MÄRKTE USA/Knapp behauptet - Im Iran-Krieg deutet sich weiter keine Lösung an

11.05.26 14:37 Uhr

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DOW JONES--Die Rekordjagd an der Wall Street dürfte zu Wochenbeginn zunächst einmal beendet sein. Nachdem US-Präsident Donald Trump die Antwort des Iran auf den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges als "inakzeptabel" bezeichnet hat, geht es mit den Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Iran-Krieges deutlich nach unten. Damit bleibt auch die wichtige Straße von Hormus weiter geschlossen. Ablesen läßt sich das an den wieder steigenden Ölpreisen. Ein Barrel der Sorte Brent legt um 3,1 Prozent zu auf 104,40 US-Dollar. Der Future auf den S&P-500 gibt um 0,2 Prozent nach.

"Man sollte erwarten, dass der Markt von der Flut der Schlagzeilen und dem Hin und Her zunehmend ermüdet", merken die Analysten von ING an. "Die Ölpreise bleiben jedoch sehr empfindlich für Störgeräusche im Zusammenhang mit dem Iran, was die Bedeutung der anhaltenden Lieferunterbrechungen im Persischen Golf unterstreicht." Die Märkte konzentrieren sich nun auf das Treffen von Trump mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping im weiteren Verlauf dieser Woche, wobei die Hoffnung besteht, dass die Gespräche Fortschritte in der Iran-Frage bringen könnten. Xi will ein Ende des Iran-Krieges, da die Instabilität im Nahen Osten die Ölversorgung Chinas bedroht und die Nachfrage nach chinesischen Exporten schwächt.

Die Agenda bei den US-Konjunkturdaten ist zu Wochenbeginn weitgehend leer. Es werden nur die Verkäufe bestehender Häuser für den April bekannt gegeben. Mit Spannung wird schon auf die Inflationsdaten für den April am Dienstag gewartet. Hier dürfte sich der starke Anstieg der Ölpreise seit dem Beginn des Iran-Krieges deutlich bemerkbar machen, so die Erwartung der Marktteilnehmer.

Die Renditen von US-Staatsanleihen und der Dollar steigen, da die Chancen auf ein baldiges Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran schwinden, was die Ölpreise hochhält. "Die Märkte konzentrierten sich weiterhin auf den mangelnden Fortschritt bei den Verhandlungen zwischen Washington und Teheran, nachdem US-Präsident Trump den jüngsten Vorschlag des Irans abgelehnt hatte", schreibt Devisen-Analyst Fadi Al Kurdi von FFA Kings. Die diplomatische Sackgasse habe die Sorgen über Störungen der Energieversorgung hochgehalten, was höhere Ölpreise stütze und die Inflationserwartungen verstärke, sagt er. Der Dollar-Index steigt um 0,1 Prozent. Für die Rendite zehnjähriger Papiere geht es um 2 Basispunkte auf 4,39 Prozent nach oben.

Der Goldpreis gibt einen Großteil der Gewinne vom Freitag wieder ab. Die Feinunze reduziert sich um 0,6 Prozent auf 4.688 Dollar nach unten.

Bei den Einzelwerten geht es für die Chip-Werte Intel und Micron weiter aufwärts. Micron (+4,2%) könnte von möglichen Störungen beim südkoreanischen Konkurrenten Samsung Electronics profitieren, falls die Gespräche zur Abwendung eines Streiks scheitern. Für die Intel-Aktie geht es um weitere 4,1 Prozent nach oben. Intel und Apple haben offenbar eine vorläufige Vereinbarung getroffen, nach der Intel einen Teil der Chips für Apple-Geräte herstellen soll, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen zum Wochenausklang erklärten. Dies hatte die Intel-Aktie am Freitag um knapp 14 Prozent nach oben katapultiert.

Die Aktien von Moderna steigen um 6,3 Prozent. Das Pharma-Unternehmen hatte gegenüber Medien mitgeteilt, dass es bereits vor dem jüngsten Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff an Impfstoffen zum Schutz vor Hanta-Viren geforscht habe.

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US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief

2 Jahre 3,92 +0,03 3,93 3,91

5 Jahre 4,04 +0,03 4,05 4,03

10 Jahre 4,39 +0,02 4,40 4,38

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Fr, 18:16

EUR/USD 1,1769 -0,1 -0,0015 1,1784 1,1775

EUR/JPY 184,91 +0,2 0,2800 184,63 184,4700

EUR/CHF 0,9163 +0,1 0,0013 0,9150 0,9150

EUR/GBP 0,8646 +0,0 0,0003 0,8643 0,8641

USD/JPY 157,1 +0,3 0,4500 156,65 156,6400

GBP/USD 1,3609 -0,2 -0,0023 1,3632 1,3623

USD/CNY 6,7962 -0,1 -0,0043 6,8005 6,8011

USD/CNH 6,7935 -0,0 -0,0015 6,7950 6,7965

AUS/USD 0,7242 -0,0 -0,0002 0,7244 0,7241

Bitcoin/USD 81.252,09 +0,7 572,78 80.679,31 79.944,80

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 98,07 +2,8 2,65 95,42

Brent/ICE 104,4 +3,1 3,11 101,29

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.687,98 -0,6 -26,43 4.714,41

Silber 82,21 +2,3 1,88 80,32

Platin 2.061,55 +0,3 6,20 2.055,35

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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DatumRatingAnalyst
15.06.2026Micron Technology OutperformRBC Capital Markets
09.06.2026Micron Technology NeutralGoldman Sachs Group Inc.
08.04.2026Micron Technology BuyUBS AG
26.06.2025Micron Technology OverweightBarclays Capital
19.12.2024Micron Technology BuyUBS AG
DatumRatingAnalyst
15.06.2026Micron Technology OutperformRBC Capital Markets
08.04.2026Micron Technology BuyUBS AG
26.06.2025Micron Technology OverweightBarclays Capital
19.12.2024Micron Technology BuyUBS AG
26.09.2024Micron Technology BuyGoldman Sachs Group Inc.
DatumRatingAnalyst
09.06.2026Micron Technology NeutralGoldman Sachs Group Inc.
08.04.2019Micron Technology Market PerformCowen and Company, LLC
19.12.2018Micron Technology HoldNeedham & Company, LLC
19.12.2018Micron Technology Sector PerformRBC Capital Markets
28.11.2017Micron Technology HoldStandpoint Research
DatumRatingAnalyst
24.05.2017Micron Technology ReduceStandpoint Research
10.06.2011Micron Technology sellGoldman Sachs Group Inc.
09.12.2008Micron Technology NeueinschätzungGoldman Sachs Group Inc.
29.09.2008Micron Technology ErsteinschätzungJMP Securities LLC
04.04.2008Micron Technology below averageCaris & Company, Inc.

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