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19.03.2019 17:14
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MÄRKTE USA/In sehr ruhigen Bahnen weiter aufwärts

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Von Steffen Gosenheimer

NEW YORK (Dow Jones)--Der Dienstag an den US-Börsen ähnelt zur New Yorker Mittagszeit stark dem Montag. Die Indizes bewegen sich leicht nach oben bei einer im Verlauf allerdings etwas zunehmenden Dynamik. Wie am Vortag haben S&P-500 und der Nasdaq-Composite gleich zu Beginn neue Jahreshochs markiert. Der Dow-Jones-Index steuert auf das fünfte Plus in Folge zu. Ihm fehlen zum Jahreshoch noch rund 160 Punkte.

Am Mittag liegt der Leitindex 0,7 Prozent höher bei 26.090 Punkten. Für den S&P-500 geht es um 0,6 Prozent nach oben, für den Nasdaq-Composite ebenfalls.

Die Blicke sind weiter auf die US-Notenbank gerichtet, die am Mittwoch ihre Entscheidungen verkünden wird. Es werden zwar keine Zinsschritte erwartet, doch hoffen die Investoren auf Aussagen zur konjunkturellen Entwicklung, aus der sich Signale über den weiteren Zinskurs ableiten lassen. Die Notenbanker könnten sich möglicherweise endgültig von Zinserhöhungen in diesem Jahr verabschieden, nachdem es im Januar hieß, man werde bei weiteren Zinsanhebungen geduldig und datenabhängig agieren. Die Konjunkturdaten des Tages sprechen eher dafür, dass die Notenbanker weiter stillhalten können. Die US-Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter wurden nämlich für Januar minimal nach unten revidiert.

Daneben liegt der Fokus auf Aussagen zur Bilanzverkürzung. Aus jüngsten Andeutungen kann man schließen, dass die Notenbank mitteilen wird, wann sie die Schrumpfung ihrer vier Billionen schweren Bilanz beenden wird. Geldpolitisch wäre das an dieser Stelle ein Ende der bisherigen Straffung.

Marktkenner Patrick Healy von Caliber Financial Partners spricht von einem sehr stabilen Marktumfeld. Der Markt setze darauf, dass es irgendeine Art von Handelsvereinbarung zwischen den USA und China geben werde und rechne zugleich mit keiner Änderung der geldpolitischen Ausrichtung. Dass es laut Presseberichten möglicherweise erst im Juni zu einem Treffen der Präsidenten der USA und Chinas kommen könnte, wird vor diesem Hintergrund kaum als Störfaktor wahrgenommen.

Nvidia mit Amazon-Fantasie gesucht

Unter den Einzelwerten liegen Nvidia mit einem Plus von 3,7 Prozent auffällig fest im Markt. Beobachter verweisen dazu auf eine Mitteilung des Halbleiterherstellers vom Vorabend, wonach der Internetgigant Amazon.com nun T4-Chips von Nvidia einsetzt. Gesucht sind aber auch andere Chipwerte wie AMD und Micron, die 6,3 bzw 2,5 Prozent gewinnen.

Ford Motor legen um 3,3 Prozent zu. Der Autobauer hat mitgeteilt, die Produktion bestimmter SUVs erhöhen zu wollen und dazu Personal einzustellen.

Der Reifenhersteller Goodyear Tire & Rubber will derweil seine Werke in Hanau und Fulda wettbewerbsfähiger machen und im Zuge dessen 1.100 Stellen abbauen. Zudem soll die Produktion von Reifen in weniger profitablen Marktsegmenten reduziert werden. Die Goodyear-Aktie gewinnt 2,6 Prozent.

Boeing erholen sich um 1,4 Prozent von den jüngsten schweren Verlusten. Boeing-Chef Dennis Muilenburg ist um Schadensbegrenzung bemüht und versicherte, sein Unternehmen sei der Sicherheit verpflichtet. Am Wochenende hatte es von mit den Vorgängen vertrauten Personen geheißen, das US-Verkehrsministerium wolle die Zulassung des Unglückstyps 737-MAX 8 durch die US-Flugsicherheitsbehörde FAA prüfen.

Die Revlon-Aktie büßt über 6 Prozent ein. Der Kosmetikhersteller hat für das vierte Quartal einen Verlust gemeldet, während Analysten mit einem Gewinn gerechnet hatten. Zudem hat Revlon Schwachpunkte bei der internen Kontrolle der Bilanzierung des Geschäftsjahrs 2018 entdeckt und wird deshalb Dokumente verspätet bei der US-Börsenaufsicht einreichen.

Der Kurs des Lkw-Spediteurs Covenant Transportation Group fällt nach einer Gewinnwarnung um 8,7 Prozent zurück. Fox Corp werden erstmals gehandelt, nachdem Walt Disney das Unterhaltungsgeschäft von 21st Century Fox für 71,3 Milliarden Dollar gekauft hat. Zu Beginn des Handels am Dienstag übernahm die Fox-Corp-Aktie im Zuge der Transaktion den Platz von Twenty-First Century Fox im S&P-500-Index. Fox Corp. werden gut 20 Prozent niedriger gehandelt, die Disney-Aktie zeigt sich kaum verändert.

Goldanleger hoffen auf geduldige Notenbanker

Stabil auf den jüngst erreichten Viermonatshochs zeigen sich die Ölpreise. Unverändert stützt die Einigung des Erdölkartells Opec und seiner Verbündeten, die Produktionskürzungen bis Ende Juni fortzusetzen. Deutlichere technische Widerstände für die Ölpreise lägen für WTI bei 60 und für Brent bei 70 Dollar, sagt Ole Hansen, Analyst der Saxo Bank. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI liegt kaum verändert bei 59,10 Dollar.

Das britische Pfund zeigt sich wenig verändert. Am Vortag war es etwas gefallen, mit verursacht vom britischen Parlamentspräsident John Bercow, der eine weitere Abstimmung über den von Premierministerin Theresa May mit der EU ausgehandelten Austrittsvertrag ausgeschlossen hatte, wenn dieser "der gleiche sei" wie der vorherige. Wahrscheinlich werde sich das Pfund oberhalb von 1,32 Dollar halten, erwarten die Analysten der ING. Zwar hätten sich die EU und Großbritannien noch nicht auf einen Brexit-Vertrag geeinigt, doch dürfte das Pfund davon profitieren, dass keine Seite einen EU-Austritt der Briten ohne Vertrag wünsche. Aktuell liegt das Pfund bei 1,3268 Dollar.

Für den Goldpreis geht es weiter nach oben. Die Feinunze steigt um 0,5 Prozent auf 1.310 Dollar. Auch hier seien die Blicke auf die US-Notenbank gerichtet, heißt es. Sollte sie weiter Geduld signalisieren würde das die relative Attraktivität des zinslosen Edelmetalls beispielsweise im Vergleich zu Anleihen erhöhen. Am US-Anleihemarkt tut sich wenig. Die Rendite zehnjähriger Titel legt minimal zu auf 2,61 Prozent.

===

INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 26.090,27 0,68 176,17 11,84

S&P-500 2.850,80 0,63 17,86 13,72

Nasdaq-Comp. 7.764,23 0,64 49,75 17,01

Nasdaq-100 7.386,09 0,82 59,81 16,68

US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 2,46 0,8 2,45 126,0

5 Jahre 2,42 1,4 2,41 50,0

7 Jahre 2,51 0,1 2,51 26,6

10 Jahre 2,61 0,5 2,61 16,7

30 Jahre 3,03 1,0 3,02 -3,9

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:26 Uhr Mo 17.34 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1350 +0,13% 1,1348 1,1334 -1,0%

EUR/JPY 126,39 +0,09% 126,25 126,17 +0,5%

EUR/CHF 1,1345 -0,05% 1,1349 1,1342 +0,8%

EUR/GBP 0,8556 -0,03% 0,8553 0,8567 -4,9%

USD/JPY 111,35 -0,04% 111,24 111,31 +1,6%

GBP/USD 1,3265 +0,16% 1,3275 1,3230 +3,9%

Bitcoin

BTC/USD 3.978,02 +0,15% 3.962,55 3.965,90 +7,0%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 59,04 59,09 -0,1% -0,05 +28,1%

Brent/ICE 67,61 67,54 +0,1% 0,07 +23,7%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.307,44 1.303,45 +0,3% +3,99 +1,9%

Silber (Spot) 15,39 15,34 +0,3% +0,05 -0,7%

Platin (Spot) 852,15 833,50 +2,2% +18,65 +7,0%

Kupfer-Future 2,93 2,91 +0,8% +0,02 +11,2%

===

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/ros

(END) Dow Jones Newswires

March 19, 2019 12:15 ET (16:15 GMT)

Nachrichten zu AMD (Advanced Micro Devices) Inc.

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Analysen zu AMD (Advanced Micro Devices) Inc.

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10.04.2019AMD (Advanced Micro Devices) OutperformCowen and Company, LLC
30.01.2019AMD (Advanced Micro Devices) OutperformCowen and Company, LLC
30.10.2018AMD (Advanced Micro Devices) OutperformCowen and Company, LLC
18.10.2018AMD (Advanced Micro Devices) OutperformCowen and Company, LLC
01.10.2018AMD (Advanced Micro Devices) NeutralRobert W. Baird & Co. Incorporated
10.04.2019AMD (Advanced Micro Devices) OutperformCowen and Company, LLC
30.01.2019AMD (Advanced Micro Devices) OutperformCowen and Company, LLC
30.10.2018AMD (Advanced Micro Devices) OutperformCowen and Company, LLC
18.10.2018AMD (Advanced Micro Devices) OutperformCowen and Company, LLC
04.09.2018AMD (Advanced Micro Devices) OutperformCowen and Company, LLC
01.10.2018AMD (Advanced Micro Devices) NeutralRobert W. Baird & Co. Incorporated
26.06.2018AMD (Advanced Micro Devices) HoldThe Benchmark Company
17.05.2017AMD (Advanced Micro Devices) HoldLoop Capital
07.10.2016AMD Equal WeightBarclays Capital
22.07.2016AMD NeutralMizuho
18.07.2017AMD (Advanced Micro Devices) UnderweightBarclays Capital
07.07.2015AMD SellUBS AG
23.08.2012Advanced Micro Devices (AMD) underperformMacquarie Research
23.07.2012Advanced Micro Devices (AMD) underperformMacquarie Research
11.07.2012Advanced Micro Devices (AMD) sellGoldman Sachs Group Inc.

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Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

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