MARKT USA/Hoffnung auf Wiederaufnahme der Iran-Gespräche dürfte stützen
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Die US-Börsen dürften am Dienstag weiter von der Hoffnung profitieren, dass die am Wochenende abgebrochenen Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran wiederaufgenommen werden. Die Futures auf die großen Aktienindizes deuten eine gut behauptete Eröffnung am Kassamarkt an. Am Montag hatten die Aktienkurse an der Wall Street fester geschlossen, nachdem beide Kriegsparteien Bereitschaft zur Fortsetzung der Gespräche signalisiert hatten.
Die Ölpreise, die nach dem Abbruch der Verhandlungen kräftig zugelegt hatten, fallen wieder unter die Marke von 100 Dollar je Barrel. Aktuell verbilligt sich das Barrel Brentöl um 0,8 Prozent auf 98,60 Dollar. Der am Montag als Fluchtwährung gesuchte Dollar wertet etwas ab; der Dollarindex reduziert sich um 0,2 Prozent. Am Anleihemarkt sinkt die Zehnjahresrendite um 2 Basispunkte auf 4,28 Prozent. Die Renditen waren zuvor von Befürchtungen nach oben getrieben worden, dass die steigenden Ölpreise die Inflation befeuern würden und Zinssenkungen damit vorerst verhindern dürften. Dank des nachgebenden Dollar und der sinkenden Marktzinsen steigt der Goldpreis um 0,9 Prozent auf 4.782 Dollar je Feinunze.
Noch vor der Startglocke werden die Erzeugerpreise aus dem März veröffentlicht. Volkswirte gehen davon aus, dass der Anstieg der Ölpreise den Preisauftrieb beschleunigt hat, und prognostizieren im Konsens einen Anstieg um 1,1 Prozent zum Vormonat. Im Februar war ein Anstieg um 0,7 Prozent verzeichnet worden. Außerdem warten Anleger auf den Weltwirtschaftsausblick des Internationalen Währungsfonds.
Danben nimmt die Bilanzsaison Fahrt auf. Zahlen zum ersten Quartal werden die drei Großbanken JP Morgan, Wells Fargo und Citigroup veröffentlichen. Auch der Vermögensverwalter Blackrock und der Pharmahersteller Johnson & Johnson werden ihre Bücher öffnen.
Die Aktien der Fluggesellschaft American Airlines steigen vorbörslich um 4,8 Prozent, der Kurs von United Airline rückt um 2,2 Prozent vor. United-CEO Scott Kirby hat die Möglichkeit eines Zusammenschlusses der beiden Gesellschaften ins Spiel gebracht. Der Sektor war zuletzt auch von den kräftig gestiegenen Ölpreisen und den kriegsbedingten Streichungen von Flügen belastet worden.
Kontakt: maerkte.de@dowjones.com
DJG/cln/ros
(END) Dow Jones Newswires
April 14, 2026 06:28 ET (10:28 GMT)
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