14.02.2018 13:46
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Netanjahu sieht trotz Korruptionsvorwürfen keine Regierungskrise

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Jerusalem (Reuters) - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sieht seine Regierung trotz der Korruptionsvorwürfe gegen ihn nicht in Gefahr.

"Ich will Ihnen versichern, die Koalition ist stabil", sagte Netanjahu in einer im Fernsehen übertragenen Rede am Mittwoch: "Niemand, nicht ich, noch irgendwer sonst, hat vor, in eine Wahl zu ziehen." Seine Regierung werde bis zum Ende der Amtszeit weiterarbeiten.

Die israelische Polizei hat Medienberichten zufolge empfohlen, Anklage wegen Korruptionsverdachts gegen Netanjahu zu erheben. Die endgültige Entscheidung darüber muss die Generalstaatsanwaltschaft treffen. Netanjahu sagte, die Untersuchung der Polizei sei wie ein Schweizer Käse mit lauter Löchern. Die Wahrheit werde herauskommen.

Netanjahu wird Medienberichten zufolge Bestechlichkeit in zwei Fällen vorgeworfen. Zum einen soll er Bestechungsgelder von Geschäftsleuten angenommen haben. Zum anderen soll er in einem Gespräch mit einem Zeitungsverleger versucht haben, Einfluss auf die Berichterstattung über ihn zu nehmen.

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