22.10.2021 12:24

MARKT USA/Technologiewerte an Wall Street vor Abgaben

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Wenig verändert, aber mit Abschlägen bei der technologielastigen Nasdaq dürfte die Wall Street in den Freitag starten. Nachdem der marktbreite S&P-500 am Vortag auf Allzeithoch gestiegen ist, geht die Kaufbereitschaft vor dem Wochenende etwas zurück. Für etwas Erleichterung sorgt der Umstand, dass der strauchelnde chinesische Immobilienriese Evergande eine Pleite - vorerst - abgewendet hat. Der Konzern hat eine überfällige Zinszahlung von 83,5 Millionen Dollar geleistet. Ein Ausfall dieser Anleihen hätte sich wahrscheinlich zur größten Unternehmenspleite in Asien ausgeweitet. Mehr als ein Atemholen in dem Drama dürfte dies aber nicht sein, warnen Händler. Positiv wird auch zur Kenntnis genommen, dass US-Präsident Joe Biden Schwierigkeiten sieht, die Unternehmenssteuern zu erhöhen.

Die Nasdaq dürfte vom Kurseinbruch bei Snap und Intel belastet werden, vorbörslich bricht der Snap-Kurs des Betreibers von Kommunikationsplattformen im Bereich Sozialer Medien um über 20 Prozent ein. Die Gesellschaft rechnet nach den jüngsten Änderungen der Datenschutzregeln von Apple mit einer Abschwächung des Wachstums. Auch im zurückliegenden Quartal verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzplus unter den Erwartungen.

"Apples neue Datenschutzrichtlinie wird wahrscheinlich nicht nur Snap, sondern dem gesamten Sektor Gegenwind bescheren. Das Ausmaß wird sich nächste Woche zeigen, wenn einige der anderen Branchengiganten wie Facebook ihre Quartalsergebnisse veröffentlichen", warnt Investmentstrategin Victoria Scholar von Interactive Investor. Facebook sinken denn auch um 4 Prozent, Twitter um 4,5 und Alphabet um 1,9 Prozent.

Im Technologiesektor stürzen Intel darüber hinaus um 10,3 Prozent ab. Der Halbleiterkonzern hat im dritten Quartal mehr verdient als erwartet und auch die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht. Allerdings kann der Chiphersteller die Nachfrage der Kunden nicht schnell genug befriedigen, weshalb der Umsatz im dritten Quartal die Markterwartungen knapp verfehlte und voraussichtlich auch im laufenden vierten Quartal nicht erreichen wird.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/raz

(END) Dow Jones Newswires

October 22, 2021 06:24 ET (10:24 GMT)

Nachrichten zu Meta Platforms (ex Facebook)

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17.11.2021Meta Platforms (ex Facebook) BuyGoldman Sachs Group Inc.
29.10.2021Facebook (Meta) OverweightJP Morgan Chase & Co.
26.10.2021Facebook OutperformCredit Suisse Group
26.10.2021Facebook BuyUBS AG
26.10.2021Facebook OverweightJP Morgan Chase & Co.
17.11.2021Meta Platforms (ex Facebook) BuyGoldman Sachs Group Inc.
29.10.2021Facebook (Meta) OverweightJP Morgan Chase & Co.
26.10.2021Facebook OutperformCredit Suisse Group
26.10.2021Facebook BuyUBS AG
26.10.2021Facebook OverweightJP Morgan Chase & Co.
18.03.2019Facebook HoldNeedham & Company, LLC
01.02.2019Facebook NeutralUBS AG
07.01.2019Facebook NeutralNomura
26.11.2018Facebook HaltenDZ BANK
26.07.2018Facebook NeutralUBS AG
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31.01.2019Facebook SellPivotal Research Group
31.10.2018Facebook SellPivotal Research Group
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