MÄRKTE USA/Kaum verändert - Zinssorgen bremsen Erholung

16.04.24 15:44 Uhr

Werte in diesem Artikel

NEW YORK (Dow Jones)--Andauernde Zinssorgen verhindern am Dienstag eine deutlichere Erholung der US-Börsen von den Vortagesverlusten. Kurz nach Handelsbeginn gewinnt der Dow-Jones-Index 0,4 Prozent auf 37.884 Punkte. Der S&P-500 und der Nasdaq-Composite treten mehr oder weniger auf der Stelle. Überraschend starke Daten zu den Einzelhandelsumsätzen in den USA hatten am Montag Befürchtungen genährt, dass sich die US-Notenbank mit einer ersten Zinssenkung noch länger Zeit lassen könnte als bislang angenommen, was am Aktienmarkt zu deutlichen Verlusten geführt hatte. Auch die Gefahr einer weiteren Eskalation des Nahostkonflikts bereitete Anlegern Sorgen und dürfte sie weiter vorsichtig agieren lassen.

Am Dienstag wurden konjunkturseitig die Baugenehmigungen und -beginne aus dem März veröffentlicht, die jeweils die Erwartungen verfehlten. Gegenüber dem Vormonat wurde jeweils ein unerwartet starker Rückgang verzeichnet, der besonders bei den Baubeginnen drastisch ausfiel. Die März-Daten zur Industrieproduktion lagen im Rahmen der Erwartungen. Derweil hat der Internationale Währungsfonds seine Prognose des US-Wirtschaftswachstums für dieses und das kommende Jahr erhöht, was eher gegen Zinssenkungen spricht.

Daneben geht die Bilanzsaison in eine neue Runde mit Erstquartalszahlen von - unter anderem - Johnson & Johnson, Bank of America und Morgan Stanley. Der Pharmahersteller Johnson & Johnson hat im Quartal mehr verdient als erwartet, doch fiel der Umsatz etwas geringer aus als angenommen. Die Aktie fällt um 1,5 Prozent. Morgan Stanley (+1,7%) steigerte den Gewinn entgegen den Erwartungen deutlich. Die Bank of America (-1,3%) hat einen Gewinnrückgang verzeichnet und die Erwartungen nur erfüllt.

Überraschend gut auf bereinigter Basis hat Unitedhealth im ersten Quartal abgeschnitten. Unbereinigt drückten unter anderem Kosten infolge einer Cyberattacke den Krankenversicherer in die roten Zahlen. Allerdings bestätigte das Unternehmen seine Jahresziele. Mit einem Plus von 6,3 Prozent führt die Aktie den Dow mit weitem Abstand an. International Paper (-0,9%) übernimmt die britische DS Smith für 7,22 Milliarden Dollar in Aktien.

Schwindende Zinssenkungshoffnungen treiben am Anleihemarkt die Renditen weiter nach oben. Der Dollar behauptet derweil seine jüngsten Gewinne.

Die Ölpreise geben leicht nach. Zwar stützt auf der einen Seite die Gefahr einer neuerlichen Eskalation des Nahostkonflikts, auf der anderen Seite belasten aber Befürchtungen, dass die hohen US-Zinsen die Nachfrage nach Öl dämpfen könnten.

===

INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 37.883,92 +0,4% 148,81 +0,5%

S&P-500 5.059,57 -0,0% -2,25 +6,1%

Nasdaq-Comp. 15.873,90 -0,1% -11,12 +5,8%

Nasdaq-100 17.712,48 +0,0% 5,65 +5,3%

US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 4,97 +5,3 4,92 55,3

5 Jahre 4,70 +7,9 4,62 69,9

7 Jahre 4,71 +8,5 4,62 73,6

10 Jahre 4,69 +8,7 4,60 81,1

30 Jahre 4,81 +8,6 4,72 83,6

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:09 Uhr Mo, 17:20 % YTD

EUR/USD 1,0639 +0,1% 1,0613 1,0632 -3,7%

EUR/JPY 164,33 +0,3% 163,77 164,01 +5,6%

EUR/CHF 0,9707 +0,2% 0,9688 0,9715 +4,6%

EUR/GBP 0,8537 -0,0% 0,8544 0,8538 -1,6%

USD/JPY 154,28 +0,0% 154,29 154,28 +9,5%

GBP/USD 1,2463 +0,1% 1,2423 1,2453 -2,0%

USD/CNH (Offshore) 7,2702 +0,1% 7,2728 7,2599 +2,1%

Bitcoin

BTC/USD 62.876,86 -0,6% 62.933,59 64.729,80 +44,4%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 85,19 85,41 -0,3% -0,22 +17,3%

Brent/ICE 89,90 90,10 -0,2% -0,20 +17,3%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 33,1 31,40 +5,4% +1,70 -13,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.373,81 2.383,15 -0,4% -9,34 +15,1%

Silber (Spot) 28,29 28,87 -2,0% -0,59 +19,0%

Platin (Spot) 970,63 967,50 +0,3% +3,13 -2,2%

Kupfer-Future 4,30 4,38 -1,8% -0,08 +10,1%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

===

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

April 16, 2024 09:45 ET (13:45 GMT)

Ausgewählte Hebelprodukte auf Bank of America

Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Bank of America

NameHebelKOEmittent
NameHebelKOEmittent
Werbung

Nachrichten zu Johnson & Johnson

Analysen zu Johnson & Johnson

DatumRatingAnalyst
01.06.2021JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
13.10.2020JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
27.08.2019JohnsonJohnson kaufenGoldman Sachs Group Inc.
27.08.2019JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
16.07.2019JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
DatumRatingAnalyst
01.06.2021JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
13.10.2020JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
27.08.2019JohnsonJohnson kaufenGoldman Sachs Group Inc.
27.08.2019JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
16.07.2019JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
DatumRatingAnalyst
23.01.2019JohnsonJohnson Equal WeightBarclays Capital
21.07.2016JohnsonJohnson HoldDeutsche Bank AG
13.06.2016JohnsonJohnson NeutralGoldman Sachs Group Inc.
27.01.2016JohnsonJohnson HaltenIndependent Research GmbH
21.01.2016JohnsonJohnson HaltenIndependent Research GmbH
DatumRatingAnalyst
17.04.2018JohnsonJohnson SellGoldman Sachs Group Inc.
21.07.2017JohnsonJohnson SellBTIG Research
20.05.2016JohnsonJohnson SellStandpoint Research
17.10.2012JohnsonJohnson verkaufenIndependent Research GmbH
10.10.2012JohnsonJohnson sellGoldman Sachs Group Inc.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Johnson & Johnson nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"