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06.09.2019 22:08
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MÄRKTE USA/Uneinheitlich - Dynamik lässt nach

NEW YORK (Dow Jones)--Nach den deutlichen Kursgewinnen der beiden vorigen Tage hat es an der Wall Street am Freitag nicht mehr für deutliche Gewinne gereicht. Der Arbeitsmarktbericht der US-Regierung wurde nicht in allen Punkten den Erwartungen des Marktes gerecht. Zweites Hauptthema waren Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell, der die Wirtschaft in guter Verfassung sieht.

Der Dow-Jones-Index gewann 0,3 Prozent auf 26.797 Punkte. Der S&P-500 stieg um 0,1 Prozent. Der Nasdaq-Composite verlor dagegen 0,2 Prozent. Dabei kamen auf die 1.720 (Donnerstag: 2.006) Kursgewinner 1.220 (977) -verlierer, während 83 (62) Titel unverändert schlossen.

Die Arbeitslosenquote verharrte im August zwar wie erwartet bei niedrigen 3,7 Prozent, doch wurden nur 130.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, während Volkswirte den Stellenaufbau auf 150.000 geschätzt hatten. Gleichzeitig wurde der Zuwachs im Juli auf 159.000 nach unten revidiert, nachdem vorläufig ein Plus von 164.000 gemeldet worden war. Einen weiter freundlichen Hintergrund liefern die Entspannungssignale im US-chinesischen Handelsstreit. Die USA und China wollen im Oktober wieder über eine Beilegung ihres Konflikts verhandeln.

Derweil äußerte sich Notenbankchef Powell in einer Diskussion mit seinem schweizerischen Pendant Thomas Jordan zur Wirschaftslage. Powell bekräftigte seine grundsätzlich optimistische Sichtweise in Bezug auf Wachstums- und Inflationsausblick. Dass er eine Zinssenkung im September signalisierte, entsprach den Erwartungen. Die unmittelbare Reaktion an den Märkten zeigte, dass Powells Aussagen als leicht falkenhaft interpretiert wurden. Der Dollar zog etwas an, während der Goldpreis zurückkam. Die Bewegungen blieben aber moderat.

Gold unter Druck

Der Dollar gab nach den Arbeitsmarktdaten etwas nach, mit den Powell-Aussagen legte er etwas zu. Im Ergebnis blieben die Bewegungen gering, im späten Geschäft stand der Euro bei 1,1026 Dollar nach 1,1035 am späten Donnerstag.

Am Ölmarkt setzte sich die volatile Bewegung fort. Nach Gewinnmitnahmen, die bereits am Donnerstag im späten Handel eingesetzt hatten, drehten die Preise später nach oben ab. Hauptgrund waren neue Daten zu den aktiven Bohranlagen in den USA, die die dritte Woche in Folge gesunken sind. Das Barrel Rohöl der US-Sorte WTI stieg zum Settlement um 0,4 Prozent auf 56,52 Dollar. Brentöl gewann 1 Prozent auf 61,53 Dollar.

Gold profitierte zunächst von dem Jobbericht, kam aber mit den Powell-Bemerkungen unter Druck. Der Preis für eine Feinunze fiel um 0,9 Prozent auf 1.505 Dollar. Seit dem Mittwochshoch hat das Edelmetall gut 50 Dollar verloren. Die Anleiherenditen gaben derweil wieder nach. Für die Zehnjahresrendite ging es um 1,6 Basispunkte auf 1,55 Prozent nach unten.

Kartellrechtliche Ermittlungen belasten Facebook und Google

Unter den Einzelwerten fielen Facebook um 1,8 Prozent. Der Kurs der Google-Mutter Alphabet gab um 0,5 Prozent nach. Die beiden Internetriesen sehen sich nach Angaben informierter Kreise mit kartellrechtlichen Untersuchungen in den USA konfrontiert. Generalstaatsanwälte mehrerer Bundesstaaten beabsichtigen, in der kommenden Woche Kartellprüfungen aufzunehmen, heißt es von mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Diese dürften den ohnehin schon bestehenden Druck auf die beiden Technologiekonzerne erhöhen.

Positiv wurden die Zahlen von Lululemon aufgenommen, die der Anbieter von Yogabekleidung am Donnerstag nach Börsenschluss veröffentlicht hatte. Die Aktie stieg um 7,8 Prozent.

Zumiez sprangen um 11,3 Prozent nach oben. Der Einzelhändler hatte im zweiten Quartal besser abgeschnitten als erwartet und den Ausblick angehoben.

Endo International haussierten um 48 Prozent. Das Pharmaunternehmen hat bei der FDA die Zulassung eines Cellulite-Behandlungsverfahrens beantragt.

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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 26.797,46 0,26 69,31 14,88

S&P-500 2.978,71 0,09 2,71 18,82

Nasdaq-Comp. 8.103,07 -0,17 -13,75 22,12

Nasdaq-100 7.852,54 -0,13 -10,00 24,05

US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 1,52 -0,4 1,52 31,8

5 Jahre 1,42 -1,3 1,43 -50,6

7 Jahre 1,50 -0,6 1,50 -75,0

10 Jahre 1,55 -1,6 1,56 -89,6

30 Jahre 2,01 -3,7 2,05 -105,2

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:34 Do, 17:15 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1026 -0,09% 1,1042 1,1048 -3,8%

EUR/JPY 117,87 -0,13% 118,15 118,20 -6,3%

EUR/CHF 1,0893 +0,14% 1,0897 1,0896 -3,2%

EUR/GBP 0,8968 +0,20% 0,8951 0,8963 -0,4%

USD/JPY 106,92 -0,03% 107,00 107,00 -2,5%

GBP/USD 1,2294 -0,30% 1,2335 1,2325 -3,7%

USD/CNY 7,1157 -0,46% 7,1453 7,1519 +3,5%

Bitcoin

BTC/USD 10.332,50 -2,05% 10.730,00 10.546,25 +177,8%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 56,57 56,30 +0,5% 0,27 +17,8%

Brent/ICE 61,53 60,95 +1,0% 0,58 +11,1%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.505,47 1.519,20 -0,9% -13,74 +17,4%

Silber (Spot) 18,05 18,66 -3,3% -0,61 +16,5%

Platin (Spot) 950,92 964,25 -1,4% -13,33 +19,4%

Kupfer-Future 2,61 2,62 -0,6% -0,01 -1,3%

===

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/raz

(END) Dow Jones Newswires

September 06, 2019 16:09 ET (20:09 GMT)

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