MARKT USA/Hoffnung auf Wiederaufnahme der Iran-Gespräche dürfte stützen

14.04.26 12:27 Uhr

Die US-Börsen dürften am Dienstag weiter von der Hoffnung profitieren, dass die am Wochenende abgebrochenen Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran wiederaufgenommen werden. Die Futures auf die großen Aktienindizes deuten eine gut behauptete Eröffnung am Kassamarkt an. Am Montag hatten die Aktienkurse an der Wall Street fester geschlossen, nachdem beide Kriegsparteien Bereitschaft zur Fortsetzung der Gespräche signalisiert hatten.

Die Ölpreise, die nach dem Abbruch der Verhandlungen kräftig zugelegt hatten, fallen wieder unter die Marke von 100 Dollar je Barrel. Aktuell verbilligt sich das Barrel Brentöl um 0,8 Prozent auf 98,60 Dollar. Der am Montag als Fluchtwährung gesuchte Dollar wertet etwas ab; der Dollarindex reduziert sich um 0,2 Prozent. Am Anleihemarkt sinkt die Zehnjahresrendite um 2 Basispunkte auf 4,28 Prozent. Die Renditen waren zuvor von Befürchtungen nach oben getrieben worden, dass die steigenden Ölpreise die Inflation befeuern würden und Zinssenkungen damit vorerst verhindern dürften. Dank des nachgebenden Dollar und der sinkenden Marktzinsen steigt der Goldpreis um 0,9 Prozent auf 4.782 Dollar je Feinunze.

Noch vor der Startglocke werden die Erzeugerpreise aus dem März veröffentlicht. Volkswirte gehen davon aus, dass der Anstieg der Ölpreise den Preisauftrieb beschleunigt hat, und prognostizieren im Konsens einen Anstieg um 1,1 Prozent zum Vormonat. Im Februar war ein Anstieg um 0,7 Prozent verzeichnet worden. Außerdem warten Anleger auf den Weltwirtschaftsausblick des Internationalen Währungsfonds.

Danben nimmt die Bilanzsaison Fahrt auf. Zahlen zum ersten Quartal werden die drei Großbanken JP Morgan, Wells Fargo und Citigroup veröffentlichen. Auch der Vermögensverwalter Blackrock und der Pharmahersteller Johnson & Johnson werden ihre Bücher öffnen.

Die Aktien der Fluggesellschaft American Airlines steigen vorbörslich um 4,8 Prozent, der Kurs von United Airline rückt um 2,2 Prozent vor. United-CEO Scott Kirby hat die Möglichkeit eines Zusammenschlusses der beiden Gesellschaften ins Spiel gebracht. Der Sektor war zuletzt auch von den kräftig gestiegenen Ölpreisen und den kriegsbedingten Streichungen von Flügen belastet worden.

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

April 14, 2026 06:28 ET (10:28 GMT)

In eigener Sache

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DatumRatingAnalyst
01.06.2021JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
13.10.2020JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
27.08.2019JohnsonJohnson kaufenGoldman Sachs Group Inc.
27.08.2019JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
16.07.2019JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
DatumRatingAnalyst
01.06.2021JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
13.10.2020JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
27.08.2019JohnsonJohnson kaufenGoldman Sachs Group Inc.
27.08.2019JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
16.07.2019JohnsonJohnson OutperformCredit Suisse Group
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23.01.2019JohnsonJohnson Equal WeightBarclays Capital
21.07.2016JohnsonJohnson HoldDeutsche Bank AG
13.06.2016JohnsonJohnson NeutralGoldman Sachs Group Inc.
27.01.2016JohnsonJohnson HaltenIndependent Research GmbH
21.01.2016JohnsonJohnson HaltenIndependent Research GmbH
DatumRatingAnalyst
17.04.2018JohnsonJohnson SellGoldman Sachs Group Inc.
21.07.2017JohnsonJohnson SellBTIG Research
20.05.2016JohnsonJohnson SellStandpoint Research
17.10.2012JohnsonJohnson verkaufenIndependent Research GmbH
10.10.2012JohnsonJohnson sellGoldman Sachs Group Inc.

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