finanzen.net
15.06.2018 12:02
Bewerten
(0)

Bundesbank senkt Wachstumsprognose für 2018 deutlich

Mehr Unsicherheiten: Bundesbank senkt Wachstumsprognose für 2018 deutlich | Nachricht | finanzen.net
Mehr Unsicherheiten
DRUCKEN
Die Bundesbank schätzt die Perspektiven für die deutsche Wirtschaft deutlich skeptischer ein.
Der Aufschwung hält nach den Vorhersagen der Notenbank-Volkswirte zwar an. Für dieses Jahr nahmen sie aber ihre Prognosen kräftig nach unten. "Die Unsicherheiten für den Ausblick sind erheblich höher einzustufen als zuvor", erklärte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann am Freitag. Die Gefahren für die Exportwirtschaft überwögen mittlerweile die Auswirkungen einer voraussichtlich expansiveren Fiskalpolitik in Deutschland. Der Handelsstreit mit den USA hatte zuletzt viele Unternehmen verunsichert. Auch in Frankreich lässt der Optimismus etwas nach.

Die Bundesbank erwartet für 2018 jetzt nur noch einen kalenderbereinigten Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 2,0 Prozent. Im Dezember hatte sie noch 2,5 Prozent geschätzt. Ihre Vorhersage für 2019 und 2020 hob sie dagegen leicht an. Für nächstes Jahr wird nun ein Wachstum von 1,9 (bisher: 1,7) Prozent und für 2020 von 1,6 (1,5) Prozent erwartet.

Insgesamt rechnet die Bundesbank aber noch mit einer guten Konjunktur. Die bereits hohe Auslastung der Wirtschaft ziehe bis 2020 weiter an. "Zusammengenommen ergibt sich das Bild einer andauernden Hochkonjunkturphase, in der sich die zunehmenden angebotsseitigen Engpässe in kräftigen Lohnzuwächsen und in einer stärkeren Binneninflation niederschlagen", erklärte Weidmann. Die Notenbank hob zudem ihre Inflationsprognose für das laufende Jahr leicht an. Für 2020 nahm sie diese dagegen etwas zurück.

Auch die Wirtschaft in Frankreich wird wohl etwas weniger stark wachsen. Die dortige Notenbank rechnet für dieses Jahr nur noch mit einer Steigerung der Wirtschaftsleistung um 1,8 Prozent. Im März war sie noch von 1,9 Prozent ausgegangen. Für 2019 blieb sie aber bei ihren Prognosen von 1,7 Prozent und für 2020 von 1,6 Prozent.

Frankfurt (Reuters)

Bildquellen: Christian Mueller / Shutterstock.com
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX schließt kaum bewegt -- Wall Street im Feiertag --Wirecard: Ermittlungen gegen FT-Journalist -- Deutsche Bank-Aktionär HNA senkt Anteil -- Vapiano-Zahlen enttäuschen --PATRIZIA, Autowerte im Fokus

Bertrandt-Aktien schwach - H&A: Preisdruck und steigende Personalkosten. Commerzbank: Orphanides-Regel spricht gegen EZB-Zinserhöhung 2019. thyssenkrupptrotz EU-Bedenken optimistisch für Stahl-JV mit Tata Steel. Airbus droht mit "German-Free-Products". Arbeitslosenzahlen in Deutschland weiter gesunken. ifo: US-Sonderzölle könnten deutsche Auto-Exporte fast halbieren.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die korruptesten Länder der Welt
In diesen Staaten ist die Korruption am höchsten
Die beliebtesten Marken im Social Web 2018
Kundenlieblinge 2018
Die teuersten Scheidungen
Diesen Menschen kommt das Liebes-Aus teuer zu stehen
Städte für Millionäre
Hier fühlen sich die Vermögenden am wohlsten
So viel verdienen die reichsten Amerikaner pro Stunde
Wer ist an der Spitze?
mehr Top Rankings

Umfrage

Sind Sie in Cannabis-Aktien investiert?

finanzen.net Brokerage

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
CommerzbankCBK100
Amazon906866
Apple Inc.865985
Aurora Cannabis IncA12GS7
Allianz840400
Deutsche Telekom AG555750
BASFBASF11
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Siemens AG723610
TUI AGTUAG00
Infineon AG623100
Deutsche Post AG555200