MÄRKTE USA/Zunehmende Vorsicht vor US-Preisdaten

28.02.24 18:24 Uhr

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NEW YORK (Dow Jones)--Vor den anstehenden neuen Preisdaten aus den USA nimmt die Vorsicht an der Wall Street zur Wochenmitte weiter zu. Übergeordnet hat sich zunächst nichts geändert. Berichtet wird am Donnerstag der PCE-Deflator der persönlichen Ausgaben. Er gilt als wichtiges Preismaß für die US-Notenbank und deren geldpolitische Ausrichtung. Nachdem es zuletzt vermehrt starke US-Konjunkturdaten gegeben hat, dürften viele Marktteilnehmer befürchten, dass der PCE auf der Oberseite überrascht. Das wäre ein weiterer Dämpfer für die Zinssenkungserwartungen.

"Die Aktien an der Wall Street werden in der Sitzung weitgehend auf der Stelle treten, ohne dass es vor den mit Spannung erwarteten US-Inflationsdaten zu einer neuen Welle der Begeisterung kommen wird", sagt Chef-Marktstrategin Susannah Streeter von Hargreaves Lansdown.

Der Dow-Jones-Index verliert am Mittag (Ortszeit) 0,2 Prozent auf 38.897 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite reduzieren sich um 0,1 bzw. 0,3 Prozent.

Keinen größeren Impuls erhalten die US-Märkte durch das leicht nach unten revidierte US-BIP. Denn es bleibt dabei, dass die US-Wirtschaft im vierten Quartal 2023 ein kräftiges Wachstum verzeichnet hat. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg auf das Jahr hochgerechnet um 3,2 (vorläufig 3,3) Prozent, Volkswirte hatten mit einem BIP-Wachstum von 3,3 Prozent gerechnet. Der von der US-Notenbank als Inflationsmaß favorisierte Deflator der persönlichen Konsumausgaben (PCE) stieg im vierten Quartal in der Kernrate um 2,1 (vorläufig 2,0) Prozent. Damit heben sich Argumente für und gegen baldige Zinssenkungen praktisch auf.

Dollar wenig verändert - Ölpreise legen zu

Am Rentenmarkt tut sich derweil nicht viel, die Renditen geben leicht nach. Die Blicke seien auf die US-Daten zur Inflation am Donnerstag gerichtet, heißt es.

Der Dollar-Index steigt um 0,1 Prozent. Der Dollar bleibt wahrscheinlich unterstützt, nachdem die Euphorie über anstehende Lockerungen der Geldpolitik vorbei ist. Der Greenback besitze Potenzial, mittelfristig zu steigen, da die Zinssenkungserwartungen zurückgeschraubt würden, urteilt JP Morgan.

Die Erdölpreise zeigen sich volatil. Zwischenzeitliche Gewinne können nicht behauptet werden. Die Notierungen für Brent und WTI verlieren bis zu 0,6 Prozent. Teilnehmer verweisen auf die stärker als erwartet gestiegenen US-Rohöllagerbeständen. Daneben gibt es Überlegungen der Opec+, die Förderkürzungen bis ins zweite Quartal hinein zu verlängern. Zudem werde auch auf die Entwicklungen in Moldau geschaut. Separatisten in der moldawischen Provinz Transnistrien sollen Moskau um "Schutz" vor Moldau gebeten haben, wie russische Staatsmedien berichten. Mit ähnlichen Schlagzeilen begann der Krieg in der Ostukraine 2014, als Russland einen Vorwand zum Einmarsch suchte.

Apple sogt für Gesprächsstoff

Für Gesprächsstoff auf der Unternehmensseite sorgt Apple. Das Unternehmen wird kein eigenes Elektroauto auf den Markt bringen. Das mit der Entwicklung befasste Team innerhalb des Konzerns sei informiert worden, dass Apple die Arbeit an einem Elektroauto - intern bekannt als "Projekt Titan" - einstellen werde, sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person. Apple werde seine Investitionen im Bereich der generativen Künstlichen Intelligenz (KI) verstärken. Die Meldung erreichte die Wall Street bereits am Vortag, allerdings erst im späten Geschäft. Der Apple-Kurs hatte darauf einen kleinen Sprung nach oben gemacht. Das Papier zeigt sich nun 0,9 Prozent leichter.

Ebay ziehen um 8,1 Prozent an - nach besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen, einer Dividendenerhöhung und der Ankündigung zusätzlicher Aktienrückkäufe. Eine Kursexplosion verbuchen Beyond Meat: hier geht es 44,5 Prozent nach oben. Der Fleischersatzhersteller hat vor dem Hintergrund sinkender Umsätze Kostensenkungen und weitere Maßnahmen angekündigt, um das Ergebnis zu verbessern. Die Viertquartalszahlen verfehlten derweil die Konsensschätzungen deutlich, während der Umsatzausblick zumindest am oberen Rand der Spanne auf Höhe der Konsensschätzung liegt.

Boston Beer werden nach einem schwachen Ausblick und mit der Ankündigung des Rücktritts des Unternehmenschefs 18,1 Prozent tiefer gehandelt. Unitedhealth geben 4,9 Prozent nach. Der US-Krankenversicherer ist ins Visier der Wettbewerbsbehörden geraten wegen seiner Beziehungen zum Gesundheitsdienstleister Optum.

Coinbase Global steigen um 5,7 Prozent, Bitcoin ist auf über 60.000 US-Dollar geklettert. First Solar ziehen nach einem optimistischen Ausblick um 4,5 Prozent an. Urban Outfitters stürzen nach schwachen Viertquartalszahlen um 14,5 Prozent ab.

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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

DJIA 38.896,82 -0,2% -75,59 +3,2%

S&P-500 5.073,21 -0,1% -4,97 +6,4%

Nasdaq-Comp. 15.989,24 -0,3% -46,06 +6,5%

Nasdaq-100 17.913,84 -0,3% -57,21 +6,5%

US-Anleihen

Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD

2 Jahre 4,66 -2,1 4,68 24,2

5 Jahre 4,28 -1,9 4,30 28,2

7 Jahre 4,31 -1,6 4,33 34,0

10 Jahre 4,29 -1,1 4,30 40,9

30 Jahre 4,43 -0,2 4,43 45,6

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:26 Di, 17:02 % YTD

EUR/USD 1,0844 -0,0% 1,0821 1,0849 -1,8%

EUR/JPY 163,38 +0,1% 163,08 163,18 +5,0%

EUR/CHF 0,9527 -0,0% 0,9532 0,9538 +2,7%

EUR/GBP 0,8559 +0,1% 0,8553 0,8552 -1,3%

USD/JPY 150,67 +0,1% 150,72 150,39 +6,9%

GBP/USD 1,2668 -0,1% 1,2652 1,2685 -0,4%

USD/CNH (Offshore) 7,2148 +0,0% 7,2171 7,2116 +1,3%

Bitcoin

BTC/USD 62.820,33 +10,3% 57.451,99 56.842,15 +44,3%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 78,40 78,87 -0,6% -0,47 +8,3%

Brent/ICE 83,21 83,65 -0,5% -0,44 +8,2%

GAS VT-Settlem. +/- EUR

Dutch TTF 25,4 24,55 +3,5% +0,85 -25,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 2.034,89 2.030,33 +0,2% +4,56 -1,3%

Silber (Spot) 22,46 22,48 -0,1% -0,02 -5,5%

Platin (Spot) 879,73 893,00 -1,5% -13,27 -11,3%

Kupfer-Future 3,84 3,85 -0,4% -0,02 -1,9%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/brb

(END) Dow Jones Newswires

February 28, 2024 12:25 ET (17:25 GMT)

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