Matador: Eine gute Nachricht

06.05.26 07:25 Uhr

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Im letzten Jahr sind die Fondserträge von Matador Secondary Private Equity solide ausgefallen, das Nettoergebnis hat aber unter Wechselkurseffekten gelitten. Für 2026 sieht es derzeit besser aus.

Der Fokus von Matador Secondary Private Equity liegt auf dem Secondary-Markt. Hier werden bestehende Private-Equity-Portfolios gehandelt. Die bekannte Struktur reduziert das Investitionsrisiko, trotzdem werden sehr attraktive, oftmals knapp zweistellige Renditen erzielt.

Solide Erträge in 2025

Das Unternehmen hat ein Portfolio von Secondary-Fonds aufgebaut und erzielt daraus nun substanzielle Erträge. Im letzten Jahr beliefen sich diese auf 4,3 Mio. Schweizer Franken. Das lag zwar unter dem Vorjahresniveau (5,6 Mio. CHF), da die Zolleskapaden der USA die Resultate im zweiten Quartal temporär belastet hatten. Aber gerade das solide Ertragsniveau auch in schwierigen Jahren unterstreicht die Resilienz.

Währungseinflüsse belasten Nettoergebnis

Unter dem Strich musste allerdings ein Nettoverlust von 5,3 Mio. Schweizer Franken ausgewiesen werden, nach einem Überschuss von 6,3 Mio. Schweizer Franken in der Vorperiode. Zurückzuführen ist das auf Wechselkurseinflüsse: Die Fondsinvestments werden üblicherweise in Euro oder US-Dollar getätigt. 2024 war aus der Abwertung des Franken per Saldo ein Währungsertrag von 3,9 Mio. Schweizer Franken entstanden, darauf folgte in 2025 aber durch eine Aufwertung eine Währungsbelastung in Höhe von 7,2 Mio. Schweizer Franken.

Wechselkurse in 2026 bislang stabiler

Die gute Nachricht ist: In 2026 zeichnet sich bislang keine weitere deutliche Aufwertung des Franken ab. Der Dollar- und der Euro-Wechselkurs liegen im Moment nur knapp unter dem Niveau vom Jahresanfang. Damit werden bei Matador im laufenden Jahr voraussichtlich die operativen Erträge das Ergebnis stärker prägen. Und da sieht es nach unserer Einschätzung gut aus, da die Grundtendenz an den Märkten trotz aller geopolitischen Turbulenzen positiv bleibt.

Fokus könnte sich ändern

Im Aktienkurs findet das noch keinen richtigen Niederschlag, was auf den Nachklang des Währungsergebnisses des letzten Jahres zurückzuführen sein könnte. Bald könnte sich der Blick der Anleger aber stärker auf die Entwicklung in 2026 richten. In der nächsten Woche präsentiert das Management auf einer Kapitalmarktkonferenz in Frankfurt, das könnte dann erste Impulse in diese Richtung ergeben.

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Erstellung am 6.5.26 um 7:15 Uhr.

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