbehalten, die Gerichtsentscheidung vom Juni anzufechten und somit das zusammengeschlossene Unternehmen wieder aufzuspalten. Für die Papiere von Johnson & Johnson geht es 1,1 Prozent abwärts, nachdem ein Gericht den Konsumgüterkonzern wegen einem mutmaßlich krebserregenden Babypuder zu einer Strafzahlung von 4,69 Milliarden Dollar verurteilt hat. Advaxis springen um 16,8 Prozentz nach oben. Die Gesundheitsbehörde FDA erlaubt dem Pharmaunternehmen die Wiederaufnahme von klinischen Studien zu einem wichtigen Medikament.

Ölpreise bleiben unter Druck

Die Ölpreise zeigen sich volatil. Nach zwischenzeitlichen Abgaben geht es nun nach oben - WTI wird wieder über der Marke von 70 Dollar gehandelt. Händler tun sich aktuell schwer, die Nachrichtenlage einzupreisen. Trotz einem steigenden Angebot aus Libyen kämpfen einige Förderländer weiterhin mit Lieferschwierigkeiten. Der Preis für ein Barrel US-Leichtöl der Sorte WTI gewinnt 0,5 Prozent auf 70,68 Dollar, Nordseeöl der Sorte Brent verteuert sich um 0,9 Prozent auf 75,12 Dollar.

Der Dollar zeigt den fünften Tag in Folge Stärke, der ICE-Dollarindex legt um 0,2 Prozent zu. Zum japanischen Yen klettert der Greenback erneut auf den höchsten Stand seit sechs Monaten. Stützend wirken weiter die starke US-Konjunktur und die Hoffnung auf eine mögliche Entspannung im Handelsstreit. ING-Analyst Viraj Patel hält es aber gleichwohl für möglich, dass die Liebe der Anleger zum Dollar abrupt endet. Anleger hätten bislang wohl die relativ schwachen Verbraucherpreisdaten ignoriert und auch verdrängt, dass die USA letztlich nicht immun gegen die Folgen eines weltweiten Handelsstreits seien, meint er. Der Euro bewegt sich auf Tagessicht kaum. Das Pfund erholt sich derweil von seinem "Trump-Rücksetzer". Der US-Präsident hatte vor einem weichen "Brexit" gewarnt, ein solcher zerstöre jedes potenzielle Handelsabkommen zwischen den USA und Großbritannien.

Der Goldpreis gibt einen Teil der Vortagesgewinne wieder ab und verliert 0,4 Prozent auf 1.242 Dollar. Sollte die Marke von 1.240 Dollar nachhaltig unterschritten werden, drohe ein Rückfall bis auf 1.200 Dollar, heißt es von Analysten.

Die US-Anleihen legen etwas zu, die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen verliert rund einen Basispunkt auf 2,83 Prozent. Trotz der Handelsspannungen hatten Vertreter der US-Notenbank zuletzt für ein Festhalten am Zinserhöhungszyklus der Fed plädiert.

===

INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 25.019,48 0,38 94,59 1,21

S&P-500 2.803,26 0,18 4,97 4,85

Nasdaq-Comp. 7.838,33 0,18 14,41 13,54

Nasdaq-100 7.386,65 0,28 20,40 15,48

US-Anleihen

Laufzeit Akt. Rendite Bp zu Vortag Rendite Vortag +/-Bp YTD

2 Jahre 2,57 -2,8 2,60 137,2

5 Jahre 2,72 -2,4 2,75 79,7

7 Jahre 2,79 -2,0 2,81 54,5

10 Jahre 2,83 -1,4 2,84 38,6

30 Jahre 2,93 -1,1 2,94

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8.18 Uhr Do, 17.26 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1670 +0,01% 1,1653 1,1683 -2,9%

EUR/JPY 131,19 -0,09% 131,19 131,37 -3,0%

EUR/CHF 1,1703 +0,04% 1,1687 1,1698 -0,1%

EUR/GBP 0,8830 -0,08% 0,8854 1,1316 -0,7%

USD/JPY 112,43 -0,09% 112,56 112,44 -0,2%

GBP/USD 1,3216 +0,08% 1,3162 1,3219 -2,2%

Bitcoin

BTC/USD 6.270,09 +1,3% 6.261,13 6.192,49 -54,1%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 70,72 70,33 +0,6% 0,39 +19,0%

Brent/ICE 75,16 74,45 +1,0% 0,71 +16,4%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.242,69 1.247,37 -0,4% -4,69 -4,6%

Silber (Spot) 15,86 15,95 -0,5% -0,09 -6,3%

Platin (Spot) 828,15 841,75 -1,6% -13,60 -10,9%

Kupfer-Future 2,78 2,77 +0,1% +0,00 -16,7%

===

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/ros

(END) Dow Jones Newswires

July 13, 2018 12:29 ET (16:29 GMT)

Nachrichten zu Johnson & Johnson

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18.04.2018JohnsonJohnson HoldStifel, Nicolaus & Co., Inc.
17.04.2018JohnsonJohnson SellGoldman Sachs Group Inc.
24.01.2018JohnsonJohnson HoldStifel, Nicolaus & Co., Inc.
18.10.2017JohnsonJohnson HoldStifel, Nicolaus & Co., Inc.
18.10.2017JohnsonJohnson OutperformRBC Capital Markets
18.04.2018JohnsonJohnson HoldStifel, Nicolaus & Co., Inc.
24.01.2018JohnsonJohnson HoldStifel, Nicolaus & Co., Inc.
18.10.2017JohnsonJohnson HoldStifel, Nicolaus & Co., Inc.
18.10.2017JohnsonJohnson OutperformRBC Capital Markets
18.05.2017JohnsonJohnson HoldStifel, Nicolaus & Co., Inc.
21.07.2016JohnsonJohnson HoldDeutsche Bank AG
13.06.2016JohnsonJohnson NeutralGoldman Sachs Group Inc.
27.01.2016JohnsonJohnson HaltenIndependent Research GmbH
21.01.2016JohnsonJohnson HaltenIndependent Research GmbH
21.05.2015JohnsonJohnson HoldDeutsche Bank AG
17.04.2018JohnsonJohnson SellGoldman Sachs Group Inc.
21.07.2017JohnsonJohnson SellBTIG Research
20.05.2016JohnsonJohnson SellStandpoint Research
17.10.2012JohnsonJohnson verkaufenIndependent Research GmbH
10.10.2012JohnsonJohnson sellGoldman Sachs Group Inc.

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