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04.12.2019 14:42
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MÄRKTE USA/Wall Street mit Handelsoptimismus fester erwartet

NEW YORK (Dow Jones)--Mit Gewinnen dürfte die Wall Street in den Mittwoch starten. Neue Meldungen wecken wieder Zuversicht beim Dauerthema Handelsstreit mit China. Laut Bloomberg dürften sich Peking und Washington noch vor dem 15. Dezember auf ein "Phase-Eins-Abkommen" einigen. An diesem Tag drohen im Fall einer Nichteinigung neue US-Strafzölle auf chinesische US-Importe.

Kreisen zufolge befinden sich die Handelsgespräche trotz der jüngsten Aussagen von US-Präsident Donald Trump nicht in einer Sackgasse. Trump hatte am Dienstag noch gesagt, dass es möglicherweise erst nach den US-Wahlen 2020 zu einer Einigung kommen werde.

Die das Verhältnis belastenden US-Initiativen zur Unterstützung der Proteste in Hongkong sowie der ethnischen Minderheit im äußersten Westen Chinas treten dagegen zunächst in den Hintergrund.

Zugleich verweisen Teilnehmer darauf, dass das Hin und Her um ein Handelsabkommen an den Märkten an Gewicht verloren habe. "Die Handelsgespräche oder Nicht-Gespräche sind seit rund einem Jahr Thema und verlieren allmählich an Bedeutung für den Markt", sagt Patrick Spencer vom Investmentunternehmen Baird.

Spannung vor US-Einkaufsmanagerdaten

Im Verlauf könnte sich derweil das Interesse wieder stärker auf die Konjunktur verlagern. Kurz nach Börsenstart kommen die US-Service-Einkaufsmanagerindizes, deren chinesische und europäische Pendants positiv überrascht haben. Vor dem Handelsstart wurde zudem der ADP-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht, der deutlich schwächer ausfiel als erwartet. Er gilt als Indikation für den offiziellen Jobbericht am Freitag.

Die Salesforce-Aktie verliert vorbörslich im Gefolge des Drittquartalsausweises 1 Prozent. Der Abschluss seiner bis dato größten Akquisition hat dem SAP-Konkurrenten einen Verlust von 109 Millionen Dollar beschert, während der Umsatz auf ein Rekordniveau von 4,51 Milliarden Dollar kletterte. Bereinigter Gewinn und Umsatz übertrafen zwar die Analystenschätzungen, allerdings wurde der Ausblick mit etwas Enttäuschung aufgenommen.

Workday verbilligen sich um 4,5 Prozent. Der Softwareexperte für den Personalbereich hat zwar besser als erwartet ausgefallene Umsatz- und Gewinnkennziffern im dritten Quartal präsentiert. Das Unternehmen ließ aber wissen, dass sich Produktneueinführungen und die jüngsten Akquisitionen im kommenden Jahr nicht unmittelbar in steigenden Ergebnissen niederschlagen werden.

Gopro ziehen um 6,2 Prozent an. Der Spezialkamerahersteller hat mitgeteilt, dass sein neuestes Modell zum Start der Weihnachtseinkaufssaison Rekordumsätze erzielt und die eigenen hohen Erwartungen am sogenannten Black Friday und am Cyber Monday übertroffen habe.

Pfund weiter im Aufwind

Am Devisenmarkt rückt das Pfund weiter massiv vor. Neue Wahlumfragen zeigen weiterhin einen Vorsprung der Konservativen bei den Unterhauswahlen am 12. Dezember. Entsprechende Prognosen hatten bereits seit einiger Zeit das Pfund vorangetrieben in der Erwartung, dass eine klare Mehrheit für Premier Boris Johnson einen raschen Brexit ermöglichen wird. Die Bank of America Merrill Lynch urteilt, das Pfund sei unterbewertet, dürfte aber durch die verringerte Brexit-Unsicherheit nach der Parlamentswahl in Großbritannien einen Schub erhalten. Die Bank erwartet, dass das Pfund auf 1,3500 Dollar steigen dürfte, sollten die Konservativen eine Mehrheit erhalten und das Parlament den Brexit-Deal von Premierminister Boris Johnson verabschieden. Aktuell steigt das Pfund um 0,8 Prozent auf 1,3101 Dollar. Im Jahrestief im August hatte das Pfund unter 1,20 Dollar notiert.

Mit den schwachen Daten vom US-Arbeitsmarkt kommt der Dollar etwas zurück, der Euro steigt auf ein Tageshoch bei 1,1095. Auch der Goldpreis profitiert etwas von den Daten und dem fallenden Dollar und gewinnt 0,2 Prozent auf 1.480 Dollar je Feinunze. Dagegen leiden die Anleihenotierungen unter dem wieder gestiegenen Handelsoptimismus, die Zehnjahrestrendite steigt im Gegenzug um 2,1 Basispunkte auf 1,74 Prozent.

Der Ölpreis rückt vor. Neben Konjunkturoptimismus stützt weiter die Erwartung, dass die Ölförderländer bei der bevorstehenden Opec-Konferenz die Produktionsbeschränkungen verschärfen werden. Der Preis für ein Barrel der Sorte WTI steigt um 1,5 Prozent auf 56,96 Dollar, für Brent geht es um 2,1 Prozent auf 62,10 Dollar nach oben.

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US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 1,55 0,8 1,54 34,6

5 Jahre 1,56 2,0 1,54 -36,2

7 Jahre 1,67 1,7 1,65 -57,6

10 Jahre 1,74 2,1 1,72 -70,7

30 Jahre 2,19 2,5 2,16 -87,8

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:33h Di, 17.31 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1090 +0,07% 1,1074 1,1090 -3,3%

EUR/JPY 120,43 +0,03% 120,11 120,34 -4,2%

EUR/CHF 1,0955 +0,16% 1,0926 1,0936 -2,7%

EUR/GBP 0,8465 -0,73% 0,8527 0,8531 -5,9%

USD/JPY 108,61 -0,02% 108,48 108,51 -0,9%

GBP/USD 1,3101 +0,81% 1,2987 1,3000 +2,6%

USD/CNH (Offshore) 7,0535 -0,20% 7,0756 7,0715 +2,7%

Bitcoin

BTC/USD 7.253,76 -0,78% 7.132,26 7.316,51 +95,0%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 56,96 56,10 +1,5% 0,86 +17,4%

Brent/ICE 62,10 60,82 +2,1% 1,28 +12,2%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.479,76 1.477,54 +0,2% +2,22 +15,4%

Silber (Spot) 17,16 17,21 -0,3% -0,05 +10,7%

Platin (Spot) 914,42 910,01 +0,5% +4,41 +14,8%

Kupfer-Future 2,63 2,61 +0,7% +0,02 -0,7%

===

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/bam

(END) Dow Jones Newswires

December 04, 2019 08:43 ET (13:43 GMT)

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