20.10.2021 15:57

MÄRKTE USA/Wall Street schaltet einen Gang zurück

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NEW YORK (Dow Jones)--Nach einem erneut starken Börsentag geht es an der Wall Street am Mittwoch etwas gemächlicher nach oben. Die Luft werde dünner, heißt es. Dies gilt umso mehr, weil der marktbreite S&P-500 nur noch knapp unterhalb seines Allzeithochs vom 2. September steht. Die Analysten von Fundstrat Global Advisors habe indes ihre Jahresendprognose für den S&P-500 auf 4.800 von 4.700 Punkten angehoben. Im frühen Geschäft steigt der Dow-Jones-Index um 0,3 Prozent auf 35.550 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite ziehen um 0,3 bzw. 0,1 Prozent an.

Eine steigende Inflation und in der Folge anziehende Marktzinsen bremsen aktuell die Stimmung am Aktienmarkt, heißt es. Vom Konjunkturbericht Beige Book der US-Notenbank im späten Verlauf erhoffen sich Anleger neue Erkenntnisse zu den wichtigen Problemfeldern Arbeitskräfte- bzw. Teilemangel sowie steigende Kosten.

Zudem warteten Anleger auf neue Impulse durch die Berichtsperiode der Unternehmen, die bislang erstaunlich positiv verläuft. "Die Märkte legen nach einem sehr starken Lauf eine kleine Verschnaufpause ein. Die Unternehmensergebnisse fallen bisher sehr gut aus - und zwar in einem ziemlich breiten Spektrum", kommentiert Marktstratege Kiran Ganesh von UBS Global Wealth Management. Im Fokus seien die Gewinnspannen und die Kommentare zu den Inputkosten. "Da haben wir noch nicht allzu viele Bedenken gesehen. Das ist es, was die Rally wirklich unterstützt hat."

Netflix schwach

Netflix verlieren 2,3 Prozent. Das Streaming-Unternehmen hat im dritten Quartal zwar mehr Abonnenten gewonnen als erwartet und Gewinn und Umsatz gesteigert. Im Handel wird aber darauf verwiesen, dass der aktuelle Aufschwung von kurzer Dauer sein könnte. Die Prognose des Unternehmens zu den Abonnenten für das vierte Quartal entsprach lediglich den Schätzungen der Wall Street. Vieles sei zudem bereits eingepreist.

Abbott Laboratories (+4,3%) hat im dritten Quartal von der hohen Nachfrage nach Coronatests profitiert. Der Konzern steigerte sowohl Umsatz als auch Ergebnis stärker als erwartet und hob den Gewinnausblick für das Geschäftsjahr an. Verizon steigen um 1,6 Prozent, der Telekommunikationskonzern übertraf ebenfalls die Markterwartungen und profitierte von der 5G-Entwicklung.

United Airlines fallen um 1,1 Prozent. Die Fluggesellschaft hat für das dritte Quartal einen ordentlichen Nettogewinn verbucht - aber nur dank staatlicher Zuschüsse. Ohne diese wäre ein Verlust eingefahren worden. Der Gesamtumsatz übertraf die Analysten-Erwartungen.

Novavax stürzen ab

Novavax brechen um über 16 Prozent ein. Laut einem Bericht hat die Pharmagesellschaft Schwierigkeiten, die hohen Qualitätsanforderungen bei der Produktion des Covid-19-Impfstoffes einzuhalten. Die Wettbewerberpapiere von Moderna klettern in der Folge um 0,6 Prozent.

Die Aktien von WD-40 reduzieren sich um 5,5 Prozent, nachdem das Industriegüterunternehmen im vierten Geschäftsquartal höhere Kosten für Waren und Ausgaben verzeichnet hat. Der Gewinn sank trotz gestiegener Erlöse.

Am Devisenmarkt dreht der Dollarindex knapp ins Minus. Die Analysten von Westpac sehen kurzfristig eher Spielraum nach unten. Die Risikoneigung dürfte zulegen und eine Neubewertung der Erwartungen an die Geldpolitik der Zentralbanken weltweit könnte den Dollar in den kommenden Tagen auf Talfahrt schicken, heißt es.

Die Rentenrenditen zeigen sich wie schon am Vortag uneinheitlich - aber insgesamt mit moderaten Bewegungen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen verteigt die hohen Aufschläge des Vortages. Die Inflationsentwicklung spreche weiter für steigende Marktzinsen, heißt es.

Inflationssorgen treiben derweil auch den Goldpreis. Erdöl ist dagegen etwas billiger zu haben. Händler sprechen von Gewinnmitnahmen vor den Daten zu den US-Lagerbeständen im frühen Sitzungsverlauf. Die Rohölvorräte in den USA sind in der zurückliegenden Woche laut Daten des privaten American Petroleum Institute (API) gestiegen.

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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 35.549,91 +0,3% 92,60 +16,2%

S&P-500 4.532,50 +0,3% 12,87 +20,7%

Nasdaq-Comp. 15.151,14 +0,1% 22,05 +17,6%

Nasdaq-100 15.436,75 +0,2% 26,04 +19,8%

US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 0,38 -1,2 0,39 26,2

5 Jahre 1,15 -1,5 1,16 78,5

7 Jahre 1,46 -1,2 1,47 80,9

10 Jahre 1,64 0,2 1,64 72,2

30 Jahre 2,11 1,7 2,09 45,8

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:03 Uhr Di, 17:32 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1644 +0,1% 1,1645 1,1637 -4,7%

EUR/JPY 133,04 -0,0% 133,39 132,93 +5,5%

EUR/CHF 1,0724 -0,1% 1,0763 1,0731 -0,8%

EUR/GBP 0,8444 +0,1% 0,8437 0,8431 -5,5%

USD/JPY 114,26 -0,1% 114,54 114,23 +10,6%

GBP/USD 1,3790 -0,0% 1,3801 1,3803 +0,9%

USD/CNH (Offshore) 6,3896 +0,2% 6,3808 6,3726 -1,7%

Bitcoin

BTC/USD 65.622,26 +2,4% 63.821,26 62.524,26 +125,9%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 82,14 82,96 -1,0% -0,82 +71,7%

Brent/ICE 84,17 85,08 -1,1% -0,91 +66,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.780,15 1.769,15 +0,6% +11,00 -6,2%

Silber (Spot) 24,07 23,68 +1,7% +0,39 -8,8%

Platin (Spot) 1.047,05 1.043,68 +0,3% +3,38 -2,2%

Kupfer-Future 4,70 4,70 -0,1% -0,01 +33,3%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/cln

(END) Dow Jones Newswires

October 20, 2021 09:58 ET (13:58 GMT)

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14.08.2019Novavax BuyH.C. Wainwright & Co.
11.12.2018Novavax OutperformOppenheimer & Co. Inc.
29.03.2018Novavax BuySeaport Global Securities
05.01.2018Novavax BuyB. Riley FBR, Inc.
20.09.2016Novavax NeutralChardan Capital Markets
14.08.2019Novavax BuyH.C. Wainwright & Co.
11.12.2018Novavax OutperformOppenheimer & Co. Inc.
29.03.2018Novavax BuySeaport Global Securities
05.01.2018Novavax BuyB. Riley FBR, Inc.
16.09.2016Novavax OutperformFBR & Co.
20.09.2016Novavax NeutralChardan Capital Markets
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04.04.2016Novavax NeutralChardan Capital Markets
02.09.2009Novavax perform Oppenheimer & Co. Inc.
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