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06.12.2018 12:51
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MARKT USA/Huawei-Affäre weiterer Stimmungsdämpfer für Aktien

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Die Verhaftung der Finanzchefin des chinesischen Smartphone-Herstellers Huawei, Meng Wanzhou, in Kanada auf Betreiben der USA dürfte den US-Börsen am Donnerstag den Stempel aufdrücken. Denn die Maßnahme bedeutet aus Sicht der Marktteilnehmer einen Dämpfer für die erhoffte Annäherung im Handelsstreit zwischen USA und China. Der Future auf den S&P-500 gibt nach der Handelspause am Mittwoch zum Gedenken an den verstorbenen Ex-Präsidenten Bush um 1,6 Prozent nach.

Damit droht eine Fortsetzung der massiven Kursverluste vom Dienstag, als Dow & Co über 3 Prozent eingebüßt hatten, zusätzlich stark belastet von Konjunktursorgen. Hintergrund dieser Sorgen war eine zunehmend inverse Zinsstruktur in den USA, bei der die Zinsen am kurzen Ende höher sind als die am langen Ende.

Die USA verdächtigen Huawei bereits länger, gegen die Iran-Sanktionen der USA verstoßen zu haben. Die chinesische Botschaft in Ottawa protestierte scharf gegen Mengs Festnahme und sprach von einer schweren Verletzung der "Menschenrechte des Opfers". Huawei erklärte in einer ersten Reaktion, von keinem Fehlverhalten der Finanzchefin zu wissen. Meng ist zugleich die Tochter des Firmengründers. Die Nachricht von der Festnahme sorgte bereits an den asiatischen Börsen für kräftige Kursverluste und auch in Europa geben die Indizes stark nach.

Dass Peking bekräftigt hat, die mit den USA vereinbarten Handelserleichterungen "sofort" umzusetzen, entfaltet keine stützende Wirkung.

Ölpreise wieder auf Talfahrt

Für Verunsicherung sorgen die weiter stark schwankenden Ölpreise vor dem Hintergrund des gerade stattfindenden Opec-Treffens in Wien. Brent-Öl verbilligt sich um fast 3 Prozent, kurz zuvor betrug das Minus auch schon 5 Prozent. Vom Treffen der Opec-Staaten heißt es seitens des einflussreichen saudischen Ölminister, dass die großen Ölförderer sich noch auf Födersenkungen einigen müssten. Im Vorfeld hatten sich Saudi-Arabien und Russland bereits grundsätzlich auf eine Kürzung der Ölförderung zur Stabilisierung der Preise geeinigt.

Konjunkturseitig steht eine ganze Reihe an Veröffentlichungen an, weil einige wegen des Bush-Gedenktags auf den Donnerstag verschoben wurden. Den Anfang macht der ADP-Arbeitsmarktbericht für November. Hier wird eine Zunahme der Beschäftigung im privaten Sektor um 190.000 prognostiziert.

Unter den Einzelwerten geben Hewlett Packard vorbörslich um 1,8 Prozent nach. Das Technologieunternehmen hatte am Dienstagabend Zahlen für das vierte Geschäftsquartal vorgelegt und machte aufgrund von Steuereffekten ein Minus von 757 Millionen Dollar.

Über Erwarten ist das Nettoergebnis von Synopsys im vierten Quartal geblieben - allerdings begünstigt von Steuereffekten. Auch der Umsatz des Software-Unternehmens fiel besser als vorhergesagt aus. Vorbörslich wird die Aktie noch nicht gehandelt. Guidewire Software hat den Ausblick auf das Gesamtjahr gesenkt. Das Ergebnis für das erste Geschäftsquartal übertraf die Markterwartungen jedoch deutlich. Auch diese Aktie wird noch nicht gehandelt. Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/gos

(END) Dow Jones Newswires

December 06, 2018 06:52 ET (11:52 GMT)

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