MÄRKTE USA/Zinssenkungshoffnungen dürften Kurse stützen

13.06.24 14:50 Uhr

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NEW YORK (Dow Jones)--Für den Start an den US-Börsen am Donnerstag sieht es nach weiteren Kursgewinnen aus, zumal neue Konjunkturdaten Zinssenkungshoffnungen nähren. Dabei deuten die Futures auf die US-Aktienindizes besonders für den Technologiesektor auf weitere Käufe hin. Schon am "Super-Mittwoch" mit neuen US-Inflationsdaten und Aussagen der US-Notenbank zum Zinskurs hatten die als besonders zinsempfindlich geltenden Technologieaktien klar vorn gelegen. Schwergewichte wie Nvidia oder Apple werden vorbörslich gut 2 Prozent höher bzw. immerhin behauptet gesehen - und das auf bereits erreichten Rekordhochs.

Der Markt scheint den günstig ausgefallenen Inflationsdaten mehr Bedeutung beizumessen als den Zinsprojektionen der US-Notenbanker. Letztere signalisierten nämlich nur noch eine einzige Zinssenkung im laufenden Jahr. Zum Vergleich: Im März waren es noch drei. Allerdings bezeichneten die Geldpolitiker zugleich die jüngsten Fortschritte in Richtung auf das Inflationsziel, als "bescheiden", was eine leicht bessere Bewertung gegenüber der vorherigen Sitzung darstellt.

Dazu zeigen die Projektionen, dass mehr Notenbanker nun mit vier Zinssenkungen im nächsten Jahr rechnen, was die Zinssätze auf knapp über 4,00 Prozent bringen würde, etwas mehr als sie im März erwartet hatten. Am Zinsterminmarkt ist die Wahrscheinlichkeit einer ersten Zinssenkung im September wieder etwas gestiegen, allerdings lediglich auf etwa 62 Prozent.

Neue Zinssenkungssignale

Die am Donnerstag veröffentlichten Erzeugerpreise dürften Zinssenkungserwartungen untermauern. Sie sanken im Mai im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet. In der Kernrate stagnierten die Preise; hier hatte die Konsensschätzung auf plus 0,3 Prozent gelautet.

Nach wie vor robust zeigt sich der US-Arbeitsmarkt, wenngleich in der vergangenen Woche mehr Menschen in den USA erstmals Arbeitslosenhilfe beantragten als erwartet. Die Zahl der Erstanträge stieg auf 242.000, während Ökonomen im Konsens mit 225.000 gerechnet hatten. Die Zahl aus der Vorwoche von 229.000 wurde bestätigt.

Der Dollar beendet seine zwischenzeitliche Erholung, der Euro steigt wieder an die Marke von 1,08 Dollar, unter die er vor den Daten gerutscht war. Am Anleihemarkt kommen die Renditen etwas deutlicher zurück.

Die Ölpreise tendieren etwas leichter, nachdem am Mittwoch überraschend ein Anstieg der US-Ölvorräte gemeldet worden war. Zudem hat die Internationale Energieagentur ihre Prognose der Ölnachfrage gesenkt und vor einem Überangebot gewarnt.

Tesla im Folus

Unter den Einzelwerten sorgt Tesla-Chef Elon Musk für Gesprächsstoff. Ihm zufolge haben die Aktionäre laut vorläufigen Abstimmungsergebnissen ein Vergütungspaket im Volumen von 46 Milliarden Dollar für Musk genehmigt. Musk erhält damit Optionen auf rund 303 Millionen Aktien, wenn der Marktwert von Tesla sowie Umsatz und Gewinn bestimmte Ziele erreichen. Daneben sollen die Aktionäre den Umzug des Firmensitzes nach Texas abgenickt haben. Vorbörslich ziehen Tesla um 5 Prozent an.

Der Chip- und Softwarehersteller Broadcom plant einen Aktiensplit im Verhältnis 1:10 und meldete ein weiteres Quartal mit starker Nachfrage, wobei etwa ein Viertel des Umsatzes auf KI-Produkte entfiel. Umsatz und Gewinn übertrafen die Erwartungen. Broadcom werden fast 14 Prozent höher gestellt.

Ganz anders bei Virgin Galactic: Das von Milliardär Richard Branson gegründete Raumfahrtunternehmen plant eine Aktienzusammenlegung im Verhältnis 20:1, um die weitere Notierung der Aktie an der New Yorker Börse zu gewährleisten. Die Aktie gibt um knapp 12 Prozent nach.

Dave & Buster's Entertainment büßen 10,6 Prozent ein. Der Restaurant- und Spielhallenbetreiber meldete ein weiteres Quartal mit rückläufigen Umsätzen.

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US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 4,69 -6,2 4,75 27,0

5 Jahre 4,25 -6,9 4,32 25,0

7 Jahre 4,25 -6,4 4,31 27,7

10 Jahre 4,27 -5,3 4,32 38,6

30 Jahre 4,44 -3,5 4,48 47,2

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:15 Mi, 17:27 % YTD

EUR/USD 1,0799 -0,1% 1,0805 1,0848 -2,2%

EUR/JPY 169,37 +0,0% 169,81 169,00 +8,8%

EUR/CHF 0,9660 -0,1% 0,9672 0,9667 +4,1%

EUR/GBP 0,8445 -0,0% 0,8455 0,8451 -2,6%

USD/JPY 156,86 +0,2% 157,15 155,80 +11,3%

GBP/USD 1,2784 -0,1% 1,2780 1,2837 +0,5%

USD/CNH (Offshore) 7,2661 +0,1% 7,2647 7,2530 +2,0%

Bitcoin

BTC/USD 67.677,49 -1,2% 67.463,72 69.885,52 +55,4%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 78,11 78,50 -0,5% -0,39 +7,7%

Brent/ICE 82,28 82,60 -0,4% -0,32 +8,0%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 36,37 35,00 +3,9% +1,37 +9,2%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.318,42 2.323,00 -0,2% -4,59 +12,4%

Silber (Spot) 29,39 29,73 -1,1% -0,34 +23,6%

Platin (Spot) 954,06 968,00 -1,4% -13,95 -3,8%

Kupfer-Future 4,55 4,57 -0,4% -0,02 +15,9%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

===

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/flf

(END) Dow Jones Newswires

June 13, 2024 08:51 ET (12:51 GMT)

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